Schlamperei im Kerkorian-Prozess

Mittwoch, 17. Dezember 2003 | 0 Kommentare
 

Anwälte des Automobilkonzerns haben 61 Seiten Unterlagen, nach eigenen Angaben versehentlich, weder dem Gericht noch dem Kläger vorgelegt. Dabei handelt es sich um Aufzeichnungen des ehemaligen Chrysler-Finanzchefs Gary Valade, der zum Jahresende aus dem Konzern-Vorstand ausscheidet. Der zuständige Richter hat wegen dieser „ernsten Angelegenheit“ den Prozess unterbrochen.

Während Sprecher von DaimlerChrysler den Vorgang herunterspielen, weil die Unterlagen ihre eigene und stets so vorgetragene Position bestätigten und die nicht erfolgte Vorlage nichts als Schlamperei von Rechtsanwälten sei, sprechen Klägervertreter davon, diese Unterlagen ließen bisherige Aussagen in einem völlig anderen Licht erscheinen, das schreibt Spiegel-Online. Der Vorgang könnte nach den Worten des Richters „für DaimlerChrysler fatale Folgen haben.“ Bis dahin war der Prozess nach Ansicht vieler Beobachter für DaimlerChrysler recht gut verlaufen.

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Kategorie: Allgemein

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