VW setzt auf Elektromobilität, beim E-Motoren-Hersteller Continental weiter Flaute im Werk Gifhorn

Mittwoch, 13. Juli 2016 | 0 Kommentare
 
Der Standort von Conti in Gifhorn ist durch die Montage von Luftfedersystemen, Bremenschläuchen sowie der Zerspanung von Ventilblöcken sowie elektronischen Bremsen  gesichert
Der Standort von Conti in Gifhorn ist durch die Montage von Luftfedersystemen, Bremenschläuchen sowie der Zerspanung von Ventilblöcken sowie elektronischen Bremsen gesichert

Der Standort Continental in Gifhorn ist mal wieder im Fokus der Medien. Wie az-online.de berichtet, ist trotz des VW-Vorhabens, mehr in die E-Mobilität zu investieren, kein Anschlussauftrag zur Herstellung von E-Motoren bei Continental in Gifhorn angekommen. Die Tageszeitung berichtet in ihrer Online-Ausgabe, dass VW plant, bis 2014 jährlich bis zu drei Millionen E-Autos zu verkaufen. VW wolle dabei auch auf Zukäufe von Komponenten setzen. Ob dies allerdings auch die E-Motoren-Fertigung außerhalb des Volkswagen-Werkes betrifft, stehe nicht fest. Wahrscheinlich werde die E-Motoren-Fertigung bei Continental Teves zum Jahresende 2017 auslaufen, heißt es weiter. Lothar Ewald, 2. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Wolfsburg, bedauert gegenüber der Zeitung die Entscheidung: „Das ist ein Weg in die falsche Richtung. Die E-Motoren-Fertigung ist Zukunft und würde den Standort Gifhorn wieder neu in Spiel bringen.“ Zudem betont er auch, dass in dem im Oktober 2015 geschlossenen Eckpunktepapier vereinbart worden sei, dass die Anlagen zur E-Motoren-Produktion auch nach 2017 zunächst stehen bleiben werden und somit das Werk in Gifhorn „Gewehr bei Fuß stünde“. cs

Weitere Informationen:

Keine Kündigung bei Continental in Gifhorn

Continental gibt Standortgarantie für Werk in Gifhorn – Stellenstreichungen

Schlagwörter: , , , , , ,

Kategorie: Markt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *