Tag: Werksschließung

Bridgstone will Bari-Reifenfabrik doch nicht schließen

Montag, 23. September 2013 | 0 Kommentare

Bereits im März hatte Bridgestone mitgeteilt, die Schließungspläne für die Pkw-Reifenfabrik im italienischen Bari seien „nicht unwiderruflich“. Wie unser italienisches Schwestermedium PneusNews.it nun mitteilt, hat der japanische Reifenhersteller jetzt wohl in der Tat seine Pläne in Bezug auf die Fabrik geändert. Danach werde die Fabrik nicht nur nicht geschlossen. Bridgestone plane jetzt sogar Investitionen in die Produktionsstätte in Höhe von 31 Millionen über einen Zeitraum von fünf Jahren. Diese werden dem Vernehmen nach wohl der Umstrukturierung der Produktion dienen, wobei dazu keine konkreten Details bekannt sind.

Lesen Sie hier mehr

Marangoni: Marktentwicklungen für Anagni-Schließung verantwortlich

Marangoni: Marktentwicklungen für Anagni-Schließung verantwortlich

Freitag, 6. September 2013 | 0 Kommentare

Als gestern am späten Nachmittag die Meldung kam, Marangoni würde sich jetzt aus der Neureifenfertigung zurückziehen, bestätigte sich damit für viele Beobachter in Italien und darüber hinaus eine lange gehegte Befürchtung. Bereits seit Jahren, so wird hinter vorgehaltener Hand von Kennern des Unternehmens betont, unterhalte die Marangoni-Gruppe mit ihrer Pkw- und LLkw-Reifenfertigung in Anagni eine defizitäre Geschäftseinheit. Deren Ende ist nun nah.

Lesen Sie hier mehr

480 Jobs gehen in Westeuropa bei Tenneco verloren

Freitag, 6. September 2013 | 0 Kommentare

Der amerikanische Zulieferer Tenneco Inc. (Lake Forest/Illinois, unter anderem Marke Monroe für Stoßdämpfer und Marke Walker für Abgassysteme) reagiert auf die schwache wirtschaftliche Lage in Europa und wird insgesamt etwa 480 Arbeitsplätze abbauen. Betroffen sind die beiden Stoßdämpferwerke in Gijon (Spanien) und Sint-Truiden (Belgien).

Lesen Sie hier mehr

Entlassung französischer Conti-Mitarbeiter war „unrechtmäßig“

Entlassung französischer Conti-Mitarbeiter war „unrechtmäßig“

Montag, 2. September 2013 | 0 Kommentare

Wie das Handelblatt unter Berufung auf Informationen der Zeitung Libération berichtet, hat ein französisches Gericht die Entlassung von knapp 700 Mitarbeitern der Continental AG im Zuge der Schließung von deren Werk Clairoix (Frankreich) als „unrechtmäßig“ bezeichnet. Bemängelt hat das Arbeitsgericht demnach außerdem „unzureichende Maßnahmen zur Wiedereingliederung der Mitarbeiter“ durch das Unternehmen, das als Folge all dessen zu Entschädigungszahlungen verurteilt worden ist. Im Raume stehen demnach angeblich zwischen 30.000 und 90.000 Euro für jeden der rund 700 „unrechtmäßig“ Entlassenen. „Continental hatte kein echtes wirtschaftliches Motiv für die Entlassungen“, wird Carlos Moreira von der Gewerkschaft CGT in diesem Zusammenhang zitiert. Der Reifenhersteller selbst hatte die Clairoix-Schließung, von der insgesamt gut 1.100 Mitarbeiter betroffen waren, damals mit Überkapazitäten wegen eines rapiden Markteinbruchs im Reifengeschäft der Jahre 2008/2009 begründet. Die Argumente des Konzerns seien in dem Verfahren nicht ausreichend gewürdigt worden, sagt das Unternehmen, das den Gerichtsentscheid laut seiner Rechtsvertretung für „absolut unverständlich“ hält und dem Zeitungsbericht zufolge nun zunächst die Möglichkeiten eines Berufungsverfahrens prüfen will.

Lesen Sie hier mehr

Italienische Alcoa-Aluminiumhütte in Fusina vor dem Aus

Montag, 1. Juli 2013 | 0 Kommentare

Alcoa hat angekündigt, die Aluminiumverhüttung am italienischen Standort Fusina einstellen zu wollen. Schon 2010 war der Ausstoß des Werkes reduziert worden. Durch das jetzt beschlossene komplette Aus reduziert sich die weltweite Verhüttungskapazität des Unternehmens, die mit derzeit 4,2 Millionen Tonnen beziffert wird, demnach allerdings nur um weitere 44.000 Tonnen, nachdem zuvor schon entsprechende Reduzierungen um 460.000 angekündigt worden waren. “Die der Entscheidung zur Schließung in Fusina zugrunde liegenden Gegebenheiten haben sich seit 2010 nicht grundlegend geändert”, erklärt Bob Wilt, Global Primary Products President bei Alcoa. “Die weltweiten Aluminiumpreise sind weiter schwach, und wir müssen etwas unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben”, ergänzt er. Alcoa will sich zusammen mit den betroffenen Gemeinden für eine Nachnutzung der Aluminiumhütte einsetzen und gemeinsam mit Gewerkschaftsvertretern auch sozial verträgliche Lösungen für die von dem Aus betroffenen 14 Mitarbeiter an dem Standort erarbeiten. cm .

Lesen Sie hier mehr

Umstrukturierungen im Bereich der Lanxess-Kautschukchemikalien

Freitag, 28. Juni 2013 | 0 Kommentare

Der deutsche Spezialchemiekonzern Lanxess berichtet von einer geplanten Straffung seines Anlagennetzwerkes bzw. einer Fokussierung seines Portfolios im Geschäftsbereich Rubber Chemicals. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht dabei demnach die Bündelung von Produktionsprozessen für Vulkanisationsbeschleuniger, die vor allem in der Reifenindustrie eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund wird der nordamerikanische Standort Bushy Park die Produktion des Beschleunigers “Vulkacit CZ” vom belgischen Werk in Kallo übernehmen, während im Gegenzug die Produktion für die Beschleuniger “Vulkacit DZ” und “Vulkacit NZ” von Bushy Park nach Kallo verlagert werden soll. Umsetzen will man Ganze im Laufe des Jahres 2014. Aufseiten der Produkte sei – weil einige das Ende ihres Lebenszyklus im Markt erreicht hätten – die Einstellung der Fertigung des Vulkanisationsbeschleunigers “Vulkacit MOZ” am Standort Kallo im Laufe des kommenden Jahres vorgesehen. Auch die Herstellung der Alterungsschutzmittel “Vulkanox 3100” und “Vulkanox DPPD”, die am südafrikanischen Standort Isithebe produziert werden, soll nicht fortgeführt und der Standort geschlossen werden. “Mit diesen Maßnahmen steigern wir unsere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus fokussieren wir unser Portfolio auf innovative, nachhaltige und profitable Produkte, um den Trend zu High-Performance Produkten in der Reifenindustrie auch in Zukunft bedienen zu können”, erklärt Luis López-Remón, Geschäftsbereichsleiter Rubber Chemicals bei Lanxess. Die Mitarbeiterzahl in Bushy Park bleibt nach der Neuausrichtung konstant bei rund 60, in Kallo entfallen 45 von 205 Stellen, und von der Standortschließung in Isithebe sind nach Konzernangaben 40 Stellen betroffen. In enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern sollen für die betroffenen Mitarbeiter sozialverträgliche Lösungen gefunden werden, heißt es. cm .

Lesen Sie hier mehr

Michelin-Nfz-Reifenproduktionen in Deutschland und Osteuropa sicher

Freitag, 14. Juni 2013 | 0 Kommentare

Bei einer spontan einberufenen Telefonkonferenz mit Analysten erläuterte Michelins Chief Financial Officer Marc Henry, trotz der derzeit stattfindenden industriellen Restrukturierung des Unternehmens mit der Schließung mehrerer Reifenwerke (Frankreich, Algerien, Kolumbien) seien die Nutzfahrzeugreifenfabrik in Deutschland und Osteuropa sicher. Hier produziere Michelin zu niedrigen Kosten und/oder profitiere von einem hohen Auslastungsgrad bzw. einer hohen Profitabilität, wie Morgan Stanley dazu berichtet.

Lesen Sie hier mehr

Dieses Jahr wohl fünf Prozent weniger neue Autos in Europa

Mittwoch, 12. Juni 2013 | 0 Kommentare

Wie Autohaus Online unter Berufung auf eine aktuelle Prognose des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen berichtet, werden dieses Jahr mit knapp 11,9 Millionen Fahrzeugen rund fünf Prozent weniger neue Autos auf die Straßen Europas (EU inklusive der vier EFTA-Staaten Norwegen, Liechtenstein, Schweiz und Island) kommen. “Das Jahr 2013 wird das schlechteste Autojahr der letzten dreißig Jahre in West-Europa”, wird in diesem Zusammenhang aus einer entsprechenden Studie zitiert. Besonders hart soll es dabei die Länder Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland treffen, weil der Markt dort um 9,6 Prozent auf zusammen knapp 3,8 Millionen Pkw einbrechen werde, nachdem im vergangenen Jahr bereits ein Minus von 17 Prozent zu Buche geschlagen haben soll. Vor diesem Hintergrund beziffert das CAR die Auslastung der Produktionskapazitäten der Autohersteller in Frankreich, Italien, Portugal und Spanien mit gerade einmal 58 Prozent. Das sei der schlechteste Wert der südeuropäischen Automobilindustrie seit dem Zweiten Weltkrieg und mache Schließungen unvermeidbar, heißt es weiter. cm .

Lesen Sie hier mehr

Michelin schließt Lkw-Reifenfabrik in Frankreich – Investitionsprogramm

Michelin schließt Lkw-Reifenfabrik in Frankreich – Investitionsprogramm

Montag, 10. Juni 2013 | 0 Kommentare

Nun also auch Michelin: Der französische Hersteller “konsolidiert” zwei seiner Lkw-Reifenfabriken in Frankreich und schließt in diesem Zusammenhang die Lkw-Reifenproduktion am Standort Joué-lès-Tours zur ersten Jahreshälfte 2015. Während 200 der aktuell 930 Mitarbeiter am zentralfranzösischen Standort beschäftigt bleiben und dort dann Stahlcord und Heizbälge fertigen werden, sollen Michelin zufolge 250 Mitarbeiter über Vorruhestandsregelungen ausscheiden; den verbleibenden 480 Mitarbeitern wolle der Hersteller adäquate Positionen in einer der anderen Michelin-Fabriken in Frankreich anbieten. Im Rahmen eines 800 Millionen Euro schweren Investitionspaketes wolle der französische Hersteller nun aber nicht nur die Lkw-Reifenfabrik in La Roche-sur-Yon mit den Produktionskapazitäten aus Joué-lès-Tours deutlich ausbauen, modernisieren und sie somit “zu einer äußerst wettbewerbsfähigen Lkw-Reifenfabrik” ausbauen.

Lesen Sie hier mehr

Lohnkosten in Westeuropas Reifenproduktion ein Wettbewerbsnachteil?

Mittwoch, 29. Mai 2013 | 0 Kommentare

Gemäß Analysten der Deutschen Bank ist das Schicksal des französischen Goodyear-Werkes Amiens-Nord endgültig besiegelt – soll heißen: Es wird nach Informationen des Finanzinstitutes definitiv geschlossen. Insofern verliere Westeuropa eine jährliche Produktionskapazität in Höhe von rund 5,5 Millionen Einheiten, wozu noch einmal sieben Millionen durch das Aus für das Bridgestone-Werk in Bari (Italien) hinzukämen. Wie weiter vorgerechnet wird, sollen die fünf Hersteller Michelin, Continental, Pirelli, Bridgestone und nun eben Goodyear durch entsprechende Fabrikschließungen ihre westeuropäischen Fertigungskapazitäten in den zurückliegenden fünf Jahren um in Summe 34 Millionen Einheiten reduziert haben, während gleichzeitig neue Kapazitäten von rund 33 Millionen Stück pro Jahr in Zentraleuropa (Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Serbien, ...) entstanden seien. In diesem Zusammenhang weist die Deutsche Bank darauf hin, dass sich die Industrie bei einem in dieser Zeitspanne mehr oder weniger stabilen Volumen des westeuropäischen Pkw-Reifenmarktes mit um die 275 Millionen Einheiten – 65 Millionen Erstausrüstung, 210 Millionen Ersatzgeschäft – mit einer starken Zunahme billiger Importe aus China konfrontiert sieht. Demnach hat die Zahl der aus China nach Europa gelieferten Reifen mittlerweile die Marke von 50 Millionen erreicht, was einer Verdoppelung gegenüber von vor fünf Jahren entspreche. Vor dem Hintergrund des daraus resultierenden (Preis-)Druckes auf die hiesigen Hersteller vermutet man als ein Treiber hinter der Produktionsverlagerung von West- nach Osteuropa offenbar niedrigere Lohnkosten in letzterer Region.

Lesen Sie hier mehr