Klaus Faust lebt seit Jahrzehnten im und für das Marktsegment der Offroadreifen, in dem er große Veränderungen wahrnimmt, aber weiterhin auch die Chance, Geld zu verdienen (Bild: Klaus Faust)

Gerade bei Offroadreifen können Händler „noch einen guten Rohertrag erzielen“

Klaus Faust ist staatlich geprüfter Techniker für den Kfz-Bereich und gilt im hiesigen Markt als einer der führenden Offroadreifenexperten. Nach Jahren als Technischer Gebietsleiter bei den Gummiwerken Fulda und als Kempen-Filialleiter machte Klaus Faust sich 1996 selbstständig. Seit 1997 bietet der 68-Jährige theoretische und praktische Schulungen im In- und Ausland für den Offroadreifenbereich an, auch für die Reifenindustrie. Im Interview mit der NEUE REIFENZEITUNG erklärt Klaus Faust die Eckpunkte des Marktsegments und betont, dass Reifenhändler darin „noch einen guten Rohertrag erzielen“ können, wenn dazu gewisse Voraussetzungen erfüllt sind.
Dank der ab sofort in allen Konfiguratoren, Shops und Datenservices von JFnetwork zur Verfügung stehenden „Real-3D“-Technologie sollen Fahrzeuge, aber auch Zubehör, Anbauteile und weitere Produkte „wie in einem echten Showroom“ dargestellt werden (Bild: JFnetwork)

„Real 3D“ soll Fahrzeug-/Felgendarstellung im digitalen Reifenhandel aufwerten

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Mit „Real 3D“ will die JFnetwork GmbH die digitale Präsentation von Felgen und Fahrzeugen auf ein neues Niveau heben. Die Technologie steht demnach ab sofort in allen Konfiguratoren, Shops und Datenservices des in Kitzingen beheimateten IT-Unternehmens zur Verfügung und unterstützt Anbieteraussagen dadurch „den Reifenfachhandel dabei, Produkte online deutlich überzeugender zu präsentieren und mehr Verkäufe abzuschließen“. Demnach ermöglicht „Real 3D“ eine interaktive 360-Grad-Darstellung von Felgen und Fahrzeuge in originalen Fahrzeugfarben, mit realistischen Lichtreflexionen und fotorealistischen Details. So könnten Kunden Produkte dadurch „wesentlich besser erleben und beurteilen“, womit die Kitzinger letztlich schnellere Kaufentscheidungen, weniger Rückfragen und Kaufabbrüche sowie ein insgesamt moderneres Einkaufserlebnis verbinden. Bestehende Produktdaten oder Bilder müssten dabei nicht ersetzt werden, weil „Real 3D“ vorhandene Inhalte ergänze, wie es weiter heißt.
Das „Truck+Bus“ genannte und für schwere Nutzfahrzeuge gedachte Reifendruckkontrollsystem von RTS, bei dem der Sensor wahlweise am Ventil befestigt oder mittels Band im Felgenbett positioniert werden kann, ist bei der „The Tire Cologne“ erstmalig als käufliches Produkt zu sehen und zu testen (Bild: RTS)

Rund um RDKS erneut „Tire-Cologne“-Doppelaufschlag von RTS

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Wie bei der 2024er-Ausgabe der „Tire Cologne“ wird die auf Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) spezialisierte Räder Technik Service GmbH (RTS) aus Vettweiß bei der diesjährigen Reifenmesse in Köln wieder mit gleich zwei nahe beieinander bzw. sich gegenüber liegenden Ständen in Halle 8 präsent sein: Der eine ist RDKS-Lösungen für Pkw gewidmet (Stand A018/B019), am anderen dreht sich alles um solche für Lkw und schwere Nutzfahrzeuge (Stand A019). Im Fokus stehen sollen vor Ort einerseits das Sortiment des Anbieters in Sachen universal programmierbarer RDKS-Sensoren der Marken RTS und Cub sowie andererseits die dazu gehörenden Programmier- und Diagnosegeräte. „Alle Lösungen können vor Ort im Livebetrieb getestet werden. Fachkundige Beratung, praxisnahe Vorführungen und die Möglichkeit zum direkten Ausprobieren stehen im Mittelpunkt des Messeauftrittes“, so das Unternehmen, dessen Team aus Innen- und Außendienst während der gesamten Messedauer vor Ort zur Verfügung stehen wird für Fachgespräche, individuelle Beratung und den persönlichen Austausch.
Seit 2019 betreibt Nexen Tire ein Reifenwerk in Tschechien, nun plant der aus Südkorea stammende Hersteller die Errichtung einer weiteren, dann insgesamt fünften Produktionsstätte, da die Kapazitäten bereits weltweit weitgehend ausgelastet seien (Bild: Nexen Tire)

Nexen Tire will Baupläne für fünftes Reifenwerk jetzt vorantreiben

Anlässlich eines Online-Calls mit Investoren hatte Nexen Tire kürzlich betont, man wolle nun die bereits seit Jahren laufenden Pläne zur Errichtung einer weiteren, dann fünften Reifenfabrik vorantreiben. Bis vor rund drei Jahren hatte der…
Nexen hat nach eigenen Worten missverständlicherweise von seinem „Roadian CTX“ als „All-Season“-Reifen gesprochen, zumal ihm das nach hiesigem Verständnis von Ganzjahresreifen nötige und hier rechts neben der M+S-Kennung zu sehende 3PMSF- bzw. Schneeflockensymbol fehlt (Bild: NRZ/Christian Marx)

„All-Season“ ist nicht immer „All-Weather“

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Selbstredend weiß man auch bei Nexen Tire, dass Ganzjahresreifen in hiesigen Regionen eine 3PMSF-Kennung auf der Seitenwand tragen müssen. Zumindest dann, wenn sie ihrem Namen wirklich gerecht und damit auch bei winterlichen Straßenbedingungen…
Die Ronal Group bringt gleich mehrere Produktneuheiten mit nach Köln zur kommenden Tire Cologne, wo der Räderhersteller aber auch über seine neue Produktlinienstruktur informieren möchte (Bild: Ronal Group)

Ronal Group zeigt neue Räderdesigns seiner verschiedenen Produktlinien

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Die Ronal Group bringt gleich mehrere Produktneuheiten mit zur Tire Cologne. Wie der Räderhersteller mitteilt, wolle man auf der Messe, die vom 9. bis 11. Juni in Köln stattfindet, die neuen Räder RF2 Forged und R74 sowie eine zusätzliche Designvariante des R75 genannten Ronal-Designs innerhalb der Design Line präsentieren.
Bei gut 2.700 im Produktionszeitraum 17. November 2024 bis 4. Dezember 2025 vom Band gerollten Fahrzeugen verschiedenster Mercedes-Modellreihen könnten die Radschrauben nicht mit dem vorgesehenen Drehmoment angezogen worden sein (Bild: Mercedes-Benz)

Rückruf diverser Mercedes-Modelle wegen ihrer Radbefestigungen

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Verschiedenste Mercedes-Benz-Modelle werden einer möglichen Beeinträchtigung ihrer Radbefestigungen zurückgerufen. Dabei geht es laut Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) um Fahrzeuge der A-, C-, E-, G- und S-Klasse teils inklusive AMG-Ausführungen…
Mit der IDP Data Receiver API will TecAlliance TecDoc-Nutzern einen schnelleren Zugang zu Datenaktualisierungen bieten (Bild: TecAlliance)

Schnittstelle für Echtzeitdatenaktualisierungen in TecDoc eingeführt

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Präzise und aktuelle Daten spielen als Grundlage für eine eindeutige Teileidentifikation, die Genauigkeit der Kataloge und effiziente nachgelagerte Prozesse im freien Kfz-Ersatzteilmarkt eine wichtige Rolle, sagt die TecAlliance GmbH als Datenspezialist für den Automotive Aftermarket. Gleichzeitig würden die Datenmengen wachsen und der Aufwand für Korrekturen steigen, während eine geringe Aktualisierungshäufigkeit und die manuelle Erstellung von Deltadaten die Markteinführungszeit verlangsamen könnten. Daher hat das Unternehmen eine Lösung für TecDoc erarbeitet. IDP Data Receiver API soll die Verarbeitung von Datenupdates verbessern, manuelle Eingriffe verringern und insofern einen schnelleren Zugriff auf Aktualisierungen ermöglichen. Nutzern das TecDoc-Datenpaketes biete die Schnittstelle eine zusätzliche Möglichkeit, über einen Integrationsansatz auf Daten zuzugreifen und diese zu verwalten, heißt es. „Anstatt auf die Lieferung vollständiger Pakete zu warten und komplette Datensätze zu verarbeiten, können Kunden nun auf Änderungen reagieren und die nachgelagerte Verarbeitung optimieren“, erklärt Benjamin Behr.
Goodyears neuer ETRC-Reifen, der ab der jetzt Ende Mai beginnenden Saison eingesetzt wird, besteht zu 60 Prozent aus nachhaltigen Materialien, was der Hersteller mit einem Zwei-Blatt-Symbol auf der Seitenwand kenntlich macht (Bild: Goodyear)

Goodyear schickt die ETRC-Teams mit noch nachhaltigerem Reifen in die Saison

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In der aktuellen Saison European Truck Racing Championship (ETRC), die am kommenden Wochenende mit dem Rennen im italienischen Misano beginnt und beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring in Deutschland (10.-12. Juli) seine Höhepunkt feiern wird, wird Goodyear einen neuen Truckrennreifen einführen, der zu 60 Prozent aus nachhaltigen Materialien besteht; in der vorigen Saison bestand der Reifen noch zu 55 Prozent aus nachhaltigen Materialien.