Bald Produktionsstart in neuem Borbet-Räderwerk Kodersdorf

Montag, 13. Juni 2016 | 0 Kommentare
 
Nach Abschluss des noch für den Juni vorgesehenen behördlichen Genehmigungsverfahrens und der anschließenden TÜV-Zertifizierung gemäß der ISO-Norm 16949 sollen im in Kodersdorf neu errichten Borbet-Werk bis zu zwei Millionen Räder jährlich produziert werden
Nach Abschluss des noch für den Juni vorgesehenen behördlichen Genehmigungsverfahrens und der anschließenden TÜV-Zertifizierung gemäß der ISO-Norm 16949 sollen im in Kodersdorf neu errichten Borbet-Werk bis zu zwei Millionen Räder jährlich produziert werden

Im März 2015 erst hatte Borbet angekündigt, im rund 15 Kilometer nordwestlich von Görlitz gelegenen Kodersdorf (Sachsen) ein neues Räderwerk errichten zu wollen. Nach dem ersten Spatenstich nur zwei Monate später ist über die Fertigstellung des Rohbaus im zurückliegenden Herbst zwischenzeitlich nur wenig mehr als ein Jahr vergangen, und der Standort steht nach Unternehmensaussagen kurz vor der Aufnahme der Produktion. Die erste Baustufe ist demnach bereits abgeschlossen und beinhaltet neben dem Gebäude selbst die Infrastruktur in Sachen Elektrizität, Wasser, Informationstechnologie, Druck- und Abluftanlagen sowie vor allem den Kern der kommenden Produktion: acht Gießmaschinen, zwei Röntgenstraßen, eine Wärmebehandlungsanlage und drei Bearbeitungszentren. In einer zweiten Baustufe sollen diese Kapazitäten zusätzlich verdoppelt werden auf bis zu zwei Millionen Einheiten jährlich, wobei diese Erweiterung laut Borbet bereits in vollem Gange ist und voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein wird. Noch für den Juni ist der Beginn des Genehmigungsverfahrens seitens der zuständigen Behörden vorgesehen, die das Werk nach entsprechender Prüfung zum Betrieb freigeben. Nur wenige Tage später geplant ist dann eine TÜV-Zertifizierung gemäß der ISO-Norm 16949, um die darin festgeschriebenen System- und Prozessstandards zu bestätigen. „Dann können die Anlagen, die aktuell eingefahren und kalibriert werden, der vollen Belastung ausgesetzt werden. Das bedeutet, täglich mehrere Tausend Alufelgen ‚Made in Germany’ und über 400 neue Arbeitsplätze in der Region“, so der Räderhersteller. cm

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Kategorie: Markt, Tuning

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