ETRMA und andere Verbände fordern „Reindustrialisierung Europas“

Montag, 20. Februar 2017 | 0 Kommentare
 
Das produzierende Gewerbe verliert im Vergleich zum GDP immer mehr an Bedeutung, die wollen die Verbände jetzt mit einem Aktionsplän ändern
Das produzierende Gewerbe verliert im Vergleich zum GDP immer mehr an Bedeutung, die wollen die Verbände jetzt mit einem Aktionsplän ändern

Verbände, die das produzierende Gewerbe repräsentieren, darunter auch die European Tyre & Rubber Manufacturers’ Association (ETRMA), haben eine „Gemeinsame Erklärung“ abgegeben und damit die „Reindustrialisierung Europas“ gefordert. Wie die Verbände schreiben, sei der Anteil des produzierenden Gewerbes in Europa im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt (GDP) weiter rückläufig; von 2000 bis 2014 war er von 18,8 auf jetzt 15,3 Prozent gefallen. Die ETRMA und die anderen Industrieverbände sorgen sich dabei insbesondere um Entwicklungen in China, Indien und den USA, die der industriellen Fertigung in Europa zusetzten. In Europa seien 34 Millionen Arbeitsplätze direkt und weitere zigmillionen Arbeitsplätze indirekt betroffen. Die Verbände unterstrichen mit ihrer Erklärung außerdem die von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker geteilte Forderung, bis 2020 wieder einen Anteil von 20 Prozent am GDP zu erreichen; dafür müsse ein Aktionsplan aufgesetzt und umgesetzt werden, so die ERTMA und ihre Partnerverbände, wozu auch der europäische Automobilherstellerverband ACEA zählt. ab

 

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Kategorie: Markt

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