Motorrad-Sportreifentest

Kein wirklicher Verlierer im Motorrad-Sportreifentest

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Tests von Motorradreifen sind anders als die von Pkw-Profilen. Denn sieht man von der in den vergangenen Jahren üblicherweise praktizierten Zweitverwertung der Produktvergleiche im Schwestermagazin PS einmal ab, gibt es mit dem Titel Motorrad hierzulande zum einen nur eine Zeitschrift, die sich mit der gebotenen Tiefe diesem Thema widmet. Zum anderen schneidet bei alldem meist keiner der Kandidaten so richtig schlecht ab, denn geprüft werden in der Regel lediglich Reifen etablierter Marken wie Bridgestone, Continental, Dunlop, Metzeler, Michelin und Pirelli, die den Großteil des Markes allein unter sich ausmachen. Hätten beim neues Motorrad-Sportreifentest insofern also wohl wieder einmal sechs Kandidaten um Punkte kämpfen sollen, sind’s am Ende dann doch nur fünf gewesen, weil Contis neuer „SportAttack 5“ nicht rechtzeitig am Start sein konnte. Ansonsten ist aber alles wie gehabt bzw. hat von damit nur fünf Probanden keines schlechter als „gut“ abgeschnitten. Wobei ein Profil allerdings als „sehr gut“ hervorzustechen wusste.
Für BMWs elektrisch angetriebenen iX3 liefert Nexen Tire seinen „N’Fera Sport“ als Erstausrüstung zu dem Fahrzeughersteller ans Band (Bild: BMW)

BMW iX3 roll ab Werk auf Nexens „N’Fera Sport“

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In Sachen Erstausrüstungsbereifung für seinen iX3 hat sich BMW für Nexen Tire als Partner entschieden: Eigenen Worten zufolge liefert der südkoreanische Reifenhersteller dafür sein „N’Fera Sport“ genanntes Profil zu dem bayrischen…
Seit der Hauptversammlung 2025 Mitglied im Board of Directors, scheidet Helene Svahn auf eigenen Wunsch aus dem Gremium schon wieder aus (Bild: Enviro Systems)

Sanierungsverfahren bei Altreifenrecycler Enviro

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Nach einem entsprechenden Antrag des schwedischen Unternehmens hat das Bezirksgericht Göteborg grünes Licht für ein Sanierungsverfahren bei dem Altreifenrecycler Enviro Systems gegeben, an dem Michelin eine Beteiligung hält. Die Genehmigung von offizieller Seite demnach ist für einen Zeitraum von zunächst drei Monaten gültig. Diesen will das Unternehmen nutzen, um Gespräche mit Lieferanten und Kunden fortzusetzen zwecks Sicherstellung des laufenden Geschäftsbetriebes. Man werde einen Plan vorlegen, der darlegen soll, wie man das Geschäft im Rahmen der Sanierung verändern wolle, so Enviro Systems. Das Board of Directors des Unternehmens, dessen Mitglied Helene Svahn kurz nach der Entscheidung des Göteborger Bezirksgerichtes auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausgeschieden ist, geht davon aus, dass Enviro über ausreichende Liquidität verfügt, um den Geschäftsbetrieb während der ersten drei Monate der Sanierung aufrechtzuerhalten. Zumal zuvor als hauptsächlicher Grund für das eingeleitete Verfahren Liquiditätsengpässe angeführt wurden.
„Ein kleines Extra zum Auftrag“ wird Rigdon-Kunden auch im März noch versprochen in Verlängerung der entsprechenden Februar-Aktion (Bild: LinkedIn/Screenshot)

Süße Februar-Aktion bei Rigdon geht in die März-Verlängerung

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Im vergangenen Monat hatte Runderneuerer Rigdon aus Günzburg seinen Kunden für jeden passenden Auftrag ein zusätzliches Extra versprochen: Beim Kauf von Rigdon-Reifen Made in Germany gab es eine Großpackung Süßigkeiten – ebenfalls Made…
Seit Januar nutzen alle Conti-Reifenwerke alternative Energiequellen, um den für die Reifenherstellung benötigten Dampf und die für Heizzwecke bzw. die Vulkanisation erforderliche Energie zu erzeugen (Bild: Continental)

Reifenproduktion bei Conti auf alternative Energiequellen umgestellt

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Laut Continental nutzen seit Januar alle seine Reifenwerke alternative Energiequellen, um den für die Reifenherstellung benötigten Dampf und die für Heizzwecke bzw. die Vulkanisation erforderliche Energie zu erzeugen. Dass nunmehr Biomasse, Biogas, Strom aus erneuerbaren Quellen sowie andere konventionelle Energieträger wie Flüssiggas und Erdgas genutzt werden statt Kohle und Schweröl, bezeichnet das Unternehmen als Meilenstein seiner globalen Nachhaltigkeitsstrategie. „Für uns gehören Kohle und Schweröl der Vergangenheit an. Die Zukunft gehört immer mehr den erneuerbaren Energien. Durch den Einsatz eines intelligenten Energiemixes – zunehmend aus erneuerbaren Quellen und idealerweise direkt vor Ort erzeugt – machen wir unsere Fertigung unabhängiger und damit widerstandsfähiger“, sagt Dr. Bernhard Trilken, Leiter Produktion und Logistik des Reifenbereiches von Continental.
Dr. Jochen Schröder (links) wird zum 1. April neuer Chief Operating Officer bei Schaeffler, während Rémy Triouleyre seine bisherigen Aufgaben als Regional CEO Europa und Mitglied des Executive Board bei dem Zulieferer übernimmt (Bilder: Schaeffler)

Schick verlässt Schaeffler, Dr. Schröder übernimmt als COO

Die Schaeffler AG berichtet von personellen Veränderungen im Unternehmen. So etwa hat der Aufsichtsrat des Zulieferers Dr. Jochen Schröder (54) mit Wirkung zum 1. April als Vorstand Produktion, Supply-Chain-Management und Einkauf bzw. Chief Operating Officer (COO) und Mitglied des Konzernvorstandes berufen. Damit folgt er in dieser Funktion auf Andreas Schick (55), der das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 31. März verlässt. Zugleich hat der Aufsichtsrat beschlossen, perspektivisch das Ressort des Vorstandes für Forschung und Entwicklung (CTO) mit dem des Vorstandes Produktion, Supply-Chain-Management und Einkauf (COO) zusammenzuführen und so den Vorstand zu verkleinern und Effizienzpotenziale zu realisieren.
Die „Green-XT“-Ausführung bezeichnet GRI als das herausragende Produkt innerhalb seiner „Ultimate“-Reifenfamilie, zumal es internationale Anerkennung erhalten hat in Form gleich mehrerer Auszeichnungen (Bild: GRI)

„Ultimate“-Reihe im Fokus von GRIs Logimat-Präsenz

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Gemeinsam mit der Pneuhage-Unternehmensgruppe wird der in Sri Lanka beheimatete Reifenhersteller GRI (Global Rubber Industries) auch bei der diesjährigen Logimat wieder mit dabei sein. In den Fokus seiner Präsenz bei der Messe vom 24. bis zum 26. März in Stuttgart will das Unternehmen seine „Ultimate“ genannte Reifenfamilie für Flurförderzeuge rücken. Entwickelt, um strenge OEM-Standards zu erfüllen, und getestet unter intensiven Praxisbedingungen, böten die Reifen – verspricht der Anbieter – „zuverlässige Leistung in Lagerhallen, Produktionsstätten und Distributionszentren weltweit“.
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Erst mit der Bear-Cut kann Scharf Logistik das Reifennachschneiden in seine Werkstattprozesse integrieren, sagt Geschäftsführer Ulrich Scharf (zweiter von rechts; Bild: Bear-Machines)

Nachschneiden mit Bear-Cut bietet „wirtschaftliche Vorteile und Klimaschutz“

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Investitionen in Nachhaltigkeit müssen sich bezahlt machen, sonst ist der wirtschaftliche Betrieb eines Transportunternehmens nicht möglich. Durch die hohe Effizienz des Arbeitsprozesses vereine die Bear-Cut genannte halbautomatische Maschine für das Nachprofilieren von Nutzfahrzeugreifen „wirtschaftliche Vorteile und Klimaschutz“. Das sagt Ulrich Scharf, Geschäftsführer des Transport- und Logistikdienstleisters Scharf Logistik, und unterstreicht damit ein relevantes Detail, das in der bisherigen Berichterstattung über die Maschine nicht im Mittelpunkt stand – Ökologie und Ökonomie.