Tag: McLaren-Mercedes

Pirelli in der Kritik wegen vermeintlich geheimer Reifentests

Montag, 27. Mai 2013 | 0 Kommentare

Ein vermeintlich geheimer dreitägiger Reifentest in Spanien, den Formel-1-Exklusivlieferant Pirelli Mitte Mai in der Woche nach dem Grand Prix in Barcelona mit Mercedes a absolvierte, sorgt nun in der Motorsportszene für Wirbel und verhärtet die Fronten im Dauerstreit um das sensible Thema Reifen weiter. Insbesondere das Red-Bull-Team meldet sich dabei als Kritiker zu Wort, sieht sich im Wettbewerb benachteiligt und legt sogar offiziell Protest ein. “Das ist eine Farce”, meinte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko. Pirelli und Mercedes hatten bei dem Test 1.000 Kilometer auf der Grand-Prix-Strecke in Barcelona absolviert, und das im aktuellen Rennwagen. Dies, so meint Red-Bull-Teamchef Christian Horner, “ist gegen die Regeln”. Auch Ferrari reagierte. “Ein Protest ist die einzige Möglichkeit, die wir haben”, erklärte Teamchef Stefano Domenicali in einem TV-Interview. Unmittelbar nach dem gestrigen Großen Preis von Monaco wurden Mercedes, Pirelli sowie die Ankläger Red Bull und Ferrari zu den Rennkommissaren bestellt. Pirelli betonte unterdessen, man habe einen Vertrag, demzufolge man diese 1.000 Kilometer pro Team und Jahr testen dürfe. Auch andere F1-Teams sollen davon bereits Gebrauch gemacht haben.

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Honda kehrt zurück in die Formel 1 – mit Motoren

Freitag, 17. Mai 2013 | 0 Kommentare

Honda plant für 2015 die Rückkehr in die Formel 1. Berichten zufolgen will das japanische Unternehmen dann den einstigen Partner McLaren mit Motoren beliefern und dort dann den deutschen Hersteller Mercedes ablösen. “Es freut mich bekanntzugeben, dass Honda und McLaren bald ein neues Kapitel der legendären Formel-1-Partnerschaft beginnen werden”, sagte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh bei einer Pressekonferenz in Tokio. Das Team soll dann “McLaren-Honda” heißen. Es sei eine große Freude, “Honda wieder in der Formel 1 zu sehen”, erklärte Bernie Ecclestone. Berichten zufolge werde Honda ab 2015 ein weiteres Team mit Motoren ausstatten.

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Giorgio Ascanelli neuer CTO bei Brembo

Giorgio Ascanelli neuer CTO bei Brembo

Dienstag, 5. Februar 2013 | 0 Kommentare

Das auf die Kfz-Scheibenbremstechnologie spezialisierte italienische Unternehmen Brembo SpA hat mit Giorgio Ascanelli einen neuen Chief Technical Officer (CTO). In dieser Funktion verantwortet er den Forschungs- und Entwicklungsbereich bei der Gruppe. Ascanelli kann auf langjährige Erfahrung im Autorennsport zurückblicken: Seine Karriere begann er 1985 als Ingenieur im Ferrari-Rennstall, um in der Folge unter anderem für Abarth, Benetton F1 und McLaren F1 zu arbeiten sowie ab 2002 dann als Technikdirektor bei Maserati Corse und von 2007 bis 2012 beim Rennstall Toro Rosso. Mit dem Engagement von Ascanelli setzt Brembo eigenen Worten zufolge auf “neue Impulse und Kompetenzen in einem Bereich, der von jeher der Hauptantrieb des Unternehmens ist”. Gleichzeitig soll damit ein deutliches Kontinuitätssignal ausgesandt werden und die Botschaft, dass Brembo dank kontinuierlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung stets leistungsstarke und zukunftweisende Produkte anbieten könne. “Auch in den kommenden Jahren muss das Unternehmen höchst innovative Projekte realisieren, um die technische Weiterentwicklung zu garantieren, die seiner Tradition entspricht und den neuen Anforderungen der Automobilindustrie entgegenkommt”, so die Italiener weiter.

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Formel 1: Kein „Reifenversteher“ in Sicht?

Donnerstag, 26. Juli 2012 | 0 Kommentare

Nach Michael Schumacher stimmt nun auch Jenson Button in den Chor derjenigen ein, die Kritik an Pirellis Formel-1-Reifen üben. Dabei hadert der Brite vor allem mit den bei Nässe zum Einsatz kommenden Reifen der Italiener, weil man mit ihnen bei solchen Bedingungen “im Nirgendwo” unterwegs sei. Er fahre seit zwölf oder 13 Jahren Formel-1-Autos – werden Buttons Worte von Eurosport wiedergegeben – und er wisse daher wie es ist, bei Regen zu fahren. Aber bei Nässe funktionieren die Pirelli-Reifen seiner Meinung nach einfach nicht. “Er rutscht nur”, soll er gesagt haben. Auch McLaren-Geschäftsführer Jonathan Neale spricht von Problemen, die Button und sein Teamkollege Louis Hamilton in Hockenheim speziell auf nasser Strecke hatten. “Bis jetzt hat niemand die Reifen wirklich verstanden und weiß sie konstant richtig zu nutzen. Wenn man mich fragt, dann wären mir trockene Bedingungen am liebsten”, so Neale gegenüber Motorsport-Total mit Blick auf den bevorstehenden Ungarn-Grand-Prix. cm .

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“Miles and Meals” – Pirelli-Kochbuch rund um die Formel 1

Donnerstag, 24. Mai 2012 | 0 Kommentare

Pirelli hat ein Kochbuch rund um die Formel 1 aufgelegt. Wer nun allerdings glaubt, darin die Rezepturen für die Rennreifen der Italiener zu finden, befindet sich auf dem Holzweg. Das Werk mit dem Titel “Miles and Miles”, das nach Unternehmensangaben in limitierter Auflage für Gäste und Freunde des Unternehmens produziert wird, soll vielmehr die besten Gerichte enthalten, die während eines Grand-Prix-Wochenendes in der mobilen Racing-Küche zubereitet werden. Präsentiert wurde das Kochbuch jüngst im Rahmen eines Wettkochens der beiden Rennfahrer Jenson Button (McLaren-Mercedes) und Romain Grosjean (Lotus-Renault) im Pirelli-Motorhome im Fahrerlager und im Beisein von Paul Hembery, Motorsportdirektor bei dem Reifenhersteller. Es beschreibe die Parallelen zwischen Gerichten aus der Küche und Reifenmischungen, sagt Pirelli unter Verweis darauf, dass schließlich beide das Resultat aus Zutaten hoher Qualität und deren harmonischer Balance in Kombination mit kontinuierlicher Kontrolle, viel Erfahrung und uneingeschränkter Aufmerksamkeit sowie Fachwissen seien. “Einen guten Reifen herzustellen ist wie ein gutes Essen zu kochen”, schreibt Pirellis Forschung- und Entwicklungschef bzw. Chief Technical Officer (CTO) Maurizio Boiocchi daher in seinem Vorwort. Die Rezepte von “Miles and Meals” sollen in Kürze auch digital zum Download unter www.pirelli.com bereitstehen. Fotos aus dem Kochbuch sowie Bilder des Wettkochens zwischen Button und Grosjean sind unter dem Link www.pirelliftp.com/share/f1/2012/monaco_event/page/index.html abrufbar. cm .

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Rekord-Weltmeister Schumacher mäkelt an Pirelli-Formel-1-Reifen herum

Dienstag, 24. April 2012 | 0 Kommentare

Millionen Fernsehzuschauer haben sich lange Zeit spannende Formel-1-Rennen gewünscht. Nach vier Rennen und vier verschiedenen Siegern in der neuen Saison nehmen sich die Piloten – allen voran Rekordweltmeister Michael Schumacher – und Fachmedien Reifenhersteller Pirelli als Urheber der “Formel unberechenbar” vor. Mercedes-Pilot Schumacher, der am Wochenende in Bahrain schließlich auf den zehnten Platz kam, kritisierte die – wie er findet – Unberechenbarkeit der aktuellen Pirelli-Formel-1-Reifen und fragte, “ob die Reifen eine so wichtige Rolle spielen sollten”. Schumacher weiter: “Teilweise fahren wir mit 60 oder 70 Prozent durch die Kurven. Sobald du ein bisschen schneller fährst, fliegen dir die Reifen um die Ohren.” Der deutsche Pilot wünscht sich stattdessen Reifen, “die länger halten.

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“6Sporz²”-Räder für Mc Laren Mercedes SLR

“6Sporz²”-Räder für Mc Laren Mercedes SLR

Montag, 19. Dezember 2011 | 0 Kommentare

Der in Baesweiler beheimatete Tuner Wheelsandmore hat sich den Mc Laren Mercedes SLR vorgenommen und herausgekommen ist die “722 Epochal” genannte Kreation. Klar dürfte sein, dass dabei auch Hand an die Rad-Reifen-Kombination des Fahrzeuges gelegt wurde. Dem in der veredelten Version auf 727 PS erstarkten Wagen, dessen Motor über ein Drehmoment in Höhe von nicht weniger als 950 Newtonmeter verfügen soll, wurden handgefertigte Schmiedefelgen des Typs “6Sporz²” spendiert. An der Vorderachse kommen sie in der Größe 9,5x20 Zoll sowie an der Hinterachse in 11,5x20 Zoll zum Einsatz und werden kombiniert mit Dunlop-Reifen der Dimensionen 255/30 R20 bzw. 305/25 R20. cm .

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Formel-1-Testverbot auf der Kippe? Auch Massa wünscht sich Lockerung

Donnerstag, 25. August 2011 | 0 Kommentare

Auch Felipe Massa wünscht sich nun öffentlich mehr Testfahrten und trägt damit, wie Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery und Mercedes-Teamchef Ross Brawn zuvor, zur Diskussion um das Testverbot in der Formel 1 bei. Der Brasilianer wünscht sich demnach, dass künftig auch wieder zwischen den einzelnen Rennen während der Saison getestet werden darf. “Alle Fahrer und Teams wollen für jedes Rennen so gut wie möglich vorbereitet sein”, schreibt Massa in seinem Ferrari-Blog. “In der ‚Königsklasse’ des Motorsports sollten ein paar Tests während der Saison erlaubt sein. Natürlich würden wir nie dahin zurückkehren, wie es einmal war, als wir fast jeden Tag zwischen den Rennen getestet haben. Das war unglaublich teuer.” Der 30-Jährige könne sich eine Regelung vorstellen, wie sie seit einigen Jahren in der MotoGP praktiziert wird. “Vielleicht könnten wir das tun, was sie manchmal in der MotoGP machen, und auf manchen Kursen am Montag nach einem Rennen bleiben. Das würde Kosten reduzieren”, ist sich Massa sicher.

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Pirelli-Reifen mach Malaysia-Grand-Prix spannend

Montag, 11. April 2011 | 0 Kommentare

Hatte sich bereits zum Auftakt der neuen Saison gezeigt, dass die Angst vor einem vorschnellen Abbauen der neuen Formel-1-Reifen von Pirelli unbegründet war, so konnte der italienische Reifenhersteller auch beim zweiten Rennen im Malaysia am vergangenen Wochenende überzeugen. Kurz war noch befürchtet worden, dass das deutlich kühlere Wetter in Melbourne vor zwei Wochen vorteilhaft für die Haltbarkeit der Reifen gewesen sein müsste und dass beim Malaysia-Grand-Prix die Hitze den Reifen zusetzen würde. Aber entsprechende Befürchtungen sind nicht eingetreten, so dass Pirelli ein positive Fazit des vergangenen Rennwochenendes und des Saisonauftaktes insgesamt zieht. “Als wir dachten, der Australien-Grand-Prix sei schon gut gewesen, was war dann erst der Malaysia-Grand-Prix”, so Pirellis Motorsportdirektor Paul Hembery. “Glücklicherweise blieb es trocken, damit konnten unsere Reifen ohne den Faktor Regen zeigen, was in ihnen steckt. Das Rennen wurde zu einem Kampf aus Strategie und Mut von Anfang bis zum Ende. Die richtige Reifenwahl zur richtigen Zeit war dabei entscheidend.” Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) fuhr in Malaysia beim zweiten Rennen der neuen Saison seinen zweiten Sieg ein, gefolgt von Jenson Button (McLaren-Mercedes) und Pirellis bisheriger Testfahrer Nick Heidfeld (Renault). ab.

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Rätsel um sich selbstständig machende F1-Räder gelöst

Freitag, 22. Oktober 2010 | 0 Kommentare

Robert Kubicas Renault rollte in der dritten Runde des Formel-1-Rennens in Suzuka (Japan) aus, weil sich das rechte Hinterrad gelöst hatte. Gleiches erlebte Nico Rosberg mit seinem Mercedes 44 Runden später, diesmal hinten links. “Im Fall Kubica war Schmutz zwischen Felge und Radnabe geraten. Deshalb drehte sich die Radmutter einen Millimeter zu wenig auf das Gewinde”, begründet “auto motor und sport” das gefährliche Malheur. Bei Rosberg sei der Fall komplizierter gewesen: “Ein Fehler bei der Montage kam nicht in Frage, da sein Boxenstopp bereits 46 Runden zurücklag. Das Problem ist auf die verwendeten Materialien zurückzuführen. Die Radnabe ist aus Titan, die Felge aus Magnesium, die Radmutter aus Stahl. Mercedes verwendete bis zum GP Japan wie viele andere Teams Stahlmuttern, weil die sich beim Boxenstopp schneller auf das Gewinde drehen lassen. Doch Stahl und Titan vertragen sich wegen unterschiedlicher Wärmeausdehnung schlecht.

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