Mehrheit an BBS weitergereicht: An koreanische Investoren

Mittwoch, 3. Juni 2015 | 0 Kommentare
 
Bei BBS ist man stolz darauf, dass die Aluminiumräder „made in Germany“ sind
Bei BBS ist man stolz darauf, dass die Aluminiumräder „made in Germany“ sind
Eine große Überraschung ist das nicht mehr. Bereits seit dem letzten Jahr haben es die Spatzen von den Dächern gepfiffen. Die zum 1. April 2012 als Mehrheitsgesellschafter beim Aluminiumgussräderhersteller BBS (Schiltach) eingestiegene Beteiligungsgesellschaft Tyrol Equity sucht den Ausstieg. Im Frühjahr 2013 hatte der von den Österreichern nach Schiltach als Statthalter entsandte Dr. Stefan Hamm gegenüber dieser Fachzeitschrift gesagt, er komme nicht von einem „klassischen Private-Equity-Fonds“, verfolge daher „auch keinerlei Exit-Strategie“, sondern: „Wir schätzen eine gute Dividende durchaus und sehen unser Engagement längerfristig.“ Jetzt ist bekannt, was unter längerfristig zu verstehen ist. Neuer Mehrheitsgesellschafter der BBS GmbH wird die koreanische NICE Holdings Co., Tyrol Equity verbleibt als Minderheitsgesellschafter.

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Kategorie: Markt

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