Hannover Messe und CeMAT: „Einzigartige Wissensplattform“

Mittwoch, 7. Februar 2018 | 0 Kommentare
 
Freuen sich auf die kommende Hannover Messe und CeMAT: die Verantwortlichen der Deutschen Messe aus Hannover
Freuen sich auf die kommende Hannover Messe und CeMAT: die Verantwortlichen der Deutschen Messe aus Hannover

In diesem Jahr geht die CeMAT erneut mit einem umfassenden Forenprogramm an den Start. Die „Weltleitmesse für Intralogistik und Supply Chain Management“, so die Veranstalter, findet vom 23. bis 27. April als Teil der Hannover Messe 2018 statt und soll zeigen, „welche Möglichkeiten Logistik-4.0-Konzepte bieten und welche Best-Practice-Lösungen es bereits heute gibt“. Im Zusammenspiel mit der Hannover Messe „schaffen wir eine einzigartige Wissensplattform für die Digitalisierung der Supply Chain. Mit so vielen Best-Practice-Lösungen und Innovationen wie nirgendwo sonst auf der Welt“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. Die CeMAT findet alle zwei Jahre mit der Hannover Messe statt. Dort präsentiert sich die Branche komplett. Ob innovative und energiesparende Gabelstapler und Flurförderzeuge, komplexe vollautomatisierte Förderanlagen, Krane, Hebezeuge und Hubarbeitsbühnen, Regal- und Lagersysteme oder neueste Systemsteuerungen und Entwicklungen aus dem Logistics-IT-Bereich und natürlich auch die Reifen- und Räderbranche – auf der CeMAT in Hannover sind alle Bereiche der Intralogistik vertreten.

Der stetig voranschreitende Prozess der Digitalisierung stellt hohe Anforderungen an die Schnittstelle zwischen dem Menschen und seiner digitalisierten Umgebung. Informationen sollen den Menschen bei seiner Arbeit unterstützen, statt ihn zu überfordern. Das Forum „Augmented und Virtual Reality in der Logistik – Wege in die Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion“ zeigt etwa Perspektiven auf und stellt neue Lösungen für die Mensch-Maschine-Interaktion vor. Experten aus Industrie und Forschung werden den Stand der Technik präsentieren und einen Ausblick auf die Zukunft geben.

Das Wachstum der Städte und Metropolen stellt die Logistik nicht nur in verkehrlicher Hinsicht vor große Herausforderungen, sondern auch mit Blick auf Lager- und Umschlagskapazitäten. Gleichzeitig bewirkt der starke Bevölkerungszuwachs die Erschließung von Flächen für Wohnraum in geringer Distanz zu Industrie und Logistik. Bedingt durch das Wachstum im Bereich der Paketdienste ergibt sich auch in Innenstadtlagen ein zusätzlicher Bedarf an Logistikflächen. Die Entwicklung von Logistikimmobilien steht daher in einem verschärften Zielkonflikt zwischen sozialen, ökologischen und ökonomischen Anforderungen. Welche technologischen Konzepte, neuen Geschäftsmodelle bzw. Kooperations- und Betreibermodelle sind geeignet diesen Zielkonflikt aufzulösen? Gibt es internationale Best Practices und Erfahrungen, die für Europa bzw. Deutschland nutzbar gemacht werden können?

Im Rahmen der Digitalisierung beschäftigen sich nahezu alle Unternehmen mit der Frage, welche Strategien und Lösungen künftig für sie von Bedeutung sein werden. Dabei ist es oft unklar, wo der konkrete Nutzen der Digitalisierung liegt. Das trifft auch auf die technologische Evolution im Lager zu. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, angemessene neue Lagertechnologien zu identifizieren, dabei ist das Angebot an etablierten und neuen Technologien sehr groß, und es ist nicht immer leicht, den jeweiligen Mehrwert zu erkennen und richtig zu bewerten. An dieser Stelle setzt das von der BVL organisierte Forum „Digitalisierung der Lagerlogistik“ an. Der gleichnamige Arbeitskreis hat sowohl Lagertechnologien identifiziert als auch deren Nutzen evaluiert und stellt die Ergebnisse im Gespräch mit Anwendern und Anbietern von innovativen Technologien auf der CeMAT vor. Das entsprechende Forum findet am Dienstag, 24. April 2018, von 13 bis 15 Uhr im Logistics Solutions Forum in der Halle 21 statt.

Ein weiterer bedeutender Erfolgsfaktor in der sich stetig wandelnden Logistik sind durchdachte und effiziente Prozesse. Eine besondere Herausforderung ergibt sich aus dem steigenden Anteil des E-Commerce in der Branche. Insbesondere der hohe Aufwand der Lagerung, Kommissionierung und Verpackung von Produkten in der Losgröße eins führt zu einem Umdenken in der Branche. Welche neuen logistischen Konzepte im Bereich der Behälterlagertechnik, aber auch dem Retourenmanagement künftig zu einer Effizienzsteigerung führen können, wird in einem Forum von Experten diskutiert. Das Forum wird vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML organisiert und findet am Mittwoch, 25. April, von 10 Uhr bis 12 Uhr im Logistics Solution Forum in der Halle 21 statt.

„Die Hannover Messe ist der Ort, um die rasante Entwicklung von Industrie 4.0 und ihren Nutzen zu erleben“, betont Köckler. „Die führenden Hersteller von Automatisierungstechnik, die weltweit wichtigsten Robotik-Unternehmen sowie globale IT- und Software-Konzerne machen Hannover zum globalen Hotspot für Industrie 4.0.“ ab

 

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Kategorie: Markt

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