Sieg zum Dunlop-Comeback auf der Nürburgring-Nordschleife mit Phoenix

Montag, 4. April 2016 | 0 Kommentare
 
Nordschleifen-Routinier Frank Stippler mit dem 25-jährigen Dänen Anders Fjordbach
Nordschleifen-Routinier Frank Stippler mit dem 25-jährigen Dänen Anders Fjordbach

Die Marke Dunlop feiert nach dem Umzug der Rennreifenproduktion nach Hanau ein siegreiches Comeback auf der Nürburgring-Nordschleife: Die Premium-Reifenmarke und Phoenix Racing mit Nordschleifen-Routinier Frank Stippler und Anders Fjordbach auf Audi R8 LMS starteten beim ersten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit einem Sieg in die Saison. „Besser hätte der Start in die Saison auf der härtesten und längsten Rennstrecke der Welt nicht laufen können“, so Alexander Kühn, Manager Dunlop Motorsport. „Herzlichen Glückwunsch an Phoenix Racing! Die gemeinsame Testarbeit vor Beginn der Nordschleifen-Saison hat sich ausgezahlt.“

Beim Saisonauftakt waren insgesamt 172 Fahrzeuge am Start. „Es war ein tolles Rennen für uns. Wir haben vor der Saison mit Dunlop gut im Süden Europas gearbeitet und sind auf einem ganz hohen Level angereist“, erklärt Stippler seinen zwölften VLN-Sieg. „Aber die Strecken waren topfeben und auf den Bodenwellen der Nordschleife verhält sich das alles wieder ganz anders. Das Auto hat trotzdem aus dem Stand mit den Dunlop-Reifen so gut funktioniert, dass ich im Moment nicht wüsste, wo wir noch dran drehen sollten, um das Auto noch besser fahrbar zu machen.“

Zu Beginn des Rennens sorgte auch der Dunlop-bereifte Ford GT von Alzen Racing gehörig für Furore. Das Fahrer-Duo Jürgen Alzen und Philipp Wlazik ging von Position drei ins Rennen und mischte sogleich in der Spitzengruppe mit. „Mit Dunlop haben wir einen Top-Reifenpartner an Bord“, erklärte Jürgen Alzen. „Die Reifen arbeiten zuverlässig und haben den nötigen Speed.“ Nach einer kleinen Kollision mit einem Konkurrenten kam es zu einem Dreher. Der Ford GT fiel zurück, und mit verstellter Spur war keine Aufholjagd möglich. Zum Schluss belegte der Ford GT Gesamtposition 15 und Alzen/Wlazik standen in der Klasse SPX ganz oben auf dem Treppchen. Auch das Team racing one jubelte über einen Klassensieg: Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas triumphierten mit einem Ferrari 458 in der Kategorie der SP8-Fahrzeuge. dv

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Kategorie: Motorsport

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