Beissbarth GmbH soll in Eigenverwaltung saniert werden

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Die Beissbarth GmbH strebt bis Ende 2022 eine Sanierung an. Hierzu hat sie beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Eigenverwaltungsverfahrens gestellt, das dementsprechend heute die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet und den Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht Dr. Matthias Hofmann von der Kanzlei Pohlmann Hofmann zum vorläufigen Sachwalter bestellt hat. Zugleich hat das Gericht einen vorläufigen Gläubigerausschuss eingesetzt, dessen Mitglieder sich bereits vorab für die vorläufige Eigenverwaltung und für die Bestellung des vorläufigen Sachwalters ausgesprochen hatten. Der Restrukturierungsexperte Jean-Olivier Boghossian begleitet als eingesetzter Sanierungsgeneralbevollmächtigter die Geschäftsführung im Verfahren und werde zusammen mit dem vorläufigen Sachwalter einen Sanierungsplan erarbeiten, heißt es dazu vonseiten Beissbarths. Die Pläne.
Eine Cooper-Marke hat sich mit ihren neuesten Offroadreifen zwischenzeitlich einer anderen „angeschlossen“, weshalb ein Profil wie Dick Cepeks bisheriges „Trail County EXP“ (links) nun als Mickey Thompson „Baja Legend EXP“ angeboten wird (Bilder: Dick Cepek, Mickey Thompson)

Beginn der Markenkonsolidierung nach Goodyears Cooper-Übernahme?

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Inzwischen ist ein Jahr seit der Cooper-Übernahme durch Goodyear vergangen. So richtig viel hat sich im Markt dadurch bis dato eigentlich noch nicht verändert. Zumindest wenn man einmal davon absieht, dass mit Wirkung zum 1. Juni dieses Jahres hierzulande der Geschäftsbetrieb der Cooper Tire & Rubber Company Deutschland GmbH übertragen wurde auf die Goodyear Germany GmbH. Das bedeutet unter anderem, dass Handelskunden in Deutschland im Fall des Falles Reifen der zu Cooper zählenden Marken insofern nun eben über die deutsche Dependance des neuen Eigners ordern. Am Markenportfolio hat sich indes (noch?) nichts geändert, anders als etwa im US-Markt. Dort ist die – in hiesigen Regionen allerdings nicht sonderlich bekannte – Cooper-Marke Dick Cepek zwischenzeitlich aus dem Markt verschwunden. christian.marx@reifenpresse.de
Eine längere Fahrzeughaltedauer birgt Umsatzpotenzial für Kfz-Servicebetriebe: Wer sein Auto noch ein wenig länger weiterfahren will, muss schließlich entsprechend in Wartung, Reparatur sowie bestenfalls noch Zubehör investieren (Bild: ATU)

Kostensteigerungen/Mobilitätswende und die Folgen für Autokauf und -wartung

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Laut der aktuellen Continental-Mobilitätstudie haben die Bundesbürger angesichts einer hohen Inflationsrate getrieben nicht zuletzt vor allem von stark gestiegenen Energiepreisen Angst, was die Bezahlbarkeit ihrer Mobilität betrifft. Demnach können der alldem zugrunde liegenden Befragung zufolge mehr als die Hälfte der Deutschen sich das Autofahren ab einem Benzinpreis von 2,80 Euro je Liter nicht mehr leisten. Außerdem komme die Anschaffung eines Elektroautos als potenzielle Alternative für fast jeden Zweiten (43 Prozent) aufgrund der hohen Kosten nicht infrage bzw. habe umweltfreundliche Mobilität vor dem Hintergrund hoher Preise für Strom, Benzin und Dieselkraftstoff für eine knappe Mehrheit der Menschen in Deutschland „derzeit keine Priorität“. Dies spiegelt sich in ähnlicher Weise in einer von der Werkstattkette ATU bei YouGov in Auftrag gegebenen Umfrage wider, wonach sich 2022 bislang rund zwölf Prozent der Deutschen gegen den Kauf eines Pkw entschieden haben. Aus alldem folgt letztlich eine verlängerten Haltedauer, was für Kfz-Servicebetriebe tendenziell eher gute Nachrichten sein dürften. christian.marx@reifenpresse.de
Michael Wendt – Vorsitzender des Aufsichtsrates der Pirelli Deutschland GmbH – gehört seit 14 Jahren dem WdK-Präsidium an und ist jetzt zum neuen Präsidenten der Interessenvertretung der deutschen Kautschukindustrie ernannt worden (Bild: WdK)

Michael Wendt wird Taneja-Nachfolger als WdK-Präsident

Mit dem heutigen Tag tritt Michael Wendt sein Amt als neuer Präsident beim Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) an. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Pirelli Deutschland GmbH folgt in dieser Position auf Anish K. Taneja, der im Zuge seines Ausscheidens bei Michelin und Wechsels zu Johnson Matthey dieses Amt niedergelegt hatte. Wendt gehört seit 14 Jahren dem WdK-Präsidium an – seit Mai als einer der Vizepräsidenten, von denen er nun zum neuen Präsidenten ernannt worden ist. „Wir bewegen uns in schwierigen Zeiten, in denen wir uns Gehör verschaffen müssen, damit die Anliegen unserer systemrelevanten Branche auch gehört werden. Dafür ist der WdK schlagkräftig und gut aufgestellt. Ich freue mich darauf, an der Spitze des Verbandes meinen Beitrag zu leisten“, kündigt Wendt an, sich für die Belange der Reifenhersteller ebenso einzusetzen wie für die der Hersteller anderer Kautschukprodukte. Ein „Megathema“ sei bei alldem der Erhalt der Industrieproduktion in Deutschland bei der gleichzeitigen Transformation zu klimaneutralen und nachhaltigen Herstellungsprozessen. „Die damit verbundenen Herausforderungen für die Kautschukindustrie können wir nur gemeinsam in unserem Unternehmensnetzwerk bewältigen“, so der WdK-Präsident. cm
Das Profil des neuen „Geomax MX14” verfügt Dunlop zufolge über eine flexible Rippentechnologie, welche die Kontaktfläche des Reifens unter Last maximieren und dem Fahrer verbesserte Kontrolle/Vorhersehbarkeit bieten soll (Bild: Dunlop)

Entwickelt im MXGP: Dunlop „Geomax MX14“ ist da

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Mit dem „Geomax MX14” genannten Modell bringt Dunlop ein neues Motocrossprofil an den Start. Der Reifen ist nach den Worten der im Motocross-Grand-Prix (MXGP) aktiven Marke im Rahmen bzw. aufbauend auf den in der Serie gesammelten Erfahrungen entwickelt worden. Als Nachfolger des „Geomax MX12” ist er für besonders softe Sandböden und matschige Einsatzbedingungen maßgeschneidert für alle Motocrossfahrer, die das Optimum an Grip auf der Bereifung ihrer Maschine herausholen wollen. Dazu setzt Dunlop auf ein neues Profildesign mit einem geringen Abstand zwischen den Profilblöcken, die nun 18 Prozent größer ausfallen sollen als beim Vorgänger. Zudem sei die Laufflächenmischung verbessert worden, die unter anderem als jetzt noch robuster beschrieben wird. Der Reifen sei im Motorsport entwickelt worden und – sagt Dunlop – „als Standardprodukt erhältlich, das für jeden Fahrstil geeignet ist, sodass Amateurmotocrossfahrer das gleiche Maß an Traktion, Bremsleistung und Rutschkontrolle wie MXGP-Topfahrer erreichen können“. cm [caption id="attachment_251409" align="aligncenter" width="580"]Der Reifen sei im Motorsport entwickelt und nun – sagt Dunlop – „als Standardprodukt erhältlich, das für jeden Fahrstil geeignet ist, sodass Amateurmotocrossfahrer das gleiche Maß an Traktion, Bremsleistung und Rutschkontrolle wie MXGP-Topfahrer erreichen können“ (Bild: Dunlop) Der Reifen sei im Motorsport entwickelt und nun – sagt Dunlop – „als Standardprodukt erhältlich, das für jeden Fahrstil geeignet ist, sodass Amateurmotocrossfahrer das gleiche Maß an Traktion, Bremsleistung und Rutschkontrolle wie MXGP-Topfahrer erreichen können“ (Bild: Dunlop)[/caption]

Kautschukbranche zieht positives Fazit von DKT und IRC

Zufriedene Gesichter bei Ausstellern und Tagungsteilnehmer. Nach vier intensiven Tagen ging am vergangenen Donnerstag in Nürnberg die Deutsche Kautschuk-Tagung (DKT) und die International Rubber Conference (IRC) zu Ende. Wissenschaftler sowie Fach- und Führungskräfte aus aller Welt besuchten die größte Fachausstellung der Kautschukbranche und die gleichzeitig stattfindende Fachtagung. Dr. Hans-Martin Issel, Vorsitzender der gastgebenden Deutschen Kautschuk-Gesellschaft (DKG) und Managing Director der Unimatec Chemicals Europe GmbH, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf: „Wir hatten coronabedingt ein paar Absagen im Vorfeld. Aber das hat der guten Stimmung keinen Abbruch getan. Letztlich war die DKT IRC 2021 ein voller Erfolg.“ Tagung und Konferenz hatte ursprünglich im vergangenen Jahr stattfinden sollen, waren aufgrund der Corona-Pandemie aber verlegt worden.

Yokohama führt seinen Advan Sport V107 jetzt auch live ein

Yokohama Rubber hatte seinen neuen Advan Sport V107 bereits Anfang des Jahres im Rahmen eines Onlineevents präsentiert und ihn damit auch offiziell auf den europäischen Ersatzmärkten eingeführt, nachdem er in der Erstausrüstung bereits…