„Einigung über die Fortführung von Genan“ – Betrugsdezernat ermittelt

Mittwoch, 25. Februar 2015 | 0 Kommentare
 
Die Verantwortlichen in der Genan-Zentrale im dänischen Viborg hoffen, dass der aktuelle Rettungsplan die Zukunft des Unternehmens sichern hilft – in dessen Mittelpunkt steht dem Vernehmen nach eine Abschreibung in Höhe von einer Milliarde Kronen (135 Millionen Euro)
Die Verantwortlichen in der Genan-Zentrale im dänischen Viborg hoffen, dass der aktuelle Rettungsplan die Zukunft des Unternehmens sichern hilft – in dessen Mittelpunkt steht dem Vernehmen nach eine Abschreibung in Höhe von einer Milliarde Kronen (135 Millionen Euro)
Nachdem es ab dem vergangenen Sommer turbulent wurde um den dänischen Altreifenentsorger Genan, der Berichten zufolge am Rande des wirtschaftlichen Zusammenbruchs stand und dessen Gründer und ehemaliger Mehrheitsgesellschafter Bent A. Nielsen sich mit Betrugsvorwürfen konfrontiert sieht, wurde nun von den Beteiligten eine „Einigung über die Fortführung von Genan“ unterzeichnet. Ebenfalls hat der dänische Pensionsfond PKA, dem seit einem halben Jahr 97 Prozent der Anteile an Genan gehören, mit Peter Thorsen einen neuen Chairman berufen, dessen erste Aufgabe es nun sein soll, einen neuen CEO zu finden; Genan will damit die Umbruchphase beenden. Während Genan in einer aktuellen Mitteilung zu der Einigung keine weiteren Details nennt, ist in der dänischen Presse von Abschreibungen in Höhe von einer Milliarde Kronen (135 Millionen Euro) – also einem Schuldenschnitt – und einem Wirtschaftsskandal die Rede. Während sich das dänische Betrugsdezernat Bagmandspolitiet mit der Rolle von Nielsen bei der Beinahe-Insolvenz befasst und untersucht, ob „eine rechtswidrige Tätigkeit stattgefunden hat“ und dabei von PKA unterstützt wird, befasst man sich bei Genan unterdessen mit der eigenen Zukunft und nicht mit dem Rettungsplan.

Schlagwörter: , , , , , , ,

Kategorie: Markt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *