Glaubwürdigkeit von Reifentests [Frage des Monats Februar/März 2014]

Lädt...

Sind die Reifentests des Klubs noch glaubwürdig?

Vielen Dank
Sie haben bereits abgestimmt
Wählen Sie bitte eine Antwortoption

    Kommentare (5)

    Trackback-URL | Kommentare als RSS Feed

    1. Schmidt sagt:

      Was heißt hier “noch glaubwürdig”. Die waren doch noch nie glaubwürdig. Oder ist hier jemand anderer Meinung?

    2. tyre-expert sagt:

      hallo schmidt,
      ich sehe die ADAC-Reifentests und die Erggebnisse differenzierter. Objektive Testkriterien wie z.B. Bremsweg trocken/ nass aber auch aquaplaning in der Geraden bzw. in der Kurve, geräusch und Kraftstoffverbrauch sind grundsätzlich nachprüfbar und damit schwer zu manipulieren. Schwierig wird es naturgemäß bei Kriterien wie z.B.: Fahrverhalten, Fahrsicherheit und Handling. Diese Daten sind subjektiv ermittelt und daher von Dritten nicht uneingeschränkt nachprüfbar. Damit ist dann eine möglichen Beeinflussung nicht ausgeschlossen. Deshalb sollte vo dem Lesen der Testergebnisse immer das Gehirn eingeschaltet werden und nicht alles ungeprüft übernommen werden.

    3. Werner Vogelgesang sagt:

      Wer wie ich über 40 Jahre in der Reifenindustrie tätig war, der weiß, mit welchem erheblichen Aufwand die Hersteller ihre eigenen wie auch die Produkte der Wettbewerber testen. So wird z.B. die Laufleistung als für den Verbraucher wichtiges Indiz von den selbsternannten Testern nie verglichen, da sie sich diesen Aufwand nicht leisten können.
      Mein Vertrauen in solche Tests, egal ob von ADAC, ÖAMTC oder von wem auch immer,hält sich sehr in Grenzen.

    4. Gerry Meyer sagt:

      Ich bin seit 1975 in Diversen Tätigkeiten in der Reifenindustrie. Auch mehrmals bei den Reifentests anwesend. Reifentests sind ein Geschäft für die Tester und die Automobilverbände. Bezahlt man doch für das Test-Ergebnis wenn man damit Werbung machen will. Aber in Deutschland ein wichtiges Marketing-Instrument für die Hersteller. In nicht Deutschsprachigen Länder sind die Tests nicht wichtig.

    5. Tom W. sagt:

      Allein die wenigen objektiven Messwerte wie Bremsen trocken und nass oder Aufschwimmtempo reichen doch den meisten Autofahrern als Hilfe bei der Kaufentscheidung, wenn bei einer Allerweltsgrösse auf einem Allerweltsauto bei einer Bremsung aus 100 km/h zwischen Premium und Asienimport 3 bzw. 12 Meter Unterschied liegen ist das für den Verbraucher schon interessant und leistet ggf. einen Beitrag zur Verkehrssicherheit und ist auch noch gut für Herrn Schäuble, weil mitunter nach konsum dieser Tests halt € 50,- oder € 100,- mehr für ein als besser getestetes Produkt ausgegeben werden. Der Handel vor Ort spart sich ausserdem Beratungsarbeit, wenn der Kunde schon weiss welchen Pneu er möchte, dann bekommt er den halt. Letztlich: Seit es diese Tests gibt, sind die Reifen von Generation zu Generation immer besser gewortden, auch die schlechteren rodukte.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *