Zwischenfazit der Industrie: „Weniger Freude“ im Reifenersatzgeschäft

Donnerstag, 17. September 2015 | 0 Kommentare
 
Sinkende Kosten für Rohstoffe wie beispielsweise Kautschuk macht der WdK aufgrund nach sich ziehender geringerer Verkaufspreise für Rückgänge beim Umsatz mit Technischen Elastomererzeugnissen um 0,5 Prozent verantwortlich, während fürs Reifengeschäft gleichzeitig ein Umsatzplus in Höhe von 1,7 Prozent berichtet wird bei einer bisher eher verhaltenen Nachfrage aus dem Ersatzmarkt, aber offenbar gesteigenen OE-Lieferungen
Sinkende Kosten für Rohstoffe wie beispielsweise Kautschuk macht der WdK aufgrund nach sich ziehender geringerer Verkaufspreise für Rückgänge beim Umsatz mit Technischen Elastomererzeugnissen um 0,5 Prozent verantwortlich, während fürs Reifengeschäft gleichzeitig ein Umsatzplus in Höhe von 1,7 Prozent berichtet wird bei einer bisher eher verhaltenen Nachfrage aus dem Ersatzmarkt, aber offenbar gesteigenen OE-Lieferungen
Die Bilanz der deutschen Kautschukindustrie fällt mit Blick auf die ersten sechs Monate des laufenden Jahres durchwachsen aus. Laut entsprechender Zahlen des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) wurden bei den Technischen Elastomererzeugnissen (TEE) zwar Absatzsteigerungen erzielt, der Umsatz mit ihnen sei im Vergleich zum selben Zeitraum 2014 jedoch leicht um 0,5 Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Euro gesunken. Nicht unerwartet, wie es mit Blick auf eine außergewöhnlich gute Branchenkonjunktur im ersten Quartal 2014 sowie in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres auf deutlich höherem Niveau liegende Rohstoffpreise heißt. „Die Rückgänge der Rohstoffpreise ab der Jahresmitte 2014 bis ins laufende Jahr blieben nicht ohne Auswirkung auf die Verkaufspreise und die Umsätze“, stellt der Verband fest. Umso bemerkenswerter ist angesichts dessen, dass die Reifenhersteller ihre Umsätze im Zeitraum von Januar bis Juni gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 steigern konnten, obwohl die Absatzzahlen zumindest im Reifenersatzgeschäft auf einem niedrigen Niveau verharrten aufgrund eines – wie der WdK es formuliert – entgegen den Erwartungen nicht angesprungenen Geschäftes mit Sommerreifen. Insgesamt wird ein um 1,6 Prozent auf fast 2,7 Milliarden Euro gestiegener Umsatz mit Reifen berichtet, wobei das Erstausrüstungsgeschäft aufgrund einer gegenüber 2014 gestiegenen Fahrzeugproduktion Zuwächse brachte, das Ersatzgeschäft aber – so der Verband – „weniger Freude“ bereitete. cm

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Kategorie: Markt, Produkte

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