Nachösterliche Belebung nicht so stark – Pkw-Reifenabsatz weiter unter Vorjahr

Dienstag, 21. Juni 2016 | 0 Kommentare
 
 
 
Wie mehr oder weniger erwartet, ist das deutsche Pkw-Reifenersatzgeschäft im Sell-out (Handel an Verbraucher) erst nach Ostern in Schwung gekommen. Aber nicht so stark wie erhofft, sodass der Absatz in der Gesamtbilanz laut der neuesten Statistik des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) mit Stand Ende Mai wieder weiter hinter dem des Vorjahres zurückgeblieben ist. Denn ungeachtet von einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Ganzjahresreifen und einem seit Jahresanfang beinahe jeden Monat durchweg höheren Absatz an Winterreifen schlägt bei den „echten“ Sommerreifen erneut ein ansehnliches Minus zu Buche. Mehr noch: Da Ganzjahresreifen trotz einer weiter steigenden Beliebtheit aufseiten der Autofahrer im Vergleich mit den „reinrassigen“ Reifen für die warme Jahreszeit immer noch den kleineren Anteil ausmachen, fällt die Bilanz in der Kombination – Sommerreifen inklusive Allwetterreifen – nach nunmehr fünf Monaten immer noch negativ aus. Und selbst unter Einbeziehung der zu Beginn des Jahres freilich weniger stark im Fokus des Verbraucherinteresses stehenden Winterreifen wird daraus nichts Positives. Aus dem Blickwinkel der Industrie bzw. in Sachen der Sell-in-Entwicklung (Absatz Industrie an Handel) sieht das Ganze aber erfreulicher aus. christian.marx@reifenpresse.de

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Kategorie: Markt, Produkte, Runderneuerung

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