Graumarktgeschäfte – Die Affäre DaimlerChrysler

Dienstag, 29. März 2005 | 0 Kommentare
 

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beschäftigt sich mit Graumarktgeschäften der Autos mit dem Stern in den Jahren 2001 bis 2003. Hubbert-Nachfolger Cordes hat bisher beherzt durchgegriffen, aber auch Leute an den Pranger gestellt. Nun mehren sich die Stimmen, dass diese Affäre den Spitzenleuten Schrempp und Cordes gelegen sei, weil sie von deren eigenen Fehlern ablenke.

Bekanntlich litt Mercedes in den letzten Jahren unter schweren Qualitätsproblemen. In der Automobilwoche vom 29. März ("Klartext") ist von "offenen Rechnungen und ungedeckten Wechseln" die Rede, die ein abschließendes Urteil über den in den Ruhestand gehenden "Mr.

Mercedes", Jürgen Hubbert, noch nicht ermöglichen. Insinuiert wird in einigen anderen Veröffentlichungen, es handele sich um einen Stellungskampf des Schrempp-Vertrauten Cordes gegen seinen Rivalen und Chrysler-Chef Zetsche. Die Fortsetzung einer recht unappetitlichen Geschichte ist sicher, denn die am Pranger stehenden Ex-Manager setzen sich öffentlich und vor Gericht zur Wehr.

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Kategorie: Allgemein

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