AutoBild sieht Reifenlabeling als „großen Etikettenschwindel“

Mittwoch, 12. Dezember 2012 | 0 Kommentare
 

In der Ausgabe 49/2012 widmet sich AutoBild dem Reifenlabeling und bezeichnet das Ganze als “großen Etikettenschwindel”. Begründet wird diese Sicht der Dinge mit zahlreichen “Ungereimtheiten” rund um die EU-Reifenkennzeichnungsverordnung. Dabei geht das Blatt auf viele der schon oft geäußerten Kritikpunkte (fehlende Winterkriterien, Selbstzertifizierung o.

Ä.) ein, berichtet unter anderem aber auch, das die Hersteller gar nicht jeden ihrer Reifen in puncto Nasshaftung testen würden. “Wahrscheinlich ist angesichts Tausender Varianten: Der Großteil der Reifenhersteller fasst ähnliche Materialmischungen und Breiten in Gruppen zusammen und vergibt Einheitswerte”, ist in diesem Zusammenhang zu lesen.

Zudem hat man Anzeichen dafür entdeckt, dass bei der Selbstzertifizierung mancher Hersteller offenbar nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Denn bei einem – allerdings noch unveröffentlichten – AutoBild-Reifentest soll einer der Probanden auf nasser Fahrbahn zwar einen siebeneinhalb Meter längeren Bremsweg als ein anderes Modell aufgewiesen haben, der schlechtere von beiden aber nichtsdestotrotz in Bezug auf die Nasshaftung mit einem “C” gelabelt sein, während der bessere mit einem “E” daherkommt. christian.

Kategorie: Markt, Produkte

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