„Dämpferskandal“ lastet auch im zweiten Quartal schwer auf Toyo-Zahlen

Montag, 10. August 2015 | 0 Kommentare
 
Der Skandal um nicht genehmigte Erdbebendämpfungssysteme in Japan verhagelt Toyo weiterhin die ansonsten positive Geschäftsentwicklung
Der Skandal um nicht genehmigte Erdbebendämpfungssysteme in Japan verhagelt Toyo weiterhin die ansonsten positive Geschäftsentwicklung

Die Toyo Tire & Rubber Co. kann jetzt für das abgelaufene Halbjahr eine durchaus ansehnliche Geschäftsentwicklung melden. Rückstellungen in Höhe von mittlerweile 30,4 Milliarden Yen – das sind nach aktuellem Kurs über 220 Millionen Euro bzw. knapp acht Prozent (!) des letztjährigen Umsatzes – in Zusammenhang mit dem „Dämpferskandal“ in Japan lasten allerdings schwer auf dem Ergebnis: Toyo meldet folglich einen Nettoverlust in Höhe von 4,2 Milliarden Yen (30,8 Millionen Euro) nach über 15 Milliarden Yen Nettogewinn im Vorjahresquartal. Wie Toyo weiter mitteilt, könnten nach 14 Milliarden Yen im ersten und 16,4 Milliarden Yen im zweiten Quartal im Verlauf des Jahres noch weitere Rückstellungen notwendig werden, deren Höhe aber nicht abzusehen seien. Entsprechend passte die Toyo Tire & Rubber Co. auch ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich an. Man geht nun nur noch von einem Nettogewinn von zwölf Milliarden Yen aus; zuletzt hatte man noch mit 19 Milliarden Yen gerechnet.

Unterdessen stieg der Halbjahresumsatz um 3,8 Prozent auf 194 Milliarden Yen (1,43 Milliarden Euro), während der Betriebsgewinn um ganze 35,5 Prozent auf 29 Milliarden Yen (214 Millionen Euro) anstieg und somit für eine Umsatzrendite von 15 Prozent steht. Der Geschäftsbereich Reifen wuchs dabei sogar leicht überdurchschnittlich mit 4,7 Prozent und meldete einen Halbjahresumsatz von 154 Milliarden Yen (1,13 Milliarden Euro). ab

Mehr zu diesen Zahlen erfahren Sie hier in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

 

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Kategorie: Markt

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