Zölle gegen China-Importe scheitern in Europa am rechtlichen Rahmen

Montag, 20. Juni 2016 | 0 Kommentare
 
Der BRV bittet die deutschen EU-Parlamentarier jetzt in Sachen Runderneuerung um Hilfe; sie sollen sich dafür einsetzen, „dass auf EU-Ebene doch noch ein Weg gefunden wird, die wettbewerbsverzerrenden Marktbedingungen zu bereinigen, die eine ganze mittelständisch strukturierte Branche in Europa in ihrer Existenz bedrohen, und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft zu bewahren“
Der BRV bittet die deutschen EU-Parlamentarier jetzt in Sachen Runderneuerung um Hilfe; sie sollen sich dafür einsetzen, „dass auf EU-Ebene doch noch ein Weg gefunden wird, die wettbewerbsverzerrenden Marktbedingungen zu bereinigen, die eine ganze mittelständisch strukturierte Branche in Europa in ihrer Existenz bedrohen, und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft zu bewahren“
Vonseiten der Europäischen Union wird es vorerst wohl keine handelspolitischen Entscheidungen zu der immer höher ansteigenden Importwelle an billigen chinesischen Neureifen geben, die seit rund fünf Jahren über Europa schwappt. Über ein Jahr hat sich der europäische Runderneuerungsverband Bipaver bei der EU-Generaldirektion Handel für die Prüfung der Verbesserung der Situation der Runderneuerer in Europa eingesetzt und dabei technische und rechtliche Lösungsansätze vorgeschlagen. „Doch nun wird klar“, heißt es dazu in einem Statement des Verbands, „dass die EU-Kommission nicht in der Lage ist, die europäische Runderneuerungsindustrie zu schützen.“ Die Prüfung des vom Bipaver vorgeschlagenen Anti-Dumping-Verfahrens gegen Billigsteinfuhren aus China ist jetzt negativ ausgegangen. Bereits im vergangenen Sommer hatte der BRV seine Skepsis zu den Erfolgsaussichten geäußert, dass entsprechende Zölle in Europa auch wirklich kommen könnten.

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

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