Reifen Müller nimmt neuen „Ringbuilder 3003“ in Hammelburg in Betrieb

Montag, 27. Juli 2015 | 0 Kommentare
 
Uwe Müller vom Runderneuerer und Reifengroß- und -einzelhändler Reifen Müller sowie Christian Asmuth, Vertriebsleiter Marangoni Retreading Systems Deutschland (links), präsentieren den neuen „Ringbuilder 3003“, der seit Neuestem in Hammelburg läuft und damit die Produktionskapazitäten dort noch einmal erweitert
Uwe Müller vom Runderneuerer und Reifengroß- und -einzelhändler Reifen Müller sowie Christian Asmuth, Vertriebsleiter Marangoni Retreading Systems Deutschland (links), präsentieren den neuen „Ringbuilder 3003“, der seit Neuestem in Hammelburg läuft und damit die Produktionskapazitäten dort noch einmal erweitert

Reifen Müller hat einen neuen „Ringbuilder 3003“ von Marangoni Retreading Systems am Standort in Hammelburg in Betrieb genommen und damit seine Ringtread-Produktionskapazitäten erweitert. Der Ringbuilder 3003 ist eine vollautomatische Extruder- und Belegekombination und ist mit einem mobilen „Touch-Screen“ ausgestattet, der als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine dient, heißt es dazu in einer Mitteilung. „Die einzigen Handgriffe die vom Bediener ausgeführt werden, sind Auf- und Abbringen der Karkasse und Aufbringung des Rings auf die Spreizfinger. Die Maschine erkennt automatisch die Karkasse für Bindegummi- und Wingformer-Positionierung. Der Zentrierlaser ermöglicht die genaue Ausrichtung und korrekte Positionierung des Rings auf der Karkasse, mit manueller Feinjustiermöglichkeit“, heißt es darin weiter.

Pro Acht-Stunden-Schicht können an der Anlage 200 Reifen mit der Ringtread-Technologie bearbeitet werden, „und das bei geringem Platzbedarf und einem hohem Automatisierungsgrad, der für hohe Produktivität und Reduzierung der Durchlaufzeiten“ sorgen soll. Reifen Müller, ein langjähriger Marangoni-Partner, war der erste Runderneuerungsbetrieb in Europa, der die Ringbuilder-Technologie angewandt und sich aufgrund der damit erzielten Ergebnisse dazu entschlossen hat, weitere Maschinen dieser Art anzuschaffen.

Uwe Müller, Inhaber und Geschäftsführer des deutschen Runderneuerungsbetriebes, erklärt die Entscheidung wie folgt: „Die Vorteile der bei uns im Ringtread-Verfahren produzierten Reifen haben uns und unsere Kunden von Anfang an überzeugt, so dass die Nachfrage stetig gestiegen ist. Mit der stoßfreien Verarbeitung und den hervorragenden Werten in Bezug auf Rundlauf und Balance hat unser Produkt deutliche Vorteile gegenüber herkömmlich produzierten Reifen mit Flachlaufstreifen. Unsere Mission ist es, den Endverbrauchern durch absolut zuverlässige Reifen, die mehr leisten und weniger Fahrzeugstillstand verursachen, einen Kostenvorteil zu verschaffen. Es soll also nicht ‚nur’ ein runderneuerter Reifen verkauft werden.“ ab

 

Schlagwörter: , , , ,

Kategorie: Runderneuerung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *