Michelin der Anti-Gewerkschaftsstrategie bezichtigt

Dienstag, 29. August 2006 | 0 Kommentare
 

Michelin versucht sich in Nordamerika langfristig von gewerkschaftlich organisierten Fabriken zu trennen. Dies jedenfalls ist die Ansicht der United Steelworkers of America (USW), die ein jüngstes Investitionsvorhaben zum Anlass für eine harsche Kritik an dieser „Strategie“ des Reifenherstellers nimmt. Michelin hatte erst kürzlich die gewerkschaftlich organisierte BFGoodrich-Fabrik in Kitchener (Ontario/Kanada) geschlossen, wodurch rund 1.

100 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verloren. Nun fließen Millionenbeträge in Bridgewater (Nova Scotia/Kanada) in die Erweiterung und Erneuerung der dortigen Produktionsstätte, die eben nicht gewerkschaftlich organisiert ist. Michelin fertigt in Bridgewater mit seinen rund 1.

100 Mitarbeitern Stahlcord sowie Pkw-, Llkw- und SUV-Reifen her. Die Provinz Ontario beteiligt sich mit drei bis acht Millionen US-Dollar an der Investition, durch die Dutzende neue Jobs, so schreibt Canadian Pressy jedenfalls, entstehen sollen..

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Kategorie: Allgemein

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