Millioneninvestment in Sri Lanka „nur indirekt mit Marangoni in Verbindung“

Donnerstag, 23. Juni 2016 | 0 Kommentare
 

Nachdem die NEUE REIFENZEITUNG gestern über ein vermeintliches Millioneninvestment Marangonis in den Aufbau weiterer Produktionskapazitäten für Industriereifen in Sri Lanka berichtet hatte, weist das Unternehmen selbst nun darauf hin, dass „die mögliche Investition von 75 Millionen Dollar in Sri Lanka nur indirekt mit Marangoni in Verbindung“ stehe. Von konkret welcher Art diese Verbindung ist, wird allerdings ebenso wenig näher erläutert wie Angaben dazu gemacht werden, ob denn nun weitere Produktionskapazitäten für Marangoni-Industriereifen geschaffen werden sollen oder nicht.

Dafür heißt es weiter, dass im Rahmen eines möglichen Joint Ventures im Bereich „Car Tires“ mit dem Investor Ceylon Steel Corporation ein Technologietransfer besprochen wurde und nach Marangonis 2014 erfolgter Einstellung der Pkw-Neureifenherstellung in Europa im Zuge der Veräußerung der Produktionsanlagen nun auch mit dem in Sri Lanka ansässigen Unternehmen verhandelt werde. „Zur weiteren Planung wurde durch den Vorsitzenden die mögliche Infrastruktur geprüft“, so das italienische Unternehmen, das seit 2008 eine eigene Industriereifenproduktion in dem Inselstaat besitzt.

Diese war nach Aussagen der Italiener notwendig geworden, weil die Produktionskapazitäten am Stammsitz in Rovereto für den stark wachsenden Geschäftsbereich Industriereifen nicht mehr ausreichend waren und man durch den zusätzlichen Produktionsstandort in die Lage versetzt wurde, andere Überseemärkte zu akquirieren und zu beliefern. Die in Sri Lanka gestartete Produktion sei nach neuesten Erkenntnissen gebaut und konfiguriert worden, wodurch Marangoni nicht nur eines der modernsten Industriereifenwerke in dem Lande habe, sondern zudem noch dessen Produktionskapazitäten kurzfristig dem steigenden Bedarf anpassen könne. cm

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Kategorie: Markt, Produkte

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