Geschäftsjahr ’15 soll Lanxess als Fundament für Wachstum dienen

Donnerstag, 17. März 2016 | 0 Kommentare
 
Der Lanxess-Vorstand stellt die Bilanz des Jahres 2015 vor (v. li. n. re.): Rainer van Roessel (Arbeitsdirektor), Michael Pontzen (Finanzvorstand), Matthias Zachert (Vorsitzender der Vorstands) und Hubert Fink
Der Lanxess-Vorstand stellt die Bilanz des Jahres 2015 vor (v. li. n. re.): Rainer van Roessel (Arbeitsdirektor), Michael Pontzen (Finanzvorstand), Matthias Zachert (Vorsitzender der Vorstands) und Hubert Fink

Der Spezialchemiekonzern und Zulieferer der Reifenindustrie Lanxess (Köln) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 9,5 Prozent auf 885 Millionen Euro, die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 10,1 Prozent auf 11,2 Prozent. Das Konzernergebnis verbesserte sich ebenfalls deutlich auf 165 Millionen Euro von 47 Millionen Euro. Der Umsatz blieb im Vergleich zum Vorjahr annähernd stabil und lag bei 7,9 Milliarden Euro (2014: 8,0 Milliarden Euro).

„Das Geschäftsjahr 2015 war in jeder Hinsicht erfolgreich für Lanxess. Wir haben unsere Neuausrichtung schneller als geplant umgesetzt und gleichzeitig unsere Finanz- und Ertragslage deutlich verbessert. Damit haben wir ein stabiles Fundament für unseren Wachstumskurs gelegt“, so Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands der Lanxess AG.

Im Segment Performance Polymers, in dem ganz wesentlich Geschäfte mit der Reifenindustrie getätigt werden, sanken die Umsätze im Geschäftsjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent auf rund 3,9 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 28,1 Prozent und lag mit 502 Millionen Euro erheblich über dem Wert des Vorjahres von 392 Millionen Euro. Auch im Segment Performance Chemicals, das ebenfalls Reifenhersteller beliefert, stiegen die Umsätze im Geschäftsjahr 2015 um 4,8 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 326 Millionen Euro um 21,2 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert. Die in allen Geschäftsbereichen vorteilhafte Entwicklung der Wechselkurse, Einsparungen aus der Neuausrichtung sowie geringere Einstandspreise für Rohstoffe führten zu einer Ergebnisverbesserung. dv

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Kategorie: Markt

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