Goodyear setzt beim Relaunch der Cooper-Markenidentität auf gleich mehrere Facetten, so etwa auf den auf einem Grauwolf reitenden Ritter, außerdem auf eine Farbpalette, in der Olivgrün und Orange dominieren (Bild: Goodyear)

Goodyear überarbeitet die Cooper-Markenidentität: Bewährte DNA und moderne Ästhetik

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Goodyear treibt die Neuaufstellung von Cooper mit Nachdruck voran. Nachdem der US-amerikanische Konzern im Herbst bekannt gegeben hatte, die Marke soll künftig „als einzige Tier-2-Marke“ des Konzerns in der Region EMEA dienen und dort dann eben die an Sumitomo Rubber Industries verkaufte Marke Dunlop ersetzen, folgte Anfang des Jahres auch die Vorstellung gleich mehrerer neuer Produkte. Nun präsentiert der Hersteller „einen neuen globalen Markenauftritt, der darauf abzielt, die Sichtbarkeit der Marke zu steigern, ihre Wiedererkennbarkeit bei Verbrauchern zu stärken und ihre Position in einem zunehmend wettbewerbsintensiven internationalen Markt zu festigen“. Gleichzeitig soll sich der neue Auftritt an Autofahrer richten, „die auf zuverlässige Reifen setzen, die für unterschiedlichste Einsätze geeignet“ seien.
Autodoc-Kennzahlen 2025

Ein weiteres Jahr mit einem starken Autodoc-Umsatzplus

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Hatte der Onlineteilehändler schon Anfang des Jahres ein erstes vorläufiges (und positives) Fazit des zurückliegenden Geschäftsjahres gezogen und von mehr Artikeln, Kunden und Bestellungen berichtet, legt das Unternehmen nunmehr seine offiziellen 2025er-Kennzahlen vor. Demnach hat der Anbieter, der seinen Hauptsitz in Berlin hat und Shops in zahlreichen europäischen Ländern betreibt, seinen Wachstumskurs fortsetzen können. Zumal Autodoc seinen Umsatz gegenüber 2024 um 16,3 Prozent auf gut 1,8 Milliarden Euro steigern konnte und sein Bruttoergebnis um 15,4 Prozent auf 756,6 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA legte demnach um 8,1 Prozent auf 163,8 Millionen Euro zu und der Jahresüberschuss um sogar 59,5 Prozent auf 58,8 Millionen Euro. „Diese Zahlen sind ein direktes Abbild dessen, was wir in den letzten Jahren methodisch aufgebaut haben“, sagt Lennart Schmidt, Chief Financial Officer (CFO) bei den Berlinern. „Das Jahr 2025 hat erneut die fundamentale Stärke unseres Geschäftsmodells unter Beweis gestellt, ungeachtet des breiteren makroökonomischen Gegenwinds auf dem gesamten Kontinent“, ergänzt Autodocs Chief Executive Officer (CEO) Dmitri Zadorojnii.
„Moderne Autoreifen sind weit mehr als schwarzes Gummi“, sagt Tanguy Léon-Pflieger, Vice President B2C Sales bei Michelin mit Verantwortung für die Region Europa Nord bei dem Reifenhersteller (Bild: Michelin)

Weitere Details zu Michelins „Pilot Sport 5 Energy“

„Moderne Autoreifen sind weit mehr als schwarzes Gummi. Sie sind hochtechnologische Produkte, die alle aktuellen und künftigen Herausforderungen der Mobilität meistern müssen“, sagt Tanguy Léon-Pflieger, Vice President B2C Sales bei Michelin mit Verantwortung für die Region Europa Nord bei dem Reifenhersteller. Dies mit Blick auf die beiden neuesten Sommerprofile des Anbieters, zumal sowohl für den „Primacy 5 Energy“ als auch den „Pilot Sport 5 Energy“ Autofahrern versprochen wird, dass sie „nicht zwischen Leistung, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Energieeffizienz wählen“ müssten, sondern beide Modelle „alle Anforderungen moderner Fahrzeuge“ erfüllten. Und das unabhängig davon, ob sie ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, Hybrid- oder vollelektrischem Antrieb fahren. Ist der „Primacy 5 Energy“ der erste Reifen des Herstellers, der in allen drei Kategorien des EU-Reifenlabels die Besteinstufung „A“ vorweisen kann, lässt sich dank seines niedrigen Rollwiderstandes mit ihm der Kraftstoffverbrauch um laut Michelin bis zu sechs Prozent (0,3 Liter/100 Kilometer) senken, heißt es. Wer hingegen mit einem Elektroauto unterwegs sei, könne mit diesem Reifen die Reichweite seines Fahrzeuges um bis zu zehn Prozent steigern – im Vergleich Profilen, die hinsichtlich des Kriteriums Rollwiderstand des EU-Reifenlabels in der Klasse „C“ eingestuft sind. „Das sind bis zu 70 Kilometer mehr Reichweite pro Ladung“, so Michelin. Wobei der „Pilot Sport 5 Energy“ ähnliche Qualitäten vorweisen kann, soll er doch in fast allen Dimensionen – er ist seit Januar in diversen Größen von 18 bis 21 Zoll erhältlich – in der Klasse „A“ für Kraftstoffeffizienz und „A“ für Nasshaftung eingestuft sein. [caption id="attachment_346033" align="aligncenter" width="1500"]„Sportlichkeit trifft Energieeffizienz“ – so beschreibt Michelin den sportlicheren seiner beiden neuen Sommerreifen, der „Leistung mit Verantwortung“ bieten soll (Bild: Michelin) „Sportlichkeit trifft Energieeffizienz“ – so beschreibt Michelin den sportlicheren seiner beiden neuen Sommerreifen, der „Leistung mit Verantwortung“ bieten soll (Bild: Michelin)[/caption]
Produktinteresse deutscher Autofahrer

Autofahrerinteresse an Felgen hoch, aber nicht unbedingt „ganz besonders“

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Im Zuge seiner sogenannten Best-Cars-Abstimmung hat Auto Motor und Sport (AMS) seinen Lesern auch wieder Produktanbieter/Dienstleister rund ums Auto zur Wahl gestellt und basierend auf deren Votum die „Best Brands“ in 28 Kategorien gekürt. „Nach der Anschaffung einer Immobilie zählt der Autokauf im Leben zu den größten Kaufentscheidungen. Aktuelle Fahrzeuge sind bereits ab Werk hervorragend ausgestattet. Dennoch gibt das richtige Zubehör dem eigenen Auto eine individuelle Note und steigert neben der Emotionalität auch die Funktionalität“, erklärt in diesem Zusammenhang Markus Eiberger, Geschäftsleitung Vermarktung und Board-Mitglied bei der Motorpresse Stuttgart, wo besagte Zeitschrift erscheint. Zumindest in Bezug auf die Kategorien Bremsen/Bremsbeläge, Felgen, Sportfahrwerke und Tuner sind die Platzierungsveränderungen gegenüber der Vorjahresabstimmung bei alldem einmal mehr lediglich marginal und die jeweiligen Sieger in den betreffenden fünf Disziplinen mit Brembo, BBS, Bilstein, Brabus und Bosch zudem wieder exakt dieselben wie 2025 oder auch 2024 schon. Ungleich spannender ist insofern der Blick darauf, wie stark sich die AMS-Leser für die verschiedenen Produktbereiche respektive die 28 abgefragten Kategorien interessieren.
PS-Sportreifentest

Bis auf den Sieger alle Platzierungen anders beim PS-Sportreifentest

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Es ist kein großes Geheimnis, dass die beiden bei der Motorpresse Stuttgart erscheinenden Zeitschriften Motorrad und PS die von ihnen durchgeführten Motorradreifentests separat auswerten mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen bzw. anderer Gewichtung der einzelnen Teildisziplinen. Insofern unterscheiden sich die Zieleinläufe hier wie da mal mehr und mal weniger. Wobei beim PS-Sportreifenvergleich die Platzierungen der fünf Probanden Bridgestone „Battlax Hypersport S23“, Dunlop „SportSmart Mk4“, Metzeler „Sportec 01“, Michelin „Power 6“ und Pirelli „Diablo Rosso IV“ – Contis eigentlich auch vorgesehener neuer „SportAttack 5“ stand den Testern nicht rechtzeitig zur Verfügung – aktuell doch um einiges abweichen von denen beim zuvor veröffentlichten Motorrad-Sportreifentests, selbst wenn der Sieger in beiden Fällen der gleiche ist und weiterhin keiner schlechter als „gut“ abgeschnitten hat.
Marcel Majert ist seit Anfang des Jahres neuer Business Development Director Europe bei Dunlop Tyre Europe und soll in dieser Funktion vor allem das Geschäft mit Leasingflotten sowie den großen Erstausrüstern kommerziell vorantreiben (Bild: Dunlop Tyre Europe)

Nach Markenrechtskauf: Dunlop Tyre Europe gibt sich neue Vertriebsstruktur

Nachdem Sumitomo Rubber Industries die Dunlop-Markenrechte für Europa und weitere Regionen zum Jahreswechsel offiziell zurückgekauft hat, setzt Dunlop Tyre Europe nun auf eine neue Vertriebsstruktur, um den mit dem Markenübergang einhergehenden Veränderungen gerecht zu werden, und auf eine Neuverteilung der Zuständigkeiten. Eine der maßgeblichen Veränderungen auf Personalebene dabei: Marcel Majert – seit über 16 Jahren im Unternehmen – ist seit Januar neuer Business Development Director Europe. Ihm zur Seite steht künftig ein Team von drei sogenannten Business Development Specialists Europe, das sich etwa um die Entwicklung der Beziehungen zu den europäischen OEMs kümmern soll. Mehr noch: Das Unternehmen will mit seiner neuen Premiummarke Dunlop nun den Re-Start im Flottengeschäft vollziehen.
Der Geländewagentuner Delta4x4 zeigt auf der kommenden Offroadmesse Abenteuer & Allrad nicht nur mehrere Neuheiten aus seinem Reifen-, sondern auch aus seinem Rädersortiment (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Delta4x4 präsentiert auf Abenteuer & Allrad gleich mehrere Neuheiten

Wenn am 4. Juni die Tore zur diesjährigen Abenteuer & Allrad öffnen, dann bildet Geländewagentuner Delta4x4 wieder einen den zentralen Anlaufpunkte auf dem Messegelände in Bad Kissingen. Aber nicht nur das, das Unternehmen aus Unterumbach nordwestlich von München wird auf diesjährigen Offroadmesse auch gleich mehrere neue Produkte aus seinem Reifen- und seinem Rädersortiment präsentieren.
Durch die Verwendung des synthetischen Diesel-Kraftstoffs HVO 100 sowie von heißrunderneuerten ContiRe-Reifen konnte die Spedition CTJ Janssen eine CO2-Gesamteinsparung von über 90 Prozent erreichen (Bild: Continental)

Runderneuerte Reifen, das i-Tüpfelchen bei der Dekarbonisierung

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Die Runderneuerung in Europa steht bekanntlich unter einem hohen wirtschaftlichen Druck. Warum, mag man sich da fragen, wenn deren Vorteile doch offenkundig sind. Diese jedenfalls hat man bei der Spedition CTJ Janssen aus Grevenbroich offenbar erkannt, wie es dazu in einer Mitteilung von Continental heißt. Danach gehörten heißrunderneuerten ContiRe-Reifen, das Reifenrückführungsprogramm ContiLifeCycle sowie die Neureifen des Herstellers aus Hannover „eine wichtige Rolle in der betrieblichen Strategie“ der Spedition, die über 500 eigenen Sattelzugmaschinen im nationalen und internationalen Transport betreibt.