„Eine existenzielle Frage“: Neue De-minimis-Förderung ohne Runderneuerte?

Dienstag, 5. Januar 2016 | 0 Kommentare
 
Die mittelständische Runderneuerung steht erneut vor einer „existenziellen Frage“, sollten zukünftig runderneuerte Lkw-Reifen nicht mehr nach dem De-minimis-Programm förderfähig sein
Die mittelständische Runderneuerung steht erneut vor einer „existenziellen Frage“, sollten zukünftig runderneuerte Lkw-Reifen nicht mehr nach dem De-minimis-Programm förderfähig sein
Das neue Jahr fängt für den Bundesverband Reifenhandel und Vulkansiseur-Handwerk (BRV) alles andere als „froh“ an. Wie die Branchenvertretung gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG erklärt, sei man überaus überrascht und ungehalten darüber, dass – entgegen ursprünglichen Ankündigungen – nun doch das nationale De-minimis-Programm zur „Förderung der Sicherheit und Umwelt in Unternehmen des Güterverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen“ nach bisherigem Muster fortgeschrieben werden soll. Und vor allem ist man irritiert, dass nun ein Förderrichtlinie zustande gekommen ist, die runderneuerte Lkw-Reifen offenbar bewusst nicht berücksichtigt, indem sie von „neuen und gebrauchten Reifen“ spricht, während früher noch allgemein von „Reifen“, also dem Verständnis nach auch von Runderneuerten, die Rede war. Hinzu kommt, dass die Förderrichtlinie sich jetzt erstmals konkret auf die Reifenkennzeichnungsverordnung (EU-Reifenlabel) zur Berechnung der Förderhöhe bezieht. Der BRV sieht hier „eine existenzielle Frage“ der mittelständischen Runderneuerung berührt.

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

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