Strafzölle auf China-Reifen in Europa offenbar vorerst nicht in Sicht

Donnerstag, 29. Januar 2015 | 0 Kommentare
 
Laut BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass die EU dem US-Beispiel folgen und ebenfalls Strafzölle auf aus dem Reich der Mitte importierte Reifen erheben könnte
Laut BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass die EU dem US-Beispiel folgen und ebenfalls Strafzölle auf aus dem Reich der Mitte importierte Reifen erheben könnte

Daraus, dass im US-Markt nun wieder Strafzölle auf aus China importierte Reifen erhoben werden, folgert der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV), dass chinesische Reifenhersteller jetzt die Bemühungen intensivieren werden, ihre Produkte verstärkt im europäischen Markt an die Frau oder den Mann zu bringen. In diesem Sinne werden zumindest entsprechende Aussagen von BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler von den RubberNews wiedergegeben. „Generell gehen wird davon aus, dass sie [die Chinesen] versuchen werden, ihren Absatz in Europa zu steigern”, wird er zitiert. Gleichzeitig gibt er allerdings zu bedenken, dass die Märkte in den USA und Europa völlig verschieden seien, wobei in diesem Zusammenhang allein schon auf die dort jeweils gefragten unterschiedlichen Reifendimensionen verwiesen wird. „Nichtsdestoweniger erwarten wir, dass die Reifenhersteller in China mittelfristig ihre Produktion entsprechend anpassen werden im Hinblick auf die in Europa benötigten Größen“, soll Drechsler darüber hinaus gesagt haben. Befragt danach, ob die EU dem US-Beispiel folgen und ebenfalls Strafzölle auf aus dem Reich der Mitte importierte Reifen erheben könnte, gibt es laut dem BRV-Geschäftsführer demnach im Moment keine Anzeichen für derartige Pläne. cm

 

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Kategorie: Markt, Produkte

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