Feuerwehrübung in der R.Tec-Niederlassung Limbach-Oberfrohna

Mittwoch, 20. August 2014 | 0 Kommentare
 
Die Bedingungen sollten so realistisch wie möglich sein
Die Bedingungen sollten so realistisch wie möglich sein

Unlängst probte Reifengroßhändler R.Tec in der Dependance Limbach-Oberfrohna den Ernst- und Brandfall in einer aufwendigen zweistündigen Simulation mit Feuerwehrbeteiligung. Holger Leonhardt, Leiter der R.Tec-Niederlassung, beschreibt seine Motivation: „Industriegroßbrände kommen leider nicht selten vor. Die Folgen sind verheerend: wirtschaftliche Schäden, Umweltbelastung und oft sogar menschliche Opfer. Wir versuchen das in unserem Heimatort durch Brandschutz- und  Übungsmaßnahmen zu verhindern. Unser Motto ist ‚Vorsicht ist besser als Nachsicht‘ beziehungsweise ‚Übung macht den Meister‘, weil das im Brandfall bedeutet, Leben zu retten.“

In den frühen Abendstunden des 7. August wurde es auf dem Firmengelände von Reifengroßhändler R.Tec – ein Unternehmen der Reiff-Gruppe – in der Nähe von Chemnitz laut und „brenzlig“. Fünf Feuerwehrfahrzeuge der Feuerwehren Limbach-Oberfrohna und Pleißa rückten an und probten zwischen 19:30 Uhr und 21:30 Uhr den Brand eines Reifengroßlagers und die Bergung von drei vermissten Personen. Das Bürogebäude des Unternehmens wurde dafür vorab mit „Disco-Rauch“ geflutet, um die eingeschränkten Sichtverhältnisse, die in einem solchen Fall entstehen, so realistisch wie möglich nachzuempfinden. Für die Simulation wurde außerdem die örtliche Wasserversorgung „ins Boot“ geholt, da ein  Löschvorgang den Wasserdruck der Stadt Pleißa beeinträchtigen würde.

Im Zuge der Übung kristallisierte sich heraus, dass sowohl die Mitarbeiter der Feuerwehren als auch die des Reifengroßhändlers bestens auf einen solchen Ernstfall vorbereitet sind. Die Einsatzkräfte konnten unter Realbedingungen, ausgestattet mit Atemgeräten und schweren Äxten, alle drei Vermissten bergen. Auch die Evakuierung des Mitarbeiterstamms lief geordnet und reibungslos ab. dv

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Kategorie: Markt

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