Tag: Michael | Deister

Stöcken-Mitarbeiter lassen sich gerne abfinden – Hoffnung bleibt

Dienstag, 8. Dezember 2009 | 0 Kommentare

Das Abfindungsprogramm im Continental-Reifenwerk in Hannover-Stöcken wird von den verbliebenen Mitarbeitern offenbar unerwartet gut aufgenommen. Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Betriebsratschef Michael Deister schreibt, habe der Hersteller sogar manchen, der wollte, nicht ins Programm aufnehmen können. Bis zum Ende des Jahres werden rund 170 Beschäftigte den freiwilligen Wechsel in eine Transfergesellschaft vereinbart haben. Die Abfindungen dafür liegen bei bis zu 190.000 Euro brutto. Auch Continental bewertet die Resonanz als “besser als erwartet”, wie eine Sprecherin erklärte.

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Klares Jein zum Conti-Standort Stöcken

Dienstag, 19. Mai 2009 | 0 Kommentare

Nachdem entsprechende Meldungen heute am Morgen bereits die Runde gemacht hatten, liegt nun auch eine offizielle Bestätigung vor: In Sachen der ursprünglich schon für Ende dieses Jahres geplanten Schließung des Lkw-Reifenwerkes am Continental-Standort Hannover Stöcken haben die Geschäftsleitung des Unternehmens, IG BCE und Betriebsräte unter Nutzung “aller arbeitsmarktpolitischer Instrumente” eine einvernehmliche Lösung erzielt. Das Kompromisspaket eröffne zudem Perspektiven für 2010, wie es in einer gemeinsamen Presseerklärung weiter heißt. Demnach ruht die Produktion von Nutzfahrzeugreifen am Standort Hannover-Stöcken aufgrund der massiven Nachfrageeinbrüche in Europa ab Ende 2009, und für die verbleibenden Mitarbeiter ist bis zum Ende der vom Gesetz vorgesehenen Dauer eine Kurzarbeit zu 100 Prozent vorgesehen. Weiteres Ergebnis der Verhandlungen ist, dass Continental bis Jahresende 2010 in Stöcken eine Produktionszelle mit einer Kapazität von 500.000 Reifen vorhält, für deren Betrieb 300 Beschäftigte benötigt werden. “Ende Juni 2010 wird aufgrund der dann absehbaren Marktentwicklung entschieden, ob 2011 eine Fertigung in dieser Produktionszelle erfolgen wird”, ist der Presseerklärung außerdem zu entnehmen. Für 50 Beschäftigte will man Arbeitsplätze im Rahmen des Stöckener Standortkonzepts schaffen, 200 Mitarbeiter werden allerdings in diesem Jahr gehen müssen. Für sie sollen gemeinsam mit Werksleitung und Betriebsrat “Möglichkeiten zum sozialverträglichen Ausscheiden 2009 geschaffen” werden. “Weitere rund 225 Mitarbeiter werden 2010 auf Basis eines Interessenausgleiches und Sozialplans verteilt auf die ersten drei Quartale 2010 ausscheiden.

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Hauptversammlung besetzt Conti-Aufsichtsrat neu

Freitag, 24. April 2009 | 0 Kommentare

Die Hauptversammlung der Continental AG wählte am 23. April 2009 als Mitglieder in den Aufsichtsrat: Dr. Gunter Dunkel, Vorstandsvorsitzender der Norddeutsche Landesbank Girozentrale; Dr. Michael Frenzel, Vorsitzender des Vorstands der TUI AG; Dr. Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der INA-Holding Schaeffler KG; Prof. Dr.-Ing. E. h. Hans-Olaf Henkel, Honorarprofessor an der Universität Mannheim; Rolf Koerfer, Rechtsanwalt; Dr. Klaus Mangold, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Rothschild GmbH; Klaus Rosenfeld, Finanzvorstand der Schaeffler-Gruppe, Georg F. W. Schaeffler, Gesellschafter der Schaeffler-Gruppe; Maria-Elisabeth Schaeffler, Gesellschafterin der Schaeffler-Gruppe; Dr. Bernd W. Voss, Mitglied verschiedener Aufsichtsräte. Ersatzmitglieder sind: Dr. h. c. Manfred Bodin, Mitglied verschiedener Aufsichtsräte und Prof. Dr. Hans Heinrich Peters, Vorsitzender des Aufsichtsrats der BÖAG Finanzdienst Aktiengesellschaft. Bereits am 24. März 2009 wurden die Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat gewählt.

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Continental-Mitarbeiter wollen Kampf noch nicht aufgeben

Freitag, 3. April 2009 | 0 Kommentare

Die deutschen und französischen Mitarbeiter von Continental wollen ihren Kampf gegen die geplanten Werksschließungen offenbar verstärken. “Unser Waffenschrank ist noch nicht leer", sagte der Chef des europäischen Betriebsrats, Jörg Schustereit, laut Reuters am Donnerstag in Hannover. “Wir werden alle legalen Kampfformen nutzen." Neben Demonstrationen – etwa bei der Hauptversammlung Ende April – halte sich der Betriebsrat weiter die Klagemöglichkeit offen. Zudem werde erwogen, mehr Spitzenpolitiker einzubinden. In Frankreich, wo sich auch Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy der Sache angenommen hatte, haben die Arbeitnehmervertreter unterdessen bereits den Staatsanwalt zur Hilfe gerufen. Ein Gericht will am 21. April über die beantragte einstweilige Verfügung entscheiden, die die Schließungspläne verzögern könnte, so Reuters weiter. Verhindern werde der Richterspruch die Schließung allerdings wohl nicht, sagte der französische Betriebsratschef Pierre Rubeck: Die Conti-Gruppe sei “wie eine Dampfwalze". Der Betriebsrat kritisiert, dass Conti zwei profitable Werke in Hannover Stöcken und im französischen Clairoix mit zusammen 1.900 Beschäftigten schließen wolle. Als Alternativen müsse die Ausweitung der Kurzarbeit geprüft werden. Die Arbeitnehmer seien indessen zu Gesprächen über eine deutliche Verkleinerung der Standorte bereit, sagte Betriebsrat Michael Deister. Das Management hab bislang allerdings keinerlei Entgegenkommen signalisiert..

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IG BCE spricht von 5.000 Demonstranten gegen Contis Schließungspläne

Freitag, 27. März 2009 | 0 Kommentare

Laut der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) haben am gestrigen Donnerstag 5.000 Menschen an einer Kundgebung vor der Conti-Hauptverwaltung in Hannover teilgenommen, um damit ihren Unmut bezüglich der geplanten Schließung der Lkw-Reifenfertigung in Stöcken zu demonstrieren. “Der Stilllegungsbeschluss muss vom Tisch”, so denn auch die Forderung von IG-BCE-Vorstandsmitglied Werner Bischoff. Der Vorstand müsse endlich die arbeitsmarktpolitischen Instrumente wie Kurzarbeit nutzen, um Entlassungen auszuschließen, denn Hannover und die Reifenproduktion gehören seiner Meinung nach zusammen. “Wir wollen, dass die Reifen nicht platt gemacht werden”, lautet die einfache Formel der Gewerkschaft. Unterstützt worden sind die betroffenen Beschäftigten bei der Kundgebung demnach von Mitarbeitern anderer Konzernstandorte, darunter auch von den Kollegen der IG Metall. “Wir stehen an der Seite der Reifenbauer in Stöcken”, erklärt sich Metall-Bezirkschef Hartmut Meine solidarisch mit den Beschäftigten in Stöcken, die – wie Betriebsrat Michael Deister sagt – hartnäckig weiter um den Erhalt des Standortes kämpfen wollen. Auch Philipp Rösler, niedersächsischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident des Bundeslandes, hat an der Kundgebung teilgenommen, um “deutlich zu machen, dass die niedersächsische Landesregierung alles in ihren Möglichkeiten stehende tun wird, um 780 Arbeitsplätze und die Beschäftigung am Standort Stöcken zu sichern”..

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Vor Tor 3 in Hannover-Stöcken wird heute demonstriert

Dienstag, 17. März 2009 | 0 Kommentare

Die von der Entlassung bedrohten 780 Mitarbeiter im Continental-Stammwerk in Hannover-Stöcken wollen heute im Rahmen einer Demonstration ihren Standpunkt deutlich machen. Medienberichten zufolge erwartet der Betriebsrat dazu wenigstens 1.000 Beschäftigte.

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Stellenstreichungen in Stöcken „der Anfang vom Ende“ des Werkes?

Dienstag, 16. September 2008 | 0 Kommentare

Nachdem gestern bekannt geworden ist, dass Continental seine Nutzfahrzeugreifenfertigung im Werk Hannover-Stöcken herunterfahren und im Zuge dessen dort 120 der derzeit 520 Arbeitsplätze in der Produktion streichen will, fühlen sich die Mitarbeiter „vor den Kopf gestoßen“ – wie laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung der stellvertretende Konzernbetriebsratschef Michael Deister die Stimmungslage der Belegschaft beschreibt. Als Grund für die Reduzierung der Nutzfahrzeugreifenproduktion in Stöcken von den zuvor geplanten 1,3 Millionen Einheiten auf nunmehr nur noch rund eine Million habe der Automobilzulieferer, der jüngst erst eine Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht hatte und seine für 2008 erwartete EBIT-Marge von zuvor mindestens 9,3 auf nun nur noch 8,5 Prozent gesenkt hatte, einen stark rückläufigen Absatz genannt. Künftig werde in Stöcken deshalb nur noch an fünf Tagen rund um die Uhr gearbeitet, während die Maschinen bislang fast sieben Tage die Woche gelaufen seien, heißt es in einem entsprechenden Bericht des Blattes. Die Mitarbeiter werden den Worten des Stöckener Betriebsratschefs Wilfried Hilverkus zufolge auf Sonntags- und Schichtzulagen verzichten müssen. „Da kommen große Einschnitte auf die Mitarbeiter zu. Mit jedem weiteren Aderlass steige zudem das Risiko für den Standort, komplett geschlossen zu werden“, befürchtet Deister und hat laut Reuters die Stellenstreichungen bereits als „Anfang vom Ende“ des Werkes Stöcken bezeichnet. Demgegenüber soll Conti allerdings versichert haben, „dem überwiegenden Teil“ der Betroffenen einen anderen Arbeitsplatz innerhalb des Konzerns am Standort anbieten zu wollen. Als Beispiel wird in diesem Zusammenhang das ContiTech-Werk Vahrenwald erwähnt, das Personal „auffangen“ könne. Dass dies in der Praxis tatsächlich auch funktioniert, wird von Hilverkus allerdings bezweifelt.

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In Stöcken ist man nun „verhalten optimistisch“

Freitag, 9. Dezember 2005 | 0 Kommentare

Im Streit um die geplante Schließung der Pkw-Reifenfertigung im Continental-Werk in Hannover-Stöcken hat sich der Betriebsrat nun „verhalten optimistisch“ gezeigt, zu einer Lösung zu kommen. „Die Tür ist offen für Gespräche. Wir lassen nichts unversucht“, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Werkes Stöcken und Aufsichtsratsmitglied Michael Deister am Freitag zu Dow Jones Newswires. Deister sagte weiter, auf der Aufsichtsratssitzung am kommenden Mittwoch sei nicht mit einer Lösung zu rechnen. Das Gremium habe in der Frage der Schließung der Produktion keine Möglichkeit zum Eingreifen. „Es wird eine Diskussion geben.

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„Glaubwürdigkeit verspielt“ – Gewerkschaft droht Continental

Donnerstag, 24. November 2005 | 0 Kommentare

Nach den Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Werner Bischoff, Vorstandsmitglied der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE), im Rahmen der gestrigen Betriebsversammlung den Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer zur Rücknahme der Entscheidung zur Stilllegung der Pkw-Reifenproduktion im Werk Hannover-Stöcken aufgefordert. Andernfalls werde die Gewerkschaft keinen tariflichen Öffnungsklauseln bei dem Unternehmen mehr zustimmen. „Die Entscheidung ist falsch, sie muss zurückgenommen werden“, zitiert Die Welt Aussagen Bischoffs, der zugleich stellvertretender Aufsichtsratschef bei Conti ist. Er habe angekündigt, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Aufsichtsratssitzung am 16. Dezember zu bringen, und außerdem seiner Sorge Ausdruck verliehen, dass letztlich jede der rund 3.700 Stellen in Hannover-Stöcken in Gefahr sei. Wie es in dem Bericht weiter heißt, hat der Conti-Vorstand nach Meinung des Vizebetriebsratschefs des Werkes Stöcken, Michael Deister, mit seiner jüngsten Entscheidung seine „Glaubwürdigkeit verspielt“. Und nachdem Gewerkschaftsangaben zufolge bereits am Mittwoch mehr als 3.000 Conti-Beschäftigte gegen die Einstellung der Pkw-Reifenfertigung in Stöcken demonstriert haben, hat Deister noch weitere Proteste ankündigte.

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