Rezeptblock oder Totenschein? – Studie zur Zukunft des Reifenhandels

Freitag, 24. Juli 2015 | 2 Kommentare
 
„Die Fahrt mit Blick in den Rückspiegel hat noch nie zum Ziel geführt“, attestiert Philipp Grosse Kleimann, Senior Partner bei Roland Berger Strategy Consultants, dem Reifenfachhandel gut darin zu sein, oft die „Gründe für eine schwierige Geschäftssituation in externen Faktoren zu suchen“
„Die Fahrt mit Blick in den Rückspiegel hat noch nie zum Ziel geführt“, attestiert Philipp Grosse Kleimann, Senior Partner bei Roland Berger Strategy Consultants, dem Reifenfachhandel gut darin zu sein, oft die „Gründe für eine schwierige Geschäftssituation in externen Faktoren zu suchen“
Die Absatzentwicklung im deutschen Reifenersatzgeschäft ist im bisherigen Jahresverlauf mal wieder hinter den Erwartungen zurückgeblieben, und gleichzeitig sieht sich die Branche mit vielen weiteren Herausforderungen konfrontiert: konkurrierende Vertriebskanäle (Autohäuser/Kfz-Werkstätten, Internet) legen zu, Risse in der Partnerschaft mit der Industrie werden erkennbar und und und. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) von einer renommierten Unternehmensberatung eine Studie namens „Geschäftsmodell Zukunft“ für den Reifenfachhandel erarbeiten lassen. Erste Ergebnisse dessen wurden im Rahmen der BRV-Mitgliederversammlung Anfang Juli in Köln vorgestellt. Der Blick auf die Zukunft des Handels lässt sich dabei in etwa so zusammenfassen: Er hat keine – zumindest nicht in der bisherigen Form. christian.marx@reifenpresse.de

Die Kundenerwartungen haben sich den Studienautoren zufolge insbesondere in vier Bereichen – in Bezug auf das Leistungsspektrum, die Kundenakquise/-bindung, die Dienstleistungsumgebung sowie in Sachen Profilierung/Positionierung – verändert: der Reifenfachhandel müsse darauf reagieren, um im Wettbewerb mit anderen Vertriebsformen bestehen zu könne, heißt es

Die Kundenerwartungen haben sich den Studienautoren zufolge insbesondere in vier Bereichen – in Bezug auf das Leistungsspektrum, die Kundenakquise/-bindung, die Dienstleistungsumgebung sowie in Sachen Profilierung/Positionierung – verändert: der Reifenfachhandel müsse darauf reagieren, um im Wettbewerb mit anderen Vertriebsformen bestehen zu könne, heißt es

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Kategorie: EDV & Online, Markt, Produkte, Werkstatt

Kommentare (2)

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Beiträge, die auf diesen hier verlinken

  1. Reifenhandels-Task-Force steht bereit – Branche jetzt selbst am Zug : Reifenpresse | Montag, 25. Januar 2016
  1. Hammer sagt:

    Lieber Herr Marx, Sie treffen den Nagel leider auf den Kopf! Der große Wurf gelang den Consultern nicht. So wenig, wie ich glaube, dass viele Händler tatsächlich KEIN Erkenntnisproblem haben, so wenig wird das Papier von Berger dazu beitragen, Umsetzungsprobleme aus dem Weg zu räumen. Ich hoffe, der BRV wird es nicht als undankbare Meckerei abtun. Aber ob das geld gut angelegt ist?

  2. […] 2016 | 0 Kommentare     Als Weiterentwicklung seines Roland-Berger-Projektes „Geschäftsmodell Zukunft“ für den Reifenfachhandel hatte der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) ein sogenanntes […]

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