Reifen John gibt Runderneuerung auf – Keine Hoffnung auf Markterholung

Donnerstag, 23. Februar 2017 | 0 Kommentare
 
 
„Nach langer, eingehender Analyse der Marktsituation und der Zukunftsaussichten sowie reiflicher Überlegung, haben wir uns daher dazu entschieden, die Produktion runderneuerter Reifen einzustellen und unser Runderneuerungswerk in Freilassing ersatzlos zu schließen“, sagt Peter John, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens
„Nach langer, eingehender Analyse der Marktsituation und der Zukunftsaussichten sowie reiflicher Überlegung, haben wir uns daher dazu entschieden, die Produktion runderneuerter Reifen einzustellen und unser Runderneuerungswerk in Freilassing ersatzlos zu schließen“, sagt Peter John, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens
Reifen John wird die Produktion von runderneuerten Lkw-Reifen per Ende März einstellen. Wie Thomas Hammerschmidt, Geschäftführer der Reifen-John GmbH & Co. KG gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG erklärte, habe man nicht mehr damit rechnen können, dass der Markt sich mittelfristig und vor allem nachhaltig dreht und damit Runderneuerer mit ihren Produkte im Wettbewerb mit Neureifen aus Fernost wieder besser dastehen könnten. Von der jetzt angekündigten Schließung betroffen sein werden 15 Mitarbeiter. Gleichzeitig verliert Michelin auch einen namhaften Recamic-Partner. Da Reifen John aber auch in Zukunft runderneuerte Lkw-Reifen vermarkten will, wird das Unternehmen bei einem oder mehreren Produzenten in Zukunft wohl den Status eines besonderen Key-Account-Kunden erhalten, wurden in Freilassing doch jährlich immerhin 20.000 Reifen produziert. Wie erklären die Reifen-John-Verantwortlichen die Entscheidung?

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

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