Entgleitet den Lkw-Herstellern das Servicegeschäft?

Mittwoch, 16. Dezember 2015 | 0 Kommentare
 
Die Studie „European truck aftersales 2030 – Securing the most profitable business“ wird auf der Roland-Berger-Homepage zum Herunterladen bereitgehalten
Die Studie „European truck aftersales 2030 – Securing the most profitable business“ wird auf der Roland-Berger-Homepage zum Herunterladen bereitgehalten
Laut einer Roland-Berger-Studie lassen sich im Nutzfahrzeugsegment rund um Kundendienst, Wartung und Teilegeschäft im Ersatzmarkt Bruttomargen von bis zu 50 Prozent erzielen, weshalb dieser Bereich für Lkw-Hersteller demnach zu den profitabelsten gehört. Doch da zunehmend auch Zulieferer, Großhändler, Werkstätten und branchenfremde Anbieter mit neuen Geschäftsmodellen auf den Markt streben, geraten dem Marktforschungsunternehmen zufolge die Gewinnmargen traditioneller OEMs immer mehr unter Druck. „Die Hersteller können es sich schlichtweg nicht erlauben, darauf zu verzichten. Sie müssen daher jetzt auf die neue Wettbewerbssituation reagieren“, sagt Roland-Berger-Partner Norbert Dressler. Um der verstärkten Konkurrenz seitens Zulieferern, Großhändlern und Werkstätten entgegenzutreten, wird den Fahrzeugherstellern zu einem zweistufigen Ansatz geraten. Erster eigentlich selbstverständlicher Schritt ist dabei ein sogenanntes Basisangebot, das die OEMs so gestalten sollten, dass es mit den Produkten und Serviceleistungen der Wettbewerber konkurrieren kann. „Mit diesem Basisangebot alleine werden die Hersteller ihre Marktführerschaft jedoch nicht halten können“, empfiehlt Philipp Grosse Kleimann, Partner von Roland Berger, darüber hinaus in einer zweiten Stufe auch neue, innovative Servicelösungen zu entwickeln. cm

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Kategorie: EDV & Online, Markt, Werkstatt

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