Ab November Bridgestones „BT-016“ auch als „Pro“-Version erhältlich

Donnerstag, 28. Oktober 2010 | 0 Kommentare
 

Mit dem “Battlax BT-016 Pro” präsentiert Bridgestone nach eigenen Worten eine weiter optimierte Version seines vor rund drei Jahren eingeführten Supersportmotorradreifens “Battlax BT-016”. Die neue Variante soll gegenüber Letzterem vor allem hinsichtlich der Kriterien Nasshaftung und Laufleistung zugelegt haben. Verfügbar ist die “Pro”-Ausführung, die sich hinsichtlich des Profildesigns nicht vom ursprünglichen “BT-016” unterscheidet, demnach ab November in Europa: in den Größen 120/70 ZR17 M/C (58W) für das Vorderrad sowie in den Dimensionen 180/55 ZR17 M/C (73W), 190/50 ZR17 M/C (73W) und 190/55 ZR17 M/C (75W) für das Hinterrad – alle anderen gängigen Größen werden weiterhin vom bisherigen “BT-016” besetzt.

Vorder- und Hinterrad des “Battlax BT-016 Pro” verfügen Herstelleraussagen zufolge über eine Mehrkomponentenlaufflächenmischung. Bei den Laufflächen der Reifen kommen also zwei verschiedene Mischungsspezifikationen zum Einsatz: eine härtere in der Mitte und eine weichere jeweils zur Reifenschulter hin – 3LC-Verfahren heißt das Ganze bei Bridgestone, wobei das Kürzel für “Three Layer Compound” steht. “Die Mischung in der Mitte der Lauffläche sorgt für gute Bremskraftübertragung am Vorderrad bzw.

für hohe Traktion und Laufleistung am Hinterrad, die Gummimischung auf der Reifenschulter ist zuständig für maximale Haftung in Schräglage”, erklärt der Hersteller den Nutzen dieser Technologie. Zugleich handele es sich bei den im “BT-016 Pro” verwendeten Gummimischungen um völlige Neuentwicklungen, die dem Reifen zu einer verbesserten Nasshaftung bei zugleich höherer Laufleistung verhelfen. In diesem Zusammenhang verweist Bridgestone auf seine “Silica Rich EX” (erhöhter Silicaanteil in der Mischung) und “RC Polymer” genannten Technologien, wobei Letztere den Silicaeffekt unterstützen und zudem noch die temperaturabhängige Veränderung der Gummimischung kontrollieren können soll.

Was den Reifenunterbau angeht, setzt der Reifenhersteller auf die auch in vielen anderen seiner Motorradreifen wiederzufindende HTSPC-Plattform (High Tensile Super Penetrated Cord) mit MSB-Stahlgürtel (Mono Spiral Belt). Mit dieser Konstruktion verbindet man, dass das Kontrollieren von Slides und die Linientreue in Kurven optimiert wird, ohne auf eine gute Stoßdämpfung verzichten zu müssen. “Die erhöhte Steifigkeit der Konstruktion hilft, eine gleichbleibende Kontaktfläche und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten zu erhalten”, sagt Bridgestone.

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Kategorie: Produkte

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