Joint-Venture-Ende: Morgan Stanley sieht SRI eher als Verlierer

Dienstag, 25. Februar 2014 | 0 Kommentare
 

Einem Analystenbericht zufolge sei die anstehende Trennung von Goodyear und Sumitomo Rubber Industries zu allererst schlecht für den japanischen Joint-Venture-Partner. Wie Morgan Stanley in einem Report betont, freilich ohne weitergehende Details der derzeit im Geheimen stattfindenden Schlichtungsgespräche bei der Internationalen Handelskammer in Paris zu nennen, würde die von Goodyear Tire & Rubber angestrengte Auflösung des Joint Ventures womöglich zu einer Verringerung der „Offtake-Produktion“ und demnach der Verkäufe von Reifen der Marke Dunlop in Nordamerika und insbesondere in Europa führen. Die Marke Dunlop wurde 1999 von Sumitomo Rubber Industries mit in das globale Joint Venture eingebracht. Dies hängt natürlich zentral davon ab, wie sich beide Partner am Ende in Bezug auf die Produktion, die Produktionsstätten und die Nutzungsrechte an der Marke Dunlop für Europa einigen werden; alle Aussagen diesbezüglich bleiben im Moment reine Spekulation. Ebenfalls spekuliert Morgan Stanley über etwaige eigene Fabriken, die Sumitomo Rubber Industries in Europa eröffnen könnte, etwa um die Marke Falken stärker zu positionieren. ab

 

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Kategorie: Markt

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