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Die Schwerpunktthemen der aktuellen Ausgabe

 

Reifendivision von Continental wird noch stärker zum Ertragsanker – S. 26

Mit der Vorlage ihres vorläufigen Konzernabschlusses bestätigte die Continental AG noch einmal die bereits Anfang Januar vorgelegten Eckdaten des vergangenen Geschäftsjahres. Danach stieg der Jahresumsatz konzernweit um 3,4 Prozent leicht auf gut 40,5 Milliarden Euro. Die Reifendivision und ihre „kleine Schwester“ ContiTech unter dem Dach der Rubber Group entwickelten sich dabei mit einem Plus von 2,5 Prozent auf jetzt 16,1 Milliarden Euro Umsatz leicht unterdurchschnittlich, wobei die Reifendivision mit einem Plus von immerhin drei Prozent mit dem Wachstum des Gesamtunternehmens nahezu Schritt halten kann.

First-Stop-Tagung: Offener Diskurs zeigt Stärke der Bridgestone-Handelsorganisation – S. 34

Partnertagungen sind der richtige Ort, um die Beziehungen zu stärken und Dinge voranzutreiben, um gemeinsame Ziele festzulegen und den Weg dorthin. Und sie sind der Ort um zu beweisen, dass man sich auch vor öffentlich geäußerter Kritik nicht scheuen muss, zeigt dies doch, dass Hersteller und Händler die Zusammenarbeit und den Gegenüber ernst nehmen und keine nur für die Öffentlichkeitsarbeit aufgehübschte Beziehung pflegen. Anlässlich der Anfang Februar in Neuss tagenden First-Stop-Konferenz zeigte sich einmal mehr: Die Partnerorganisation ist eigentlich gesund bis ins Mark, gerade weil sie den Diskurs offen pflegt. Entsprechend sind auch die Erwartungen an das (voraussichtlich) Anfang Juni startende Joint Venture zwischen der Pneuhage-Gruppe und dem Bridgestone-Konzern – die First Stop’ler blicken folglich mit großer Zuversicht nach vorn. Einen nennenswerten Beitrag dazu konnte Peter Schütterle leisten, Inhaber der Pneuhage-Gruppe, der gleich zweimal vor die versammelten First-Stop-Partner trat und sprach.

Bad Year für Goodyear in Philippsburg – S. 40

Von wegen Good Year. The Goodyear Tire & Rubber Co. schließt in Philippsburg die Tore, jeglicher Widerstand ist zwecklos. Kein noch so großes Entgegenkommen seitens der Belegschaft konnte die Schließungsentscheidung verhindern. Damit gehen rund 900 qualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze verloren. Das ist bitter. Aber wer im europäischen und weltweiten Wettbewerb bestehen will, muss die Kosten im Griff halten. Unter nahezu allen Kostengesichtspunkten sind mitteleuropäische Länder im Wettbewerb mit westeuropäischen Ländern wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien haushoch und unschlagbar überlegen. Zurück bleiben Menschen auf der, oft genug erfolglosen, Suche nach neuen Jobs.

Räderreport Teil 1: Aluminiumräderhersteller sehen skeptisch in die Zukunft – S. 46

Die Stimmung der Aluminiumräderanbieter ist „mittelmäßig“. Die 2016 stabilen beziehungsweise leicht angestiegenen Pkw-Zulassungszahlen im Vergleich zum Vorjahr und die Tatsache, dass der Antidumpingzoll auf China-Räder bleibt, wirke sich zwar positiv auf die Branche aus, aber die für 2017 erwarteten Neuzulassungen und die Zuwächse an Ganzjahresreifen oder der Wettbewerb mit den OEMs werden negativ gesehen. Zu diesem Stimmungsbild kommt das aktuelle Räder-Sell-in-Panel 2016. Dies hat die Unternehmensberatung BBE Automotive (Köln) im Auftrag des im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) angesiedelten Arbeitskreises Felgenhersteller angefertigt.

Pirelli feiert 110 Jahre Motorsport – S. 104

„Wir sind als Erste in Paris angekommen und mussten bis dahin nur zwei Räder wechseln”, telegrafierte Prinz Scipione Borghese im August 1907 aus der französischen Hauptstadt in die Heimat. Wenige Stunden zuvor hatte er mit großem Vorsprung die Rallye Peking – Paris gewonnen. Das Siegerfahrzeug war ein mit Pirelli-Reifen ausgestatteter Itala. Hinter ihnen lagen 16.000 zermürbende Kilometer. Angesichts damaliger Straßenverhältnisse eine Tortur für Fahrer, Fahrzeuge und Reifen. Dieses Abenteuer lenkte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erstmals auf die Leistungsfähigkeit und Sicherheit eines Produktes, das bald darauf mit einem Logo versehen wurde, das heute weltweit bekannt ist: das Pirelli Logo mit dem langgezogenen P. Vor kurzem feierte Pirelli nun sein 110-jähriges Jubiläum im Motorsport, und zwar mit einem Tag der offenen Tür im Hightech-Reifenwerk im Turiner Stadtteil Settimo Torinese, wo die einzigen Next-MIRS-Produktionszellen des Konzerns laufen, und mit einem speziellen Event im Turiner Automobilmuseum.

Runderneuerung in Europa: Trendlinie zeigt weiter nach unten – Runderneuerungsbeilage Retreading Special

Auch wenn wir bereits vor einem Jahr an dieser Stelle nicht allzu viele positive Nachrichten zur Entwicklung des europäischen Runderneuerungsmarktes verbreiten konnten, mochten Beobachter dennoch die Hoffnung auf eine Kehrtwende nicht aufgeben. Schreiben wir allerdings unsere letztjährige Geschichte mit aktualisierten Daten fort, so zeigt sich eines ganz deutlich: Während der Markt für Neureifen – hier in Europa produziert bzw. importiert – auch 2016 wieder eine deutliche, und zwar positive Entwicklung vollziehen konnte, büßte der Runderneuerungsmarkt noch einmal deutlich an Volumen ein. Es wurden in Europa im vergangenen Jahr nur noch gut 70 Prozent der Runderneuerten von vor zehn Jahren produziert, während der Neureifenmarkt insgesamt schon (fast) wieder auf dem Niveau von damals steht.

 


 

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