Schaeffler/Conti: So wurden die Milliarden Euro verpulvert

Dienstag, 17. September 2013 | 0 Kommentare
 

Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Hubertus von Grünberg hatte Maria-Elisabeth Schaeffler den Continental-Konzern dann doch irgendwie zu nah gebracht. Er wollte Schaeffler nur als Anker-Aktionär mit einem Anteil am Aktienkapital von um die 20 Prozent gewinnen und sah sich stattdessen schnell einem Raider, einem Angreifer, gegenüber, der sich mit dem Ziel der Übernahme heimlich still und leise eingekauft und bereits 36 Prozent der Aktien sicher hatte, bevor sich die Conti-Gremien vor vollendete Tatsachen gestellt sahen.

Was so reibungslos begann, ging bekanntlich fürchterlich schief. Die ertragsstarke Schaeffler-Gruppe, eigentlich ein Industriejuwel, verkam zum Sanierungsfall und macht seit fünf Jahren meistens mit wieder einmal gelungener Restrukturierung und Verlängerung der Kreditfälligkeiten von sich reden..

Kategorie: Markt

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