Betrugsvorwurf: Werden indirekte RDK-Systeme von Fahrzeugherstellern manipuliert?

Dienstag, 8. November 2016 | 0 Kommentare
 
Manipulieren Fahrzeughersteller die von ihnen verbauten indirekt messende RDK-Systeme? Die belgische Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) legt jetzt umfassende „unabhängige“ Testergebnisse vor, die genau dies belegen sollen
Manipulieren Fahrzeughersteller die von ihnen verbauten indirekt messende RDK-Systeme? Die belgische Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) legt jetzt umfassende „unabhängige“ Testergebnisse vor, die genau dies belegen sollen
Ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS), das den Autofahrer nicht auf einen gefährlichen Minderdruck hinweist, kann seinen Zweck als gesetzlich vorgeschriebenes Sicherheitsinstrument nicht erfüllen. Spätestens seit Bekanntwerden der Abgasmanipulationen im Volkswagen-Konzern im vergangenen Herbst unter dem Schlagwort „Dieselgate“ ist die Öffentlichkeit einerseits sensibilisiert für die Tricks von Fahrzeugherstellern, was das Schönen von Leistungsdaten der von ihnen gefertigten Autos betrifft, und sie interessiert sich andererseits auch dafür, dass solche Leistungsdaten nicht nur auf einem Prüfstand unter Laborbedingungen gelten, sondern eben auch auf der Straße unter Alltagsbedingungen. Die belgische Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) zieht nun in Bezug auf indirekt messende Reifendruckkontrollsysteme entsprechende Parallelen zum Abgasskandal und wirft Autobauern – namentlich Volkswagen und Fiat – sogar bewusste Manipulationen vor und sieht große Risiken für die Autofahrer in Europa. T&E untermauert die Vorwürfe jetzt mit Testergebnissen.

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Kategorie: Markt, Produkte, Werkstatt

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