RMA rechnet Dumping bei Billig-Lkw-Reifen aus Fernost nach

Montag, 7. Dezember 2015 | 0 Kommentare
 
Die RMA rechnet vor: Import-Lkw-Reifen mit Minimalmarge – und das ohne finanzielle Unterstützung durch eine ihn stützende Organisation oder Regierung? Der britische Runderneuerungsverband glaubt nicht dran
Die RMA rechnet vor: Import-Lkw-Reifen mit Minimalmarge – und das ohne finanzielle Unterstützung durch eine ihn stützende Organisation oder Regierung? Der britische Runderneuerungsverband glaubt nicht dran

In die Diskussion um das „Überleben der Lkw-Reifenrunderneuerung“ bringt nun auch der britische Runderneuerungsverband Retread Manufacturers’ Association (RMA) ein interessantes Detail ein. In Bezug auf den oft vorgetragene Dumpingvorwurf rechnet die RMA vor, warum Dumping eben keine bloße Behauptung, sondern eine Tatsache sei. Wie die RMA vorrechnet, koste das Kilogramm Material, das insgesamt zu einem Lkw-Reifen wird, im Durchschnitt 1,16 Pfund (1,61 Euro), was bei einem 60 Kilogramm schweren Reifen kosten in Höhe von knapp 70 Pfund (97,10 Euro) ergibt. Entsprechende Importreifen aus Fernost würden unterdessen in Großbritannien aber zu einem Preis von 73 Pfund angeboten werden. Blieben der RMA zufolge drei Pfund, also gute vier Euro, zur Deckung der Produktions-, Transport- und Einfuhrkosten sowie zur Gewinnerzielung. „Dies entspricht einem unmöglich geringen Betrag“, so der Verband in einer Mitteilung, „um damit einen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, der ohne finanzielle Unterstützung durch eine ihn stützende Organisation oder Regierung auskommt.“ Folglich fordere der Runderneuerungsverband die britische Regierung auf, „umgehend zu handeln“. ab

 

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

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