Bericht: Continental und Bosch sollen illegal Preise abgesprochen haben

Freitag, 28. Oktober 2016 | 0 Kommentare
 
Die Continental (im Bild die Konzernzentrale in Hannover) und Bosch stehen im Verdacht illegal Preise für Brems- und Steuersysteme abgesprochen zu haben; die EU-Kartellbehörden ermitteln
Die Continental (im Bild die Konzernzentrale in Hannover) und Bosch stehen im Verdacht illegal Preise für Brems- und Steuersysteme abgesprochen zu haben; die EU-Kartellbehörden ermitteln

Einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) zufolge ermitteln die Wettbewerbshüter der EU-Kommission gegen Continental und Bosch. Wie es darin heißt, sollen die beiden Unternehmen illegale Preisabsprachen bei elektronischen Brems- und Steuersystemen getroffen haben. Beim Hannoveraner Automobilzulieferer und Reifenhersteller rechne man dem Bericht zufolge offenbar mit möglichen Strafzahlungen in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro. Erst vor einigen Tagen hatte der DAX-Konzern seine Gewinnprognose für das laufende Jahr gekappt und dies auch mit „möglichen Aufwendungen für anhängige Kartellverfahren“ begründet. Sprecher von Continental und Bosch sowie der EU-Kommission wollten den Bericht der HAZ zunächst nicht kommentieren. ab

 

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Kategorie: Markt

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