Witwe macht Goodyear für den Tod ihres Mannes verantwortlich

Freitag, 17. Juni 2016 | 0 Kommentare
 
Das Goodyear Werk in Wolverhampton
Das Goodyear Werk in Wolverhampton

Ein Gerichtsmediziner aus England hat den Tod eines 72 Jahre alten Mannes mit seiner Arbeit in der Reifenproduktion in Verbindung gebracht. Der ehemalige Goodyear-Mitarbeiter Fred Spruce starb im November 2015 an Blasenkrebs. Seine 71-jährige Witwe Valerie hat Industrie-Anwälte eingeschaltet, damit sie untersuchen, was passiert ist. Laut dem Anwalt der Witwe hat Fred Spruce von September 1961 bis 2003 bei Goodyear in Wolverhampton gearbeitet. Irwin Mitchell: „Da bei der Herstellung von Reifen durchaus Staub, Gase, Dämpfe und Rauch in der Luft sind, können Chemikalien durch das Einatmen und durch die Haut in den Körper gelangen.“ Auch der Gerichtsmediziner hatte angegeben, dass die krebserregenden Chemikalien für den Tod des Mannes verantwortlich sein können. Unser englisches Schwestermagazin Tyres & Accessories hat nachgefragt und bekam von Goodyear diese offizielle Erklärung: „Wir sind in diesem speziellen Fall überhaupt noch nicht angesprochen worden. Als Hersteller nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern sehr ernst. Goodyear Einrichtungen, einschließlich der Wolverhampton Anlage arbeiten in Übereinstimmung mit den geltenden EU-Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, einschließlich derjenigen im Zusammenhang mit der Verwendung und Handhabung aller Chemikalien.“ cs

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Kategorie: Markt

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