Erfolgreich, erfolgreicher und bald kommt Contis „WinterContact TS 860“

Donnerstag, 10. Dezember 2015 | 0 Kommentare
 
Kommt zur Wintersaison 2016/2017 zunächst mit 36 im Handel verfügbaren Artikeln in 21 Dimensionen von 14 bis 17 Zoll in den Handel: Contis neuer „WinterContact TS 860“
Kommt zur Wintersaison 2016/2017 zunächst mit 36 im Handel verfügbaren Artikeln in 21 Dimensionen von 14 bis 17 Zoll in den Handel: Contis neuer „WinterContact TS 860“

Bei den diesjährigen Vergleichstests der Automobilzeitschriften hierzulande, aber auch bei vielen anderen seit seiner Markteinführung vor rund dreieinhalb Jahren ist Contis „WinterContact TS 850“ immer wieder auf den vorderen Rängen zu finden gewesen. „Der ‚TS 850’ ist unsere bisher erfolgreichste Winterreifenlinie“, sagt Prof. Dr. Burkhard Wies, der bei Conti als Vice President Tire Line Development weltweit für die Reifenentwicklung verantwortlich zeichnet. Aber nicht nur mit Blick auf die Tests war und ist dieser Reifen erfolgreich, sondern wohl nicht zuletzt als Folge dessen außerdem gleichzeitig noch in Sachen Absatzzahlen. Denn wie Wies berichtet, hat Conti jährlich bis zu dreieinhalb Millionen Einheiten dieses Modells verkaufen können. Dennoch sei das Bessere nun einmal der Feind des Guten, erklärt er, warum der Hersteller dieser Tage trotzdem bereits den „WinterContact TS 860“ vorstellt, der zur Wintersaison 2016/2017 seinen Vorgänger ablösen wird.

Laut Prof. Dr. Burkhard Wies, der bei Conti als Vice President Tire Line Development weltweit für die Reifenentwicklung verantwortlich zeichnet, ist der „WinterContact TS 850“ die bisher erfolgreichste Winterreifenlinie des Herstellers

Laut Prof. Dr. Burkhard Wies, der bei Conti als Vice President Tire Line Development weltweit für die Reifenentwicklung verantwortlich zeichnet, ist der „WinterContact TS 850“ die bisher erfolgreichste Winterreifenlinie des Herstellers

Damit der Neue, der mit ab Herbst 2016 zunächst 36 im Handel verfügbaren Artikeln in 21 Dimensionen von 14 bis 17 Zoll sowie weiteren 20 für 2017 angekündigten Versionen den „TS 850“ möglichst zügig ersetzen soll, diesem Anspruch gerecht wird, haben die Entwickler an allerlei Stellschrauben gedreht. Dafür stehen Dinge wie die „Cool-Chili“-Laufflächenmischung oder Technologien wie die „Liquid Layer Drainage“ genannte im Hinblick auf die Lamellen sowie „SnowCurve+“ im Zusammenhang mit der 3D-Rillenwandstruktur des Profils. Was sich im Einzelnen dahinter verbirgt und warum das Profildesign des neuen Winterreifens im Vergleich zu seinem Vorgänger ansonsten nur leicht verändert wurde, werden Sie ausführlich in der Januar-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG lesen können.

In der Vergrößerung lässt sich die hinter dem Begriff „Liquid Layer Drainage“ verbergende Lamellentechnologie des neue Reifens, bei der ein in den Profilblock eingeformter Ableitungskanal den auf vereisten Strecken die Haftung verringernden Wasserfilm besser aus der Bodenaufstandsfläche ableiten soll, ebenso erkennen wie die „SnowCurve+“ genannte 3D-Rillenwandstruktur, mit der Conti ein Plus an Haftung auf Schnee verbindet

In der Vergrößerung lässt sich die hinter dem Begriff „Liquid Layer Drainage“ verbergende Lamellentechnologie des neue Reifens, bei der ein in den Profilblock eingeformter Ableitungskanal den auf vereisten Strecken die Haftung verringernden Wasserfilm besser aus der Bodenaufstandsfläche ableiten soll, ebenso erkennen wie die „SnowCurve+“ genannte 3D-Rillenwandstruktur, mit der Conti ein Plus an Haftung auf Schnee verbindet

Conti verspricht als Erfolg all der Mühen jedenfalls deutliche Fortschritte insbesondere bezüglich der Haftung auf nassen und vereisten Fahrbahnen, wo das Plus gegenüber dem noch aktuellen „850er“ mit fünf respektive vier Prozent beziffert wird. Beim Abrollgeräusch sowie hinsichtlich Traktion und Handling auf Schnee wurden demnach ebenfalls Verbesserungen erzielt, wenngleich auch nicht gar so große wie in den beiden anderen Disziplinen. Was den Rollwiderstand betrifft, so fällt Burkhard Wies zufolge derjenige des „WinterContact TS 860“ sogar geringfügig höher aus als der des Vorgängers. Beim EU-Reifenlabel soll er aber nichtsdestoweniger mit einem „C“ beim Rollwiderstand und einem „B“ für den Nassgriff aufwarten können. Wie Wies in diesem Zusammenhang betont, sei „das ‚B’ bei Nässe ein wirkliches ‚B’ – andere würden ein ‚A’ labeln“. Auch dazu mehr dann im Januar-Heft der NEUE REIFENZEITUNG. christian.marx@reifenpresse.de

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Kategorie: Markt, Produkte

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