Runderneuerungswerk am Michelin-Stammsitz wird geschlossen

Dienstag, 1. März 2016 | 0 Kommentare
 

Das Volumen des europäischen Runderneuerungsmarktes ist von 2007 bis 2015 um 25 Prozent gefallen, so Michelin, was zu einer strukturellen Überkapazität in der Fertigung geführt habe. Als großer Mitbewerber in der Runderneuerung kommen daher auch die Franzosen an tiefen Einschnitten nicht vorbei: Noch recht frisch in Erinnerung ist die Ankündigung der Schließung von Oranienburg, da macht der Konzern auch nicht vor seinem Stammsitz in Clermont-Ferrand halt und beendet die Runderneuerung im Werk Combaude bis zum Ende 2017 – eine Produktionsstätte mit 330 Mitarbeitern, davon 266 direkt in der Fertigung.

Entlassungen soll es nicht zwangsläufig geben. Gleichwohl wird Mitarbeitern, die kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand stehen, ein Angebot gemacht, das das vorzeitige freiwillige Ausscheiden aus dem Unternehmen beinhaltet. Aber im Großraum Clermont-Ferrand besteht ein Michelin-Bedarf an etwa 400 Positionen, die innerhalb der nächsten drei Jahre neu zu besetzen sind, sodass den Kollegen aus Combaude gleich mehrere verschiedene Jobs an verschiedenen Michelin-Standorten in und um Clermont-Ferrand angeboten werden. dv

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

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