Tag: Thomas | Schwarz

Der Fall Schwarz kommt vor Gericht

Dienstag, 10. Januar 2006 | 0 Kommentare

Gotthard Schwarz (66) und Sohn Thomas Schwarz (31) müssen sich demnächst wegen vorsätzlichen Bankrotts und Untreue in mehreren Fällen vor Gericht verantworten. Das meldet die Passauer Zeitung AM SONNTAG unter Bezug auf einen Sprecher des Gerichtes. Der Schwarz-Anwalt sieht der Klage allerdings wie es scheint gelassen entgegen. Gotthard ("Hardy") Schwarz habe einfach nur einer Personengruppe zu sehr vertraut, in deren Händen die Unternehmensleitung letztlich gelegen habe. Zunächst hatte die Familie Schwarz ihr in Schwierigkeiten geratenes Unternehmen an Bridgestone/First Stop verkaufen wollen. Zur allgemeinen Überraschung wurde dann jedoch der bereits gestellte Insolvenzantrag zurückgenommen, weil Bridgestone nach Meinung der Familie Schwarz nur einen lächerlichen Beitrag für "unser Lebenswerk" bezahlen wollte. Rückblickend sieht sich Schwarz als Opfer eines Wettbewerbskampfs zwischen Bridgestone auf der einen und Continental/Dunlop/Michelin auf der anderen Seite. AM SONNTAG zitiert Gotthard Schwarz so: "Ich fühle mich nicht im geringsten schuldig, eine Straftat begangen zu haben. Ich vertraue darauf, dass es in diesem Prozess mit rechten Dingen zugeht.

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Tag der Entscheidung für Reifen Schwarz in Österreich

Freitag, 16. Juli 2004 | 0 Kommentare

Über das Vermögen der Reifen Schwarz Ges.m.b.H. Österreich, deren Gesellschafter Gotthard, Thomas und Florian-Michael Schwarz sind, wurde bereits am 2. Juni 2004 das Konkursverfahren durch -wie es in Österreich heißt- "Aufnahme in die Insolvenzdatei" eröffnet. Das Unternehmen betreibt vier Niederlassungen, der Gesamtumsatz dürfte im Vorjahr unter zehn Millionen Euro gelegen haben. Heute nun wird das Landesgericht Ried vorliegende Übernahmeangebote prüfen und vermutlich auch über den Zuschlag entscheiden. Dem Vernehmen nach geht es entweder um eine Mitarbeiter-Übernahme oder um den Zuschlag an einen großen unabhängigen Reifenhändler.

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Offener Brief der Familie Schwarz an die Passauer Neue Presse

Montag, 23. Februar 2004 | 0 Kommentare

Mit einem Offenen Brief hat sich in der vergangenen Woche die Familie Schwarz an den Herausgeber der Passauer Neuen Presse gewandt und eine ihr bzw. Thomas Schwarz unterstellte Kriminalisierung in aller Schärfe zurückgewiesen. Und in der Tat wird man anerkennen müssen, dass Geschäfte mit Firmen aus Russland wie anderen „Ostblock-Staaten“ meist nur gegen bar abgewickelt werden können.

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Thomas Schwarz soll Werte verschoben haben

Freitag, 13. Februar 2004 | 0 Kommentare

Unter Bezug auf Insider berichtet die Passauer Neue Presse, Thomas Schwarz könne möglicherweise Ware, Geräte und Maschinen verschoben haben. Die Insider sprachen gegenüber der Presse von "Cash-Verkäufen." Thomas Schwarz hat dem widersprochen und auf korrekte Abrechnungen verwiesen, vereinnahmte Gelder gingen in die Insolvenzmasse. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, über die Vorgänge informiert worden zu sein. In Österreich hat Continental die Lieferungen an Schwarz-Firmen inzwischen eingestellt..

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Vergölst übernimmt drei Schwarz-Filialen

Donnerstag, 5. Februar 2004 | 0 Kommentare

Die zur Continental AG gehörende Reifenhandelskette Vergölst hat nach Informationen der Passauer Neuen Presse bereits die drei Filialen Vilshofen, Osterhofen und Füssen des insolventen Passauer Unternehmens Reifen Schwarz übernommen. Weitere – so heißt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitung – würden analysiert. Vergölst-Vertriebschef Frank Jung hat gegenüber dem Blatt offiziell bestätigt, „Interesse an etlichen Filialen“ zu haben, ohne jedoch nähere Zahlen zu nennen. Dem Bericht zufolge arbeiten aber auch noch „weitere Reifenfirmen im Hintergrund“, wobei konkrete Kaufangebote allerdings erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen die Firma Reifen Schwarz in geschätzten eineinhalb bis drei Monaten erwartet werden. Den Eingang des Insolvenzantrages soll Theres Schwarz unterdessen bestätigt haben. Dass die Familie Schwarz bei einer wie auch immer gearteten Lösung in verantwortlicher Position eine Rolle spielen könnte, wird laut der lokalen Tageszeitung aus Kreisen der Reifenindustrie inoffiziell als „nur mehr schwerlich vorstellbar“ eingeschätzt.

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Harte Kritik an Theres und Thomas Schwarz

Montag, 2. Februar 2004 | 0 Kommentare

Schon zu Beginn letzten Jahres soll Reifen Schwarz in tiefem Fahrwasser gewesen sein. Von der Sparkasse beauftragte Sanierer, so schreibt es jedenfalls die "Passauer Neue Presse", hätten da noch einen Turnaround für möglich gehalten, allerdings nur ohne Mitarbeit der Familie in der Geschäftsführung. Stattdessen habe Theres Schwarz aber nicht allein die Sanierer aus dem Hause gejagt, sondern auch noch die Reifenhersteller untereinander austricksen wollen. Die Zeitung zitiert Insider, die die Kompetenz des jungen Firmenchefs bezweifeln. Er habe sich im Sommer gerne zum Baden fahren lassen, die harten Arbeiten hätten andere verrichten sollen. Die Zeitung "Am Sonntag" berichtete unter Bezug auf die Staatsanwaltschaft, es werde ermittelt, ob Vermögenswerte ins Ausland verschoben worden seien. Theres Schwarz hat dies als unsinnig empört zurückgewiesen. Immer ungehemmter melden sich nun auch Mitarbeiter im Forum der NRZ Online zu Wort..

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Bittere Abrechnung von Theres Schwarz mit drei Gläubigerfirmen

Donnerstag, 29. Januar 2004 | 0 Kommentare

Nachdem die Würfel anders als von ihr erwartet gefallen sind, lässt Theres Schwarz Enttäuschung und auch Wut freien Lauf. So diktierte sie Redakteuren der Passauer Neue Presse in den Notizblock: „Die (drei Gläubigerfirmen Continental, Dunlop und Michelin) haben uns an der Nase herumgeführt. Wir wurden zum Spielball der Konzerne“ und sie selbst sei über Wochen hinweg „mit einer Hinhaltetaktik getäuscht worden.“ Und der frühere Siemens-Manager und als Berater engagierte Kurt Sallek (76) zeigt sich ebenso frustriert, er fühle sich „verscheißert.“ Sallek teilt auch mit, die Familie Schwarz habe Ende November den Insolvenzantrag zurückgenommen, nachdem die drei Großgläubiger „Unterstützung avisiert hatten.“ Die Absage der drei Großgläubiger ist für ihn somit „logisch nicht nachvollziehbar.“ Letztlich holt Theres Schwarz zu einem Rundschlag aus mit der Behauptung, die drei Reifenhersteller hätten die Arbeitsplätze zerstören wollen. Hier hätte sie allerdings erkennen müssen, dass es ihre ureigenste Angelegenheit ist, für die Belegschaft zu sorgen, die teils seit Jahrzehnten für ihr Unternehmen tätig ist.Wer den Boden der Sachlichkeit nicht verlassen möchte, erinnert sich daran, dass die Familie Schwarz mit der Firma Bridgestone eine bindende Vereinbarung getroffen hatte, die auch bereits Zustimmung der Insolvenzverwalterin gefunden hatte. Danach hätten knapp 300 Belegschaftsmitglieder nahtlos übernommen werden können. Die abrupte Meinungsänderung hat Frau Schwarz dann damit begründet, die Firma Bridgestone wolle sich das Lebenswerk der Familie unter die Nägel reißen ohne etwas dafür zu bezahlen. Das aber sei unannehmbar. Um Rettung von Arbeitsplätzen ging es da nicht. Es zeigt sich nun, dass die Absage an Bridgestone ein schwerer taktischer Fehler war. Die Rücknahme des Insolvenzantrages war höchst riskant; das hätte auch und besonders die Schwarz-Geschäftsführung wissen müssen. Unter Führung von Theres Schwarz hat die Familie va banque gespielt. Dabei kann man alles gewinnen, aber eben auch alles verlieren. Das angeblich so schlechte Angebot von Bridgestone ist von keinem anderen Wettbewerber bisher übertroffen worden. Im Gegenteil: Das Lebenswerk der Familie Schwarz schien den Lieferanten keinen Pfifferling mehr wert zu sein. Demnach müsste das ursprüngliche Bridgestone-Angebot als fair zu bezeichnen gewesen sein, zumindest aber den gegebenen Verhältnissen angemessen. Nach der Razzia wegen vermuteter Insolvenzverschleppung waren die Aussichten auf Rettung nahe an den absoluten Nullpunkt gekommen. Unklar ist zur Stunde immer noch, ob inzwischen ein Insolvenzantrag –wie bereits angedroht- durch Mitarbeiter gestellt worden ist. Wenigstens das hätte durch eigenes Tun vermieden werden können. Jetzt kann es auch für Theres und Thomas Schwarz nur noch um einen Neuanfang gehen. Wo anders als im Reifengeschäft sollte dieser vonstatten gehen? Es scheint daher nicht allzu klug zu sein, die Firmen massiv zu attackieren, mit denen schon bald wieder gearbeitet werden soll. Selbst in dieser menschlich dramatisch schwierigen Phase dürfen Ursachen und Wirkungen nicht undifferenziert in einen Topf geworfen werden. Klar ist: Das Schwarz-Management hat den Karren allein vor die Wand gefahren. Als der junge und nicht allzu erfahrene Thomas Schwarz die Geschäftsführung übernahm, war es wahrscheinlich schon für eine Sanierung zu spät. Eine Bilanz, die das Prädikat „gut“ verdient hätte, konnte das Unternehmen seit Jahren nicht vorweisen..

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Jetzt auch noch Verschwörungstheorien in Passau

Dienstag, 27. Januar 2004 | 0 Kommentare

Die Saga entwickelt sich allmählich zum Affentheater. Nun will Thomas Schwarz von „Belohnungen“ bis zur Höhe von 100.000 Euro für Mitarbeiter, die mutig einen Insolvenzantrag stellen, gehört haben, berichtet die Passauer Neue Presse. Konkret hat er zwar nichts zu bieten, doch er will nach diesem Zeitungsbericht nun „die Leute beruhigen, weil viele schon etwas nervös sind und gegen uns aufgewiegelt werden.“ Gestern wurde mittels Memorandum mitgeteilt, es gebe heute „eine endgültige Information.“ Doch auch heute werden die Mitarbeiter wieder mit schwammigen Formulierungen wie „in diesen Tagen“ oder „schnellstmöglich“ hingehalten. Endgültig war die Information nun schon zum fünften oder auch schon sechsten Mal. Dabei wäre das Problem gar nicht schwer zu begreifen und auch leicht zu beschreiben. Die ehemalige vorläufige Insolvenzverwalterin Hasenöhrl sitzt auf einem Berg Geld, die Rede ist von deutlich mehr als drei Millionen Euro, welche die Firma Reifen Schwarz e.K. (nunmehriger Inhaber Gotthard Schwarz) gerne hätte, um damit –sollte angenommen werden- rückständige Löhne bezahlen zu können. Dass die vormalige Insolvenzverwalterin davon bisher offensichtlich nichts ausgezahlt hat, ist ja ohne jeden rechtlichen Grund schlecht vorstellbar. Wem gehören denn diese Gelder? Eigentlich den Gläubigern, jedenfalls nicht der Firma Schwarz und der Familie Schwarz schon mal gar nicht. Es darf in Erinnerung gerufen werden, dass die Geschäfts- und Privaträume der Firma Schwarz und ihrer Manager wegen des Vorwurfs vermuteter Insolvenzverschleppung in diesem Monat durchsucht worden sind. Ferner haben sich vermutlich viel zu wenige Mitarbeiter bisher dafür entschieden, sich in der so bezeichneten BQG zu „qualifizieren.“ Damit steht und fällt aber jeder Sanierungsplan, weil diese Mitarbeiter im Rahmen des Betriebsübergangs Ansprüche gegen die neue Schwarz AG –sofern diese eine Geschäftstätigkeit aufnehmen kann- geltend machen könnten. Machen „nur“ 50 nicht übernommene Mitarbeiter Ansprüche vor dem Arbeitsgericht geltend, steht eine mit 500.000 Euro ausgestattete Schwarz AG schon vor dem Aus, bevor sie richtig begonnen hat.

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Schwarz-Drama vor dem Abschluss – So oder so

Montag, 26. Januar 2004 | 0 Kommentare

Thomas Schwarz hat sich in einem „Memorandum“ an die Belegschaft gewandt und für heute eine endgültige Entscheidung angekündigt „wie es mit unserer Firma weitergeht." Die Belegschaft hatte ihm schon in der letzten Woche ein Ultimatum gestellt. Entweder werde das ausstehende Dezember-Gehalt bis zum 27. Januar und das Januar-Gehalt bis zum 6. Februar gezahlt oder die Belegschaft werde einen Insolvenzantrag stellen. Man habe nunmehr „die Nase voll“ –heißt es in der Passauer Zeitung „Am Sonntag.“ Theres Schwarz ist daraufhin wieder an die Öffentlichkeit gegangen und sie versicherte in der Passauer Neuen Presse von heute: „Ich verspreche, unsere Leute bekommen in jedem Fall ihr Geld, wir lassen keinen umsonst arbeiten.“ Letztmalig hatte das Unternehmen die August-Löhne bezahlt, die anderen Monate sprang das Arbeitsamt bekanntlich ein. Die fristlose Kündigung einiger Führungskräfte kommentiert Theres Schwarz reichlich konsterniert und unter jeglicher Verkennung von Ursache und Wirkung zugleich wie folgt: „Da gefährden wenige, zumeist gut bezahlte Mitarbeiter vieles zum Schaden von denen, die Vertrauen in uns haben – das ist schon enttäuschend." Der NRZ-Online berichteten Mitarbeiter von Frustrationen, nachdem die Höhe der Zahlungen für den Berater Sallek (76) bekannt geworden sei. Zuvor soll dieser Mitarbeitern gegenüber gar behauptet haben, er engagiere sich ehrenhalber..

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Reifen Schwarz: Die unendliche Geschichte

Samstag, 17. Januar 2004 | 0 Kommentare

Thomas Schwarz ist in den letzten Wochen zwangsläufig zum Meister der Beschwichtigungen geworden. Seit Anfang Januar sollte der Geschäftsbetrieb schon wieder laufen und bis Ende Januar sollten bereits wieder 180 Menschen in 34 Niederlassungen eingestellt sein. Stattdessen wird immer noch über ein Konzept debattiert. Der Passauer Neuen Presse erklärte Thomas Schwarz, es seien „eher Kleinigkeiten.“ Offenbar spielt die Belegschaft jetzt aber nicht mehr mit. War es Bridgestone noch gelungen, die überwältigende Mehrheit der Belegschaft zu Aufhebungsverträgen zu bewegen, weil sie sich vom Einstieg des Reifenherstellers Zukunftssicherheit versprechen konnte, so soll sich mehr als die Hälfte der Belegschaft gegen die von Thomas Schwarz angebotenen Aufhebungsverträge gestellt haben. Da halfen auch die Betriebsversammlungen der letzten Tage in Passau, München und Bamberg nicht mehr. Dieser Kernpunkt, absolute Voraussetzung für ein Sanierungskonzept, hätte seit Wochen schon geregelt sein können und müssen. Dass Thomas Schwarz auf Anfrage der Passauer Neue Presse den Zeitplan wieder einmal korrigieren musste und nun „bis Mitte kommender Woche“ noch möglichst viele Mitarbeiter von der Notwendigkeit überzeugen will, einen Aufhebungsvertrag und den Gang in eine Berufsqualifizierungsgesellschaft zu akzeptieren, ist kein schlagender Beweis für die Kompetenz des Sanierungsteams.

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