Kumho-Partner InMotion verbessert elektrischen Rundenrekord in Zandvoort

Mittwoch, 7. Juni 2017 | 0 Kommentare
 
Das niederländische Studententeam InMotion stellte auf der Rennstrecke des Circuit Park Zandvoort einen neuen Rundenrekord auf und fuhr dabei auf Kumho-Ecsta-Reifen
Das niederländische Studententeam InMotion stellte auf der Rennstrecke des Circuit Park Zandvoort einen neuen Rundenrekord auf und fuhr dabei auf Kumho-Ecsta-Reifen

Das von Kumho unterstützte Studententeam InMotion hat am vergangenen Wochenende auf dem Circuit Park Zandvoort einen neuen elektrischen Rundenrekord aufgestellt. Der IM/e verbesserte mit einer Zeit von 1:48,371 Minuten den bisherigen Rekord um mehr als 16 Sekunden. Seit 18 Monaten hatte das Team der Technischen Universität Eindhoven auf dieses Ziel hingearbeitet. Ein Teil dieser Vision ist jetzt Realität. Der IM/e, der derzeit wahrscheinlich schnellste vollelektrische Rennwagen der Welt, ist Halter des Rekords für elektrisch angetriebenes Fahren auf der 4,320 Kilometer langen Rennstrecke im niederländischen Zandvoort. Nach erfolgreichen Tests Anfang 2017 setzte die niederländische Fahrerin Beitske Visser am Pfingstsonntag die neue Bestzeit.

„Es hat Spaß gemacht, den Rekord aufzustellen. Hoffentlich hält er eine Weile. Das Team wird das Auto weiter entwickeln und hoffentlich noch schneller machen“, so Beitske Visser nach dem Rekord. „Das Auto fühlt sich an wie jedes andere, aber die Erfahrung ist anders, weil man nur den Wind hört. Das Handling des Autos ist gut und es hat viel Drehmoment. Es macht Spaß. Auf der Gerade erreichten wir 240 km/h.“

Die niederländische Rennfahrerin Beitske Visser (sitzend in Schwarz) umrundete den 4,320 Kilometer langen Dünenkurs in Zandvoort in gerade einmal 1:48,371 Minuten und damit 16 Sekunden schneller als der bisherige Rekord

Die niederländische Rennfahrerin Beitske Visser (sitzend in Schwarz) umrundete den 4,320 Kilometer langen Dünenkurs in Zandvoort in gerade einmal 1:48,371 Minuten und damit 16 Sekunden schneller als der bisherige Rekord

„Das Team hat in den vergangenen Jahren so hart gearbeitet, endlich haben wir diesen Moment erreicht: Wir haben den Rekord“, freute sich Teamchef Bram Hooimeijer. „Das Auto zeigte eine hervorragende Leistung, aber wir wissen, dass noch mehr drin ist. Wir arbeiten weiter daran, das Set-up zu optimieren und den Antriebsstrang zu verbessern. Mit diesem Wissen werden wir den IM01 entwickeln, mit dem wir an den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen wollen.“

Das Fernziel des ambitionierten Rennstalls ist ein Start in der Garage-56-Klasse für technische Innovationen bei dem legendären französischen 24-Stunden-Rennen. Auf dem Weg dorthin legen das Team InMotion und Reifenpartner Kumho einen Zwischenstopp am Nürburgring ein – auch hier soll zunächst mit dem IM/e der elektrische Nordschleifenrekord gebrochen werden.

Sämtliche Erfahrungen mit dem vollelektrischen IM/e fließen anschließend in einen neuen Hybridboliden ein. Mit dem IM01 wollen sich die Niederländer schließlich an den von Stefan Bellof 1983 aufgestellten Nürburgringrundenrekord von 6:11,13 Minuten für die 20,8 Kilometer lange (wegen Bauarbeiter verkürzte) Nordschleife wagen. „Ist diese Hürde genommen, steht Le Mans nichts mehr im Wege“, ist man bei InMotion überzeugt. Kumho unterstützt das Team auf diesem Weg.

Mit zwei zusammen 557 PS (410 kW) starken Hochleistungsmotoren, die von einem 200 Kilogramm schweren Batteriepaket mit Energie versorgt werden, erreicht der IM/e eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h und schafft den Sprint von null auf 100 km/h in drei Sekunden. Mit Kumho-Rennreifen aus der Ecsta-Familie sei hervorragendes Handling im Grenzbereich garantiert. ab

 

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Kategorie: Motorsport

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