Tipps für die Bereifung von Campingfahrzeugen von Yokohama

Dienstag, 29. September 2015 | 0 Kommentare
 
Reisemobile müssen für die Saison oder auch die Stilllegung fit gemacht werden
Reisemobile müssen für die Saison oder auch die Stilllegung fit gemacht werden

Mit einem Reisemobil sind auch im Herbst sind unterwegs zu individuellen Zielen. Neben den eigens für Campingfahrzeuge entwickelten CP-Reifen finden sich heutzutage auch immer mehr Transporterreifen (C-Reifen) auf „mobilen Reisebegleitern“. Diese Umrüstung stellt kein Problem dar, doch sollte man einiges beachten. Technikexperte Ingo Kärcher vom Reifenhersteller Yokohama: „Spezielle Camping-Pneus sind konstruktionsseitig auf die spezifischen Einsatzbedingungen von Wohnmobilen abgestimmt. Die im Vergleich meist preiswerteren Transporterreifen können aber jederzeit eingesetzt werden, wenn vorab der Reifendruck entsprechend angepasst wird. Schnell und bequem lässt sich eine Luftdruckempfehlung beispielsweise über unser Online-Formular anfragen.“ Zu finden ist dieses unter www.yokohama.de/reifenfreigaben-luftdruckempf/.

Werden Transporterreifen auf Reisemobilen gefahren, muss in jedem Fall die maximale Zuladungsangabe eingehalten werden – was gar nicht so einfach ist, denn zum Gesamtgewicht zählen etwa auch befüllte Nutzwasser- und Schmutzwassertanks. Im Gegensatz zu normalen Autos bestehen bei Campingfahrzeugen durch Sonderaufbauten zudem ein deutlich höherer Schwerpunkt und eine veränderte Fahrzeugbreite, dadurch erhöhen sich auch die Wank- und Rollbewegungen des Fahrzeugs. Wird die Zuladung überschritten, belastet das die Reifen extrem, was neben unerwünschten Schädigungen im schlimmsten Fall auch zum Reifenplatzer führen kann. Gewissenhafte Kontrollen und regelmäßige Wechsel der Pneus sind wichtig. Empfehlenswert ist es, diese spätestens alle sechs Jahre zu tauschen – bedingt durch lange Standzeiten und Dauerbelastung altern die Reifen schneller.

Ist die Sommersaison vorüber und sollte eine Überwinterung anstehen, bei der die Fahrzeuge zumeist unbenutzt in der Garage oder auf der Straße geparkt werden, können ebenfalls hilfreiche Vorkehrungen getroffen werden: Für andauernde Standzeiten ist es zum Beispiel ratsam, das Fahrzeug aufzubocken. Auf diese Weise werden die Reifen nicht so stark beansprucht und müssen nicht über längere Zeit das gesamte Fahrzeuggewicht tragen. Kündigt sich nach dem Winter wieder die erste Reise an, sollte die Bereifung inkl. Ersatzrad zuerst auf ihre Funktionstauglichkeit hin geprüft werden. dv

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