Pkw-Produktion in Europa: Erst wird’s schlechter, dann wieder besser

Donnerstag, 27. September 2012 | 0 Kommentare
 

Wohl vor dem Hintergrund des schwächelnden europäischen Automobilmarktes geht die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) davon aus, dass in diesem Jahr rund 900.000 Pkw weniger produziert werden in Europa als im vergangenen. Gleichzeitig geht man allerdings davon aus, dass damit die Talsohle erreicht ist, soll die Fertigung in Europas Automobilfabriken bis 2014 doch voraussichtlich wieder um knapp zwei Millionen Einheiten auf rund 17,4 Millionen Pkw und Transporter ansteigen.

Als “Motor der Erholung in Europa” wird einerseits der steigende Ersatzbedarf in Frankreich und Deutschland gesehen. Andererseits würden wohl auch die Konsumenten in den Euro-Krisenstaaten in den kommenden zwei Jahren “wieder häufiger über den Kauf eines neuen Autos nachdenken als derzeit”, begründet PwC den optimistischen Ausblick für 2013/2014, nachdem zuletzt beispielsweise in Italien der Pkw-Absatz zwischen 2007 und 2011 um 30 Prozent gesunken sei oder sich das Marktvolumen in Spanien sogar halbiert habe. Die weltweite Automobilproduktion soll demnach auf 108 Millionen Einheiten 2018 anwachsen, während der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft zufolge in diesem Jahr rund 79,6 Millionen Pkw und Transporter – mithin fast fünf Millionen mehr als 2011 – aus den Werkshallen rollen.

“Mit stabilen Wachstumsraten dürfen die Autobauer trotz der insgesamt positiven Aussichten nicht rechnen. Denn über allem schwebt weiterhin das Damoklesschwert der Schuldenkrise”, warnt Felix Kuhnert, Partner und Leiter des Bereichs Automotive bei PwC in Deutschland und Europa, trotz allem vor zu großer Euphorie. cm .

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Kategorie: Markt

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