Neue, teure Ideen im Kumho-Markenrechtsstreit

Montag, 12. Juni 2017 | 0 Kommentare
 
Unter welchen Bedingungen soll Qingdao Doublestar die Rechte an der Marke Kumho erhalten? Das ist derzeit Gegenstand der Diskussionen zum Verkauf des koreanischen Reifenherstellers
Unter welchen Bedingungen soll Qingdao Doublestar die Rechte an der Marke Kumho erhalten? Das ist derzeit Gegenstand der Diskussionen zum Verkauf des koreanischen Reifenherstellers

In den Verhandlungen um den Verkauf von Kumho Tire an den chinesischen Hersteller Qingdao Doublestar sorgt Park Sam-Koo, Chairman der Kumho Asiana Group und Inhaber der Kumho-Markenrechte, für eine neuerliche Wendung. Medienberichten zufolge wolle er die Rechte an der Marke – wie im bisherigen Abkommen zwischen den chinesischen Kaufinteressenten und den Kumho-Tire-Gläubigern um die Korea Development Bank (KDB) verabredet – für 20 Jahre abtreten. Allerdings unter anderen Bedingungen als denen, die bisher verabredet worden waren. Nun verlangt Park, dass Doublestar für die Nutzung der Reifenmarke Kumho 0,5 Prozent des Umsatzes zahlen soll; bisher waren 0,2 Prozent für die Rechtenutzung verabredet worden. Auch soll es in den 20 Jahren kein Recht auf Kündigung der Rechtenutzung geben. Ebenfalls soll Doublestar keine Exklusivität an den Markenrechten erhalten. Kommentatoren sehen in der neuerlichen Wendung der Verkaufsverhandlungen das Zeichen, Park wolle bis zum Äußersten gehen, um den Verkauf von Kumho Tire an Qingdao Doublestar zu verhindern und – so seine Hoffnung – selber zum Zug zu kommen. ab

 

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Kategorie: Markt

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