Rückblick auf 14 gute Bridgestone-Jahre in der MotoGP

Donnerstag, 12. November 2015 | 1 Kommentar
 
14 Jahre lang gehörte Bridgestone ins Fahrerlager der MotoGP
14 Jahre lang gehörte Bridgestone ins Fahrerlager der MotoGP

Ab der Saison 2016 heißt der exklusive Ausrüster in der MotoGP Michelin. Zeit für Bridgestone, auf viele gute Jahre in der Königsklasse des Motorradrennsports und 242 Rennen mit 159 Siegen, 464 Podiumsplätzen, 157 Pole-positions und neun WM-Titeln zurückzublicken. Jüngstes Highlight ist der Weltmeistertitel von Jorge Lorenzo mit Movistar Yamaha für das Jahr 2015, in dem der japanische Reifenhersteller wieder mehr als 9.000 Battlax-Reifen zu den 18 Grands Prix und den offiziellen Tests mitgebracht hat.

Als Bridgestone im Jahre 2002 in die Serie einstieg, gab es mit Michelin und Dunlop sogar noch zwei Wettbewerber, allerdings fuhr die Marke mit dem Flying-D meist hinterher und das Bib-Männchen konnte bei den Zieleinläufen jubeln. Das freilich änderte sich schnell: Bereits im ersten MotoGP-Jahr konnte Jeremy McWilliams beim Australien-GP eine Pole-position für Bridgestone holen, 2003 holte Makoto Tamada den ersten Podiumsplatz und ein Jahr drauf den ersten Sieg auf Bridgestone-Reifen. Casey Stoner war 2007 der erste MotoGP-Champion auf Bridgestone, 2008 folgte ihm der Italiener Valentino Rossi, der bis zu diesem Jahr auch als Bridgestone-Markenbotschafter aktiv war. Im Jahre 2009 wurden die Japaner nach dem Rückzug Michelins Alleinausstatter und änderten darauf auch ihre Entwicklungsphilosophie: Ging es in den Jahren des „Reifenkrieges“ ganz wesentlich um die Performance der Reifen, so rückte jetzt die Sicherheit der Fahrer mehr in den Fokus. Die Weiterentwicklung war dennoch gewährleistet wie man an Beispielen wie der Einführung asymmetrischer Vorderradslicks ablesen kann, die ein nie zuvor erreichtes Leistungsniveau zeitigten. dv

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Kategorie: Motorsport

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