Langstreckenrekord auf dem Eis des Baikalsees mit Pirelli Sottozero

Donnerstag, 14. April 2016 | 0 Kommentare
 
Andrei Leontiev (M.), Maxim Leonov (l.), Kirill Larin und der mit Sottozero Serie 2 bereifte Bentley Flying Spur W12 auf dem Baikalsee
Andrei Leontiev (M.), Maxim Leonov (l.), Kirill Larin und der mit Sottozero Serie 2 bereifte Bentley Flying Spur W12 auf dem Baikalsee

Klirrende Kälte von durchschnittlich minus 20 Grad Celsius verwandelt den sibirischen Baikalsee von Anfang November bis Ende März in eine riesige Eisfläche. Rund 70 bis 85 Zentimeter dick ist die Eisschicht. Darunter reicht das Wasser bis 1.641 Meter in die Tiefe. An diesem außergewöhnlichen Schauplatz finden seit fünf Jahren die „Days of Speed“ statt. Extrem leistungsstarke Automobile jagen während dieser Veranstaltung übers Eis, um Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen. Dem Team Bentley und Pirelli gelang dabei die neue Bestmarke in der Kategorie „Maximale Durchschnittsgeschwindigkeit“.

In einem mit Pirellis Sottozero Serie 2 bereiften Bentley Flying Spur W12 legten das russische Motorsport-Ass Andrei Leontiev und sein Team in 11,01 Stunden die Strecke von 1.006 Kilometern zurück. Ihre maximale Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 94 km/h. Während der Fahrt wechselten sich Andrei Leontiev, Maxim Leonov und Kirill Larin am Steuer ab. Ihre Ergebnisse:

– Maximale Durchschnittsgeschwindigkeit: 94 km/h

– Maximale Geschwindigkeit während des Trainings: 262 km/h

– Maximale Geschwindigkeit während der Rekordfahrt: 239 km/h

– Zahl der Runden während der Rekordfahrt: 116

– Länge einer Runde: 8.680 Meter

– Zurückgelegte Strecke: 1.006 Kilometer

– Zahl der Wechsel am Steuer: 6

Widrige Witterungsbedingungen wie Kälte und stürmischer Wind waren kein Grund, die Fahrt zu unterbrechen. Das Auto blieb die ganze Zeit über auf dem Eis und stoppte nur zum Betanken sowie zum Fahrerwechsel.

Der Pirelli-Reifen hinterließ einen bleibenden Eindruck

Der Pirelli-Reifen hinterließ einen bleibenden Eindruck

Im Vergleich zu einer nassen Fahrbahnoberfläche ist der sogenannte Reibbeiwert auf einer Eisfläche zehn Mal schwächer. Das ist ein echter Härtetest für Winterreifen. Auf dem Baikalsee musste der Sottozero Serie 2 eine zusätzliche Schwierigkeit bewältigen: Aufgrund der ungewöhnlichen Wärme taute während der Veranstaltung die Eisoberfläche in den Stunden zwischen 11.00 und 15.00 Uhr auf. Während dieser Zeit stand ein Wasserfilm auf dem Eis. Das machte es für Fahrer und Reifen noch schwieriger, das Auto mit hohem Tempo auf dem Kurs zu halten.

Der Pirelli-Winterreifen hielt der Belastung über elf Stunden stand. Es ist dabei nicht das erste Mal, dass Pirelli sich einem Wettkampf unter eisigen Bedingungen stellt. Der Reifenhersteller verfügt über 40 Jahre Erfahrung in der Ausrüstung von Rallye-Fahrzeugen für Welt- und Europameisterschaftsläufe auf verschneiten und vereisten Pisten. Davon unabhängig stellte Pirelli mit Bentley bereits einen Geschwindigkeitsrekord in Finnland auf. dv

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Kategorie: Markt

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