Die Conti-Schaeffler-Saga: Alles wird gut – hoffentlich

Freitag, 28. Januar 2011 | 0 Kommentare
 

Als sich die Schaefflers bei Conti “anschlichen”, peilten sie rund 40 Prozent oder mehr der Aktien des hannoverschen Automobilzulieferers an. Dank der Lehman-Pleite wurden es letztendlich dann aber 90 Prozent. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise erlebten die Herzogenauracher als Folge dessen in etwa das, was Jahren zuvor Passagieren eines Aloha-Airlines-Fluges widerfuhr: In Erwartung märchenhafter Urlaubstage auf Hawaii hatten sie es sich in den Flugzeugsesseln bequem gemacht, als urplötzlich das Dach über ihnen mit Karacho noch höher in den Himmel abhob und das Flugzeug zum Cabriolet machte.

Auch die Reaktion der betroffenen Passagiere dürfte der damaligen bei Schaeffler nicht unähnlich gewesen sein: Angeschnallt im Sturzflug nach unten, Panik unterdrücken, auf Landung hoffen, irgendwie – runter kommen sie bekanntlich alle. Doch aus heutiger Sicht kann man sich durchaus vorstellen, dass Schaeffler den Bogen schaffen wird, wie ein detaillierter Blick auf das Ganze zeigt und dabei zugleich erkennen lässt, dass bei solchen Deals immer auch Egoismen, Starallüren, Exzentrik, Eitelkeiten, Leichtsinn, Gier, Sucht nach Anerkennung und vieles andere mehr mit Rationalität konkurrieren. Der in der Februar-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erscheinende Beitrag steht ab sofort als kostenloser Download im Originallayout (PDF-Dokument, Größe: 1,6 MByte) auf unseren Webseiten bereit.

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Kategorie: Markt

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