Tag: Preiserhöhung

Kautschukchemikalien von Lanxess werden teurer

Freitag, 14. Juni 2013 | 0 Kommentare

Der Spezialchemiekonzern und Zulieferer der Reifenindustrie Lanxess hebt aufgrund gestiegener Produktionskosten zum 1. Juli 2013 die Preise für Kautschukchemikalien seines Geschäftsbereichs Rubber Chemicals an. Die Preiserhöhungen betreffen die Produktgruppen Vulkanox (Alterungsschutzmittel) und Vulkacit (Vulkanisationsbeschleuniger) und liegen je nach Produkt und Region zwischen 0,05 Euro/kg und 0,20 Euro/kg (0,10 US$ und 0,30 US$). Vulkanox und Vulkacit werden hauptsächlich bei der Herstellung von Gummiprodukten wie zum Beispiel Reifen, Schläuche und Profile eingesetzt. Der Geschäftsbereich Rubber Chemicals gehört zum Lanxess-Segment Performance Chemicals, das im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro erzielte. dv.

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Sinkende Pkw-Neuzulassungszahlen fürs erste Quartal vorhergesagt

Dienstag, 15. Januar 2013 | 0 Kommentare

Dass man für 2013 mit nur knapp drei Millionen neuen Autos in Deutschland rechnet und insofern mit noch weniger Pkw-Neuzulassungen als im 2,9 Prozent hinter 2011 zurückgebliebenen vergangenen Jahr, hatte das Center für Automobilmanagement (CAMA) der Universität Duisburg-Essen vor Kurzem erst mitgeteilt. Jetzt wird das Ganze zudem um eine Prognose für das erste Quartal des laufenden Jahres ergänzt. Nach CAMA-Einschätzung wird sich der ab etwa Jahresmitte 2012 beobachtete Negativtrend im deutschen Automobilmarkt von Januar bis März dieses Jahres weiter fortsetzen: Gerechnet wird für diesen Dreimonatszeitraum konkret mit rund 714.000 Fahrzeugen, die neu auf bundesdeutsche Straßen kommen. Sollte sich dies bewahrheiten, käme es einem Minus von 60.000 Einheiten bzw. 7,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2012 gleich sowie einem Rückgang um 49.000 Fahrzeuge bzw. 6,4 Prozent mit Blick auf denselben Vergleichszeitraum 2011. Als ein Grund für die erwartete Negativentwicklung bei den gewerblichen und privaten Neuzulassungen wird ein in den ersten drei Monaten 2013 nur marginal steigendes Bruttoinlandsprodukt genannt. Weitere Faktoren seien nur mäßig wachsende Auftragseingänge, leicht steigende Rohstoffpreise und die allgemeine Unsicherheit in der anhaltenden europäischen Schuldenkrise, welche die gewerbliche Nachfrage dämpften. Gleichzeitig sollen sich auch die Privatkäufe trotz einer weiterhin stabilen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und wachsender Realeinkommen aufgrund gleichzeitig steigender Verbraucherpreise und einer anhaltenden Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung abschwächen.

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Analysten malen Entwicklung der Reifenindustrie in Rosarot

Montag, 15. Oktober 2012 | 0 Kommentare

Wenn Analysten ihren Blick auf Reifenhersteller werfen, dann geraten sie in letzter Zeit meist mehr oder weniger stark in Verzückung. Ein Grund dafür ist offensichtlich, dass sie im Gegensatz zu Automobilherstellern in der Lage sind, steigende Kosten leichter an die Verbraucher weiterzugeben. So werden in diesem Zusammenhang zumindest Aussagen von Erich Hauser, Analyst bei Credit Suisse, seitens der Zeitung Die Welt wiedergegeben. “Es ist leicht ersichtlich, wie viel ein Golf oder ein Peugeot 208 kostet. Dagegen haben die Menschen wenig Gespür für Änderungen bei den Reifenpreisen”, meint er demnach. Dieser “Spielraum bei der Preisgestaltung” trage mit dazu bei, die Gewinne der Branche zu steigern und den Aktienkursen Auftrieb zu geben. Doch in dem entsprechenden Bericht des Blattes werden durchaus noch weitere Faktoren genannt, die auch zukünftig eine positive Entwicklung der Reifenindustrie begünstigen sollen: etwa die kürzlich in Luxemburg eingeführte bzw. eine irgendwann einmal vielleicht in ganz Europa geltende Winterreifenpflicht. Laut Welt ist Letzteres seitens der Politik in der Diskussion, wobei Voraussetzung dafür zunächst einmal eine Winterreifendefinition wäre. Wie es jedoch unter Berufung auf Informationen der ETRMA-Generalsekretärin Fazilet Cinaralp weiter heißt, könnten die Arbeiten daran bereits im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Und schon rechnen Analysten wie Lars Holmqvist – Berater bei Kreab Gavin Anderson und ehemaliger Leiter des Europäischen Verbandes der Automobilzulieferer Clepa – vor, dass eine europaweite Winterreifenpflicht bis zu zwei Milliarden Euro an zusätzlichem Umsatz in die Kassen der Reifenindustrie spülen könnte. christian.

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Offenbar bläst Bridgestone in Europa zur Jagd auf Continental

Mittwoch, 10. Oktober 2012 | 0 Kommentare

Hatte das Handelsblatt vor nicht allzu langer Zeit in Sachen Marktführerschaft im europäischen Reifenmarkt Hankook als “aggressivsten Herausforderer” der Continental AG beschrieben, so will nach einem aktuellen Bericht der Zeitung nun auch Bridgestone den Hannoveraner diese Position streitig machen “Wir halten den europäischen Automarkt für einen der umkämpftesten der Welt. Aber wir wollen der beste und profitabelste Autoreifenhersteller in Europa werden”, wird Bridgestone-CEO Masaaki Tsuya in diesem Zusammenhang von dem Blatt zitiert. Der japanische Reifenhersteller wolle sich in Europa nicht länger mit einer Rolle in der zweiten Reihe begnügen, heißt es weiter. “Wir können im Wettbewerb mit Conti Vorteile aus unserem globalen Netz und unseren hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung ziehen”, soll sich Tsuya gegenüber dem Handelsblatt darüber hinaus zuversichtlich gegeben haben, das offenbar anvisierte Ziel der Marktführerschaft in Europa erreichen zu können. Mittel der Wahl auf diesem Weg sind demnach vor allem Innovationen, wobei als ein Beispiel etwa der “intelligente Reifen” genannt wird, der Informationen über den Fahrbahnzustand an Assistenzsysteme im Fahrzeug und damit auch dem Fahrer übermitteln kann. “Wir hoffen, mit solchen Neuerungen bessere Preise durchsetzen können”, hat der Bridgestone-CEO diesbezüglich zu Protokoll gegeben. An solchen Lösungen arbeitet aber freilich nicht nur Bridgestone allein, sondern neben anderen Reifenherstellern gerade auch Continental. Doch unabhängig davon, welchem Unternehmen die Frage nach der Serienreife solcher Sensoren im Reifen inklusive Reibwerterkennung der Fahrbahn gestellt wird, ist bis dato eigentlich fast immer nur die Antwort zu hören, dass es wohl in ein paar Jahren soweit sein könnte – und das in etwa seit den Zeiten des “Darmstädter Reifensensors” kurz vor der Jahrtausendwende. christian.

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Evonik erhöht Preise für pyrogene Kieselsäuren

Donnerstag, 16. August 2012 | 0 Kommentare

Der Geschäftsbereich Inorganic Materials von Evonik Industries (Essen) erhöht zum 1. Oktober 2012 die Preise für seine pyrogenen Kieselsäuren, die unter dem Markennamen “AEROSIL” vertrieben werden. Die Preise werden zum genannten Zeitpunkt weltweit um sechs bis neun Prozent angehoben.

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Trotz Absatzminus Umsatzplus für Michelin im ersten Halbjahr

Freitag, 27. Juli 2012 | 0 Kommentare

Obwohl Michelin – wie man selbst sagt vor allem wegen der Schwäche des europäischen und nordamerikanischen Marktes – in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weltweit 8,3 Prozent weniger Reifen an seine Erstausrüstungs- und Ersatzmarktkunden geliefert hat, konnte das Unternehmen gleichzeitig seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent auf rund 10,7 Milliarden Euro steigern. Gut 940 Millionen Euro davon haben demnach die vornehmlich 2011 durchgeführten Preiserhöhungsrunden in die Kasse gespült. Der operative Gewinn konnte im ersten Halbjahr sogar um 35,9 Prozent auf nunmehr gut 1,3 Milliarden Euro gesteigert werden, woraus sich eine Marge von 12,3 Prozent ergibt. Dabei trugen die beiden Geschäftsbereiche Pkw-/Llkw-Reifen sowie Lkw-Reifen mit einer operativen Marge von 10,6 bzw. 6,4 Prozent nur unterdurchschnittlich dazu bei, das “Specialty Businesses” genannte Geschäftsfeld mit einer operativen Marge in Höhe von 27,4 Prozent dafür überdurchschnittlich. Den Nettogewinn beziffert Michelin für den Zeitraum von Januar bis Juni mit 915 Millionen Euro, nachdem es in den entsprechenden Vorjahresmonaten 667 Millionen Euro waren. Mit Blick auf den Rest des Geschäftsjahres spricht der Reifenhersteller von einem “weiterhin unsicheren Marktumfeld” vor allem mit Blick auf Europa, aber auch davon, dass die eigene weltweite Präsenz in allen Marktsegmenten vor diesem Hintergrund als ein Wettbewerbsvorteil gesehen wird. Vertrauend auf die eigenen Stärken rechnet der Reifenhersteller für das Gesamtjahr 2012 weiterhin mit einem “klaren Anstieg des operativen Gewinns”, während sich der Absatzrückgang bis zum Jahresende wohl irgendwo zwischen drei und fünf Prozent einpendeln werde. Der negative Mengeneffekt wird demnach – wie offensichtlich schon im ersten Halbjahr – weiter von einer positiven Entwicklung bei den Rohmaterialkosten sowie durch Währungskurseffekte (über-)kompensiert.

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Reifenfachhandel günstigster Absatzkanal in Deutschland

Montag, 21. Mai 2012 | 0 Kommentare

Reifen werden teurer. Diese Feststellung trifft nicht nur für den Reifenhandel zu, der sich ab Industrie oder ab Großhandel mit Ware versorgt. Sondern sie trifft auch für Endverbraucher zu, denen die Marktteilnehmer die höheren Sell-in-Preise weiterreichen. Wie das britische Marktforschungsinstitut Encircle Marketing jetzt mitteilt, fielen die Preissteigerungen bei den zehn beliebtesten Sommerreifengrößen im April im Vergleich zum Vorjahresmonat in Deutschland mitunter zweistellig aus. Insbesondere betroffen von hohen Preissteigerungen waren dabei Produkte aus dem Budgetsegment. Endverbraucher, die Reifen aus dem Premiumsegment kaufen wollten, mussten in diesem April hingegen nur geringfügig mehr bezahlen als noch ein Jahr zuvor; die Preissteigerungen lagen dabei bei null bis vier Prozent. Details zu den Ergebnissen der Encircle-Marketing-Umfrage finden Sie im Abo-Bereich; angegeben sind jeweils Bruttopreise ohne Montage. Eine weitere Erkenntnis, die sich aus den aktuellen Daten von Encircle Marketing ablesen lässt: Im Reifenfachhandel können Endverbraucher ihre Reifen in der Regel günstiger kaufen als im Autohaus und auch günstiger als im Fachmarkt. Stets lag der deutsche Reifenfachhandel damit auch unterhalb des errechneten Markt-Durchschnittspreises.

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EU-Projekt PEARLS mit Beteiligung von Apollo Vredestein

Freitag, 4. Mai 2012 | 0 Kommentare

Wie das Unternehmen selbst mitteilt, beteiligt sich Reifenhersteller Apollo Vredestein am EU-Projekt PEARLS. Was es damit auf sich hat, wird deutlicher, wenn man weiß, dass dieses Akronym für “Production and Exploitation of Alternative Rubber and Latex Sources” – also die Suche nach Alternativen zum Naturkautschuk – steht. Schließlich wird auch in der Reifenproduktion dieser Rohstoff benötigt. In vielen Anwendungen könne Naturkautschuk nicht einfach durch synthetischen Kautschuk ersetzt werden, außerdem sei die Nachfrage nach diesem Rohstoff in der jüngeren Vergangenheit stark gestiegen und habe die Preise dafür nach oben getrieben, begründet Apollo Vredestein das Engagement rund um das Projekt, über das sich mehr unter der Internetadresse www.eu-pearls.eu in Erfahrung bringen lässt. Bei PEARLS wird untersucht, ob Naturkautschuk nicht auch aus russischem Löwenzahn oder einer Wüstenpflanzenart gewonnen werden kann – erste Ergebnisse der Forschungsarbeiten werden jedenfalls als vielversprechend bezeichnet. Im September dieses Jahres sollen die Erkenntnisse aus dem Projekt bei einer Konferenz in Wageningen (Niederlande) vorgestellt werden. cm .

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Trelleborg Wheel Systems erhöht die Preise

Dienstag, 24. April 2012 | 0 Kommentare

Trelleborg Wheel Systems (TWS) kündigt für Europa mit Wirkung Mai 2012 eine Preiserhöhung auf alle Reifen und Räder für Landwirtschaft, Forst und die Leichtindustrie um bis zu sechs Prozent an. Paolo Pompei, Präsident der Business Unit Agri & Forestry Tire: “Diese Entscheidung ist eine Notwendigkeit sowohl aufgrund steigender Rohmaterialpreise als auch wachsender Energie- und Transportkosten.” dv.

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ATU warnt vor „Hitzeschäden“ an Laufflächen/Seitenwänden von Winterreifen

ATU warnt vor „Hitzeschäden“ an Laufflächen/Seitenwänden von Winterreifen

Donnerstag, 12. April 2012 | 0 Kommentare

ATU (Weiden i.d.Opf.) führt zahlreiche Argumente an, warum Autofahrer in der wärmeren Jahreszeit rechtzeitig auf Sommerreifen umrüsten sollten. Darunter ist viel Bekanntes bzw. so auch schon oft von anderer Seite Gehörtes. Aufhorchen lässt allerdings die Warnung der Werkstattkette davor, dass “sommerliche Temperaturen Winterreifen kräftig zusetzen” könnten, sodass Hitzeschäden an Laufflächen und Seitenwänden die Folge seien. “Im schlimmsten Fall platzt der Reifen”, malt ATU in diesem Zusammenhang gleich ein Horrorszenario an die Wand. Wäre diese Gefahr tatsächlich dermaßen hoch, so fragt man sich doch unwillkürlich, warum Reifenhersteller bzw. der Gesetzgeber den Einsatz von Winterreifen im Sommer bislang noch nicht verboten haben. Wie dem auch sei: Jedenfalls raten die Weidener zur baldigen Umrüstung von Winter- auf Sommerreifen. Zumal Autofahrer “derzeit von vollen Lagern und kurzen Wartezeiten” profitieren könnten und erste Reifenhersteller Preiserhöhungen für Sommerreifen angekündigt hätten.

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