Giti Tire und Dörr Motorsport nehmen 24-Stunden-Rennen ins Visier

Dienstag, 21. März 2017 | 0 Kommentare
 
Tobias Stöckmann, bei Giti Tire verantwortlicher Motorsportdirektor für Europa (links), und Rainer Dörr, Inhaber der Dörr Group, haben jetzt ihre neue „strategische Zusammenarbeit“ besiegelt
Tobias Stöckmann, bei Giti Tire verantwortlicher Motorsportdirektor für Europa (links), und Rainer Dörr, Inhaber der Dörr Group, haben jetzt ihre neue „strategische Zusammenarbeit“ besiegelt

Es gilt als das größte Rennen der Welt und lockt jedes Jahr im Mai mehr als 250.000 Zuschauer in die Eifel: das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Dörr Motorsport ist eine feste Größe in der sogenannten Grünen Hölle und kann in seiner 16-jährigen Geschichte auf mehrere Klassensiege und Rekordzeiten blicken. „Deshalb hat Giti Tire das Team aus Frankfurt und seine Marke Lamborghini als Partner für sein erstes Rennsportengagement im deutschsprachigen Raum ausgesucht“, heißt es jetzt dazu in einer Mitteilung. Das Ziel für den Reifenkonzern sei es, die Ergebnisse der Rennstrecke noch besser auf die Straße bringen zu können. Bereits am vergangenen Sonnabend begann das Team im Rahmen eines Probe- und Einstelltags der VLN-Langstreckenmeisterschaft mit den Vorbereitungen auf das motorsportliche Großereignis Ende Mai.

Am Hauptsitz von Dörr Motorsport in der Frankfurter Klassikstadt haben jetzt Tobias Stöckmann, bei Giti Tire verantwortlicher Motorsportdirektor für Europa, und Rainer Dörr, Inhaber der Dörr Group, die neue „strategische Zusammenarbeit“ besiegelt, die bereits beim 24-Stunden-Rennen vom 25. bis 28. Mai auf dem Nürburgring ihren ersten Höhepunkt hat. „Die Nordschleife ist legendär. Sie hat Mythen geschaffen, Geschichten geschrieben und Helden geboren. Keine andere Rennstrecke der Welt lebt die Faszination Motorsport so wie die Grüne Hölle“, weiß Tobias Stöckmann. „Dieser Herausforderung stellen wir uns mit einem echten Experten der Eifelachterbahn.“

Die Nordschleife kennt Dörr Motorsport aus seiner erfolgreichen Zeit aus den VLN-Langstreckenrennen mit mehreren Klassensiegen im Toyota-GT86-Cup sowie der Fabelzeit von Kévin Estre 2014. Im Qualifying des damaligen 24-Stunden-Rennens erkämpfte der Franzose die Pole Position. Mit 8:10.921 Minuten unterbot der damalige Werksfahrer von McLaren die Vorjahresbestzeit um knapp sieben Sekunden. Schneller als der McLaren MP4-12C GT3 umrundete noch kein anderes Fahrzeug die 25,378 Kilometer lange 24-Stunden-Rennen-Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs. Der Rekord wird bis heute gehalten. Die „ADAC Zurich 24h“ wuchsen in den vergangenen Jahren zum größten Rennen der Welt. Nirgendwo sonst gehen mehr Fahrzeuge auf die Strecke, nirgends ist die Rennstrecke länger. Es ist ein Rennen der Rekorde vor Rekordkulisse: 250.000 Zuschauer verfolgen das Wochenende und den Kampf von Werks- und werksnahen Teams.

Tobias Stöckmann (links) und Robin Dörr, Teammanager von Dörr Motorsport (rechts), enthüllen den Lamborghini Huracán LP 620-2 Super Trofeo, mit dem sie beim kommenden 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Ende Mai die Konkurrenz aufmischen wollen

Tobias Stöckmann (links) und Robin Dörr, Teammanager von Dörr Motorsport (rechts), enthüllen den Lamborghini Huracán LP 620-2 Super Trofeo, mit dem sie beim kommenden 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Ende Mai die Konkurrenz aufmischen wollen

Von der Rennstrecke auf die Straße

Der chinesisch-indonesische Hersteller Giti Tire ist tief im Motorsport verwurzelt und tritt auch in Europa bei ersten Events bzw. Serien an, unter anderem etwa als exklusiver Sponsor des „Fun Cup“ in Großbritannien. Zum ersten Mal unterstützt der Konzern ein Team aus dem deutschsprachigen Raum. Und nun das 24-Stunden-Rennen: Der Lamborghini Huracán LP 620-2 Super Trofeo wird mit Giti Compete GTR1 ausgerüstet werden. „Diese sorgen durch präzises Handling für äußerst konstante Rundenergebnisse und kommen bereits seit Jahren in weiteren Rennserien zum Einsatz“, so der Hersteller weiter in seiner Mitteilung. Am kommenden Wochenende startet dann die Allianz Giti Tire und Dörr Motorsport zu weiteren Tests für das Highlight im Mai: Im Vorfeld zur „63. ADAC Westfalenfahrt“ – das erste Event der neuen Saison der VLN-Langstreckenmeisterschaft – findet ein weiterer Probe- und Einstelltag am Nürburgring statt. Zudem sollen die ersten beiden Läufe dieser Meisterschaft gefahren werden, um weitere Ergebnisse in die Optimierung des Fahrzeuges einfließen zu lassen. „Die Vorfreude ist riesig. Das ‚ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen‘ ist das Highlight der Saison“, so Robin Dörr, Teammanager von Dörr Motorsport. „Ich gehe aber jedes Rennen mit derselben akribischen Vorbereitung an, auch wenn beim 24-Stunden-Rennen die Atmosphäre ganz speziell ist. Darauf arbeiten wir das ganze Jahr hin.“

Giti Tire geht es bei seinem Rennstreckenengagement mit Dörr Motorsport vor allem um den Technologietransfer. „Starke Konzepte und Visionen bedürfen starker Partner“, so Tobias Stöckmann. „Wir sind stolz darauf, mit dem Team Dörr einen Partner auf Augenhöhe gefunden zu haben, der auf eine lange und erfolgreiche Historie im Motorsport, vor allem auf der Nordschleife, zurückschauen kann. Als Team werden wir die anstehenden Herausforderungen gemeinsam meistern.“ Für Giti Tire ist das Ziel klar: von den vielen Messwerten, die zusammen mit Dörr Motorsport gewonnen werden, sollen am Ende die Kunden auf der Straße profitieren. ab

 

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Kategorie: Markt, Motorsport

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